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Bundesbank und die Lachnummer mit Sarrazin

Da traut sich endlich mal einer die Wahrheit zu sagen – wenn auch die Wortwahl vielleicht nicht zu 100 % korrekt war – und schon gibt es Klassenkeile vom Bundesbankpräsidenten Axel Weber. In einer Krisensitzung wurde Sarrazin zur Strafe für fehlerhafte Wortwahl sein Zuständigkeitsbereich Bargeld abgenommen. Frei nach dem Motto im Kindergarten “Du hast mein Förmchen puttemacht … jetzt gibt es 14 Tage keinen Nachtisch”.

In den Augen tausender Welt-Leser ist Sarrazin dagegen eher eine Art Volksheld, wie die Abstimmung deutlich zeigt. Von fast 21.000 Teilnehmer an der Befragung sind 86 % gegen diese infantile Art der Bestrafung:

sarrazin_der_volksheld

Oh Gott … und so was ist für die Stabilität des Euro zuständig? Na ja … aber selbst das klappt ja noch nicht mal, denn seit der Einführung hat der Euro schließlich schon 50 % an Kaufkraft verloren. Langsam ahnen wir auch warum. Mehr zu dieser albernen kindischen Lachnummer hier …

http://www.mmnews.de/index.php/200910143981/MM-News/Sarrazin-Drama-ohne-Ende.html

http://www.welt.de/politik/article4840374/CDU-und-SPD-kritisieren-Sarrazins-Entmachtung.html

Interessant ist, dass jetzt (17.10.09) herauskommt, dass das Interview von der Pressestelle der Bundesbank genehmigt wurde. Weiterhin wurde Sarrazin empfohlen, einige Änderungen zu machen, die dieser auch vornahm. Mit anderen Worte: Diese Angelegenheit war solange kein Problem, bis mal sich wieder irgendein dauerkrakelender “Wächterrat” durch die vollkommen realitätsnahen Äußerungen Sarrazins ertappt fühlte. Axel Weber nutzte dann vermutlich die Gunst der Stunde, einen unliebsamen Vorstandkollegen – unliebsam weil noch in der Lage,  eigenständig zu denken und zu formulieren – auf die dezente Art zu entsorgen:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,655709,00.html

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