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Am Ende vom Geld ist immer mehr Monat übrig: Importpreise steigen um 12 %

Aha … also doch richtig gefühlt: Am Ende des Geldes ist von Jahr zu Jahr immer mehr Monat übrig. Alles was man braucht wird teurer, nur unnötiger Schnickschnack wird billiger. Und mit irgendwelchen zahlendrehenden statistischen Zaubertricks kommen unsere obersten Bundeszahlendreher dann auf insgesamt schlappe 1,7 % Inflation in 2010. Aber in Wirklichkeit sind es deutlich mehr. Energie war so im Dezember 2010 um 34 % teurer als im Dezember 2009 und auch die Brote werden beim Bäcker mittlerweile quartalsweise teurer … kein Wunder bei Preissteigerungen von über 50 % bei Getreide im letzten Jahr. Die Importpreise sind so insgesamt im letzten Jahr um 12 % gestiegen! Noch Fragen?

Bald vielleicht: Denn solche Steigerungen bedeuten natürlich auch, dass Gelder auf dem Sparbuch, die mit einem schlappen Prozent verzinst werden, so jedes Jahr ca. 10 % weniger Kaufkraft haben (12 % Teuerung – 1 % Zinsen). Das bedeutet konkret: Nominal werden zwar so auf dem Sparbuch aus 10.000,- € in zwei Jahren stolze 10.200,- € … aber für diese Summe bekommt man Ende 2012 nur noch etwas mehr als die Hälfte des Stromes (gleiche Strommenge würde dann kosten: 10.000 + 34 % + 34 % = 18.000,-).

www.Statistisches-Bundesamt.de/Importpreise-steigen-um-12-Prozent

www.welt.de/Die-grosse-Augenwischerei-mit-der-Inflationsrate

Abhilfe? Keine, ausser jährlich entweder 10 % mehr Lohn bekommen oder aber weniger Energie verbrauchen, auf die Klimaerwärmung hoffen oder wenigstens die Kaufkraft seines Geldes mit den richtigen Sachwerten erhalten:

www.richtige-schritte.de/Gold-kann-man-nicht-essen-Sparbücher-schon

www.investor-verlag.de/Tiefe-Kluft-zwischen-amtlicher-und-gefühlter-Inflation

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