Archiv der Kategorie ‘Arbeitslosigkeit‘

Letzte Warnung vor der Umverteilung

Dienstag, den 1. September 2009

Wenn man sich die Wahlergebnisse vom Sonntag ansieht, spürt man schon jetzt Oskars Hand in der eigenen Tasche. Reichtum für alle. Das bedeutet Umverteilung vom Mittelstand in Richtung Hartz-IV. Mit den Wahlen in Sachsen, Thüringen und im Saarland und dem dort erfolgten Linksruck wurde ein gefährlicher Trend eingeleitet:

Die Transferempfänger merken, wie viele sie sind!

Bis zur finalen Umverteilung sind es jetzt nur noch wenige Wochen. Was die Linke vorhat, darüber bestehen wenig Zweifel. Gregor Gysis letzter Satz einer Bundestagsrede im Januar 2009 bringt es auf den Punkt: “Man kann die Vermögensteuer oder eine Abgabe für Millionäre einführen. Man kann vieles machen, um Steuergerechtigkeit herzustellen. Sie müssten nur den Mut haben, Armut zu bekämpfen, indem Sie Reichtum begrenzen, aber den Mut haben Sie nicht.” Genaueres steht hier zum Thema “Sozial gerechte Steuerreform“.

Langsam aber sicher sind die Transferempfänger in Deutschland  in der Mehrzahl.  Die Gewinner der Bundestagswahl werden diejenigen sein, die die größten Geschenke machen. Bis zum 27.9.2009 wird sich auch kaum noch ein Wahlrecht nur für Steuerzahler durchsetzen lassen. Aber es ist schon erschreckend, wie 54 % der Steuerzahler den Rest in Deutschland durchfüttern müssen. Und je weiter die Wirtschaftskrise voranschreitet, desto schneller werden die Steuerzahler in der Minderheit sein. Nachdem der Mensch in den letzten 100.000 Jahren drei Wirtschaftskreisläufe zerstört hat, bedeutet jetzt jeder verlorene Arbeitsplatz einen (oder familientechnisch auch mehr) Transferempfänger zusätzlich auf Kosten der Steuerzahler. Um zu verstehen, warum tatsächlich nur noch umverteilt werden kann, sollte dieser Beitrag hier genau verstanden worden sein: Der neue - dringend nötige – Wirtschaftskreislauf nach der aktuellen Dienstleistungsgesellschaft ist noch nicht erfunden worden. Jeder in der Dienstleistungsgesellschaft verlorene Arbeitsplatz ist dauerhaft verschwunden. Da helfen auch keine Friseurgutscheine mehr. Auch wenn es schwer fällt zuzugeben: Oskar hat den Durchblick und als Zwischenlager entwickeln wir uns jetzt erstmal in Richtung Transfergesellschaft (oder Sozialstaat), bis irgend jemanden etwas besseres einfällt.

Aber egal welche Regierung wir ab Oktober 2009 haben werden … ob ganz links oder nur etwas links … es muss “den Vermögenden” ans Geld gehen, da nur so die immer höheren Transferleistungen finanzierbar bleiben. Das Potential für weitere Steuererhöhungen ist begrenzt, der Mittelstand wird schon genug gemolken und blutet immer stärker aus. Sicherlich sind noch ein paar Prozentchen mehr bei der Einkommenssteuer drin, an der Mehrwertsteuer kann man noch drehen und zusätzlich zur Sektsteuer brächte die Korkensteuer vermutlich auch etwas finanzielle Entspannung … Im Jahr werden etwa 500 Milliarden Euro in die Kassen gespült. Schafft man es – bestenfalls und egal wie – 10 % mehr aus den Bürgern herauszupressen – wären das 50 Milliarden Mehreinnahmen. Nicht schlecht und das würde bestimmt ein paar Monate und ein paar Hartz-IV-Empfänger mehr weiterhelfen. Aber wo bleibt denn da bitte der Hebel?

Laut Bundesbank-Monatsbericht existierten im Oktober 2008 ca. 2.600 Milliarden Euro als Einlagen deutscher Privatpersonen und Unternehmen. Es geistern sogar Zahlen bis zu 5.000 Milliarden Euro durch die Gegend. Das macht doch schon deutlich mehr Spaß. Mensch Oskar … warum eigentlich Vermögenssteuer in Höhe von 5 % für Vermögen ab 1.000.000,- € (inkl. Immobilien, Lebensversicherung, Rente, Altersvorsorge oder wie ???) fordern … ist doch viel zu viel Verwaltungsaufwand. Bis das Geld auf dem Staatskonto ist, wird es durch unseren Finanzwasserkopf aufgefressen. Nicht kleckern … lieber gleich kotzen:

Warum nicht zum Stichtag 31.12.2009 eine Vermögensabgabe auf alle Spareinlagen und zukünftig eine Zwangsabgabe auf die Auszahlung der Lebensversicherung, der Rentenversicherung … usw. machen. Wie wäre es mit moderaten 15 % … zahlbar in 5 jährlichen Raten á 3 % … macht insgesamt so um die 390 Milliarden Euro und jährlich 78 Milliarden. Kurz und schmerzlos. Die Einlagen sind bekannt, in die Konten darf der Staat schon länger hineinsehen und im Gegensatz zu einer deftigen Steuererhöhung die bestenfalls die Hälfte bringt und unter der alle Deutschen leiden, trifft es bei der Zwangsabgabe genau die Richtigen: Die Reichen … die mit Geld auf dem Sparkonto!

Kann gar nicht sein, das machen die nicht? Klar machen die das … alles schon dagewesen! Diese Zwangsabgabe nannte sich vornehmer Lastenausgleich und wurde 1952 eingeführt, um u. a. zerbomte Häuser auf Kosten derjenigen Noch-Hausbesitzer wieder aufzubauen, die in 6 Jahren Bombenterror einfach mehr Glück hatten:

http://de.wikipedia.org/wiki/Lastenausgleichsgesetz

http://www.badv.bund.de/003_menue_links/g0_Bundesausgleichsamt/030_Historie/index.html

Damals ging es sogar um eine Zwangsabgabe in Höhe von 50 %! Mensch … wie werden wir uns alle am 1.1.2010 freuen, mit läppischen 15 % davongekommen zu sein. Und Deutschland ist auch noch gerettet worden. Man könnte vor Freude fast platzen. Vor allem, wenn man die Zwangsabgabe schon vorher geahnt und so dafür gesorgt hat, dass die Kontostände am Stichtag 31.12.2009 nicht mehr ganz so sportlich hoch ausfallen werden. Oder gar, wenn man der Ansicht ist, dass ein guter Stichtag für ein leergeräumtes Sparkonto vielleicht sogar schon der 30.9.2009 wäre … denn Vertrauensschutz genießt der Steuerzahler ja nun schon lange nicht mehr.

Mehr dazu, warum die Zwangsabgabe jetzt eine gute Idee für die Regierung wäre und wie man sich dagegen schützen kann hier:

http://www.bullionaer.de/Ziemann/20090831Reichtum_fuer_alle.htm

Also: Umverteilungshasser sorgen vor. Bis zum 25.9.2009 ist Zeit, seine Sparkonten zu leeren und gegen richtige anonyme Geldscheine umzutauschen oder sich hier mit  Goldmünzen, Silbermünzen oder anderen Edelmetallen einzudecken.

Europa in wenigen Jahren am Ende

Sonntag, den 30. August 2009

Fast alle europäischen Staaten sitzen auf riesengroßen Schuldenbergen, die nie mehr abgetragen werden können. Über 30 % der Wirtschaftsleistung fließen in Sozialleistungen und die Steuerbelastung liegt jetzt schon bei weit über 50 %. Aber Europäer diskutieren in der Wirtschaftskrise lieber über die 35-Stunden-Woche als über höhere Produktivität.

Länder wie Indien, Brasilien und China lachen sich mittlerweile über die dekadenten fettgefressenen Europäer kaputt. Schon in wenigen Jahren werden sie weltweit den Ton angeben:

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/supermarkt/504888/index.do

90.000 Arbeitsplätze in Autoindustrie gefährdet

Freitag, den 28. August 2009

Durch den Wegfall der Abwrackprämie und die damit vorgezogenen Autokäufe sind nun in der deutschen Autoindustrie 90.000 Arbeitsplätze bei Herstellern, Autohändlern und Werkstätten gefährdet:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,645505,00.html

http://www.mmnews.de/index.php/200908283650/MM-News/Nach-Abwrackprame-Autoindustrie-am-Abgrund.html

Lebensmittelmarken in USA schon an 34 Millionen Empfänger

Mittwoch, den 26. August 2009

Lebensmittelmarken kennen die meisten von uns nicht mehr, dazu war der Tisch die letzten 60 Jahre einfach zu reich gedeckt. Aber immer mehr Amerikaner werden sich daran gewöhnen müssen. Aktuell wird jeder zehnte Amerikaner durch Lebensmittelmarken am Leben gehalten, bei einer Arbeitslosenquote von fast 16 % auch kein Wunder:

http://blog.bankhaus-rott.de/#post38

Eine Schilderung, wie die Nahrungsmittelkrise in Detroit auch immer stärker den Mittelstand betrifft hier:

http://principiis-obsta.blogspot.com/2009/08/der-hunger-trifft-in-detroit-jetzt-auch.html

Arbeitsagenturen rüsten auf für Massenentlassungen

Mittwoch, den 26. August 2009

Die Arbeitsagenturen rüsten sich bereits mit zusätzlichem Personal für die Massenentlassungen nach der Bundestagswahl Ende September:

http://www.mmnews.de/index.php/200908263640/MM-News/Massenentlassungen-nach-Wahl.html

Verlogene Arbeitslosenzahlen

Dienstag, den 25. August 2009

Im alten Rom sollten alle Sklaven ein Armband tragen, damit man sie erkennen könne. Ein weises Senatsmitglied konnte das aber gerade noch verhindern, denn “wenn die sehen, wie viele sie sind, werden die uns hinwegfegen“.

Im aktuellen Deutschland gibt es im Juli 2009 zum Glück von etwa 80 Millionen Deutschen nur 3,4 Millionen Arbeitslose. Soweit die offizielle Statistik hier … Das geht ja noch, das sind halt die ganzen Doofen, die in der Schule damals nicht richtigt aufgepaßt haben und erst jetzt langsam auf die harte Tour kapieren, was Mutti damals meinte mit “Junge, Du lernst für’s Leben und nicht für die Schule”. Man ist es halt selber Schuld und die anderen – die Schlauen, die damals besser aufgepasst haben – die haben ja alle noch Arbeit.

Komisch ist nur, dass auch im eigenen Bekanntenkreis immer mehr Schlaue plötzlich Kurzarbeit machen oder arbeitslos werden. Haben die auch alle in der Schule nicht richtig aufgepaßt oder steckt gar viel mehr dahinter. Werden vielleicht die Statistiken künstlich nach unten frisiert, weil gerade die Arbeitslosenzahl in Deutschland ein wichtiger Indikator für wirtschaftliches Wohlergehen oder gar soziales Wohlbefinden ist? Wenn man sieht, wie ungehemmt Politker lügen und wie ungehemmt Banker bescheißen, keimt langsam der Verdacht auf, dass vielleicht auch Arbeitsagenturen Statistiken fälschen, um den Arbeitslosen nicht zu zeigen, wie viele sie sind.

Vieleicht sind ja gar nicht alle Arbeitlosen “die Doofen”, die in der Schule nicht richtig aufgepasst haben, sondern vieleicht ist unser bisheriges Wirtschaftssystem einfach nur kurz vor dem Ende. Wir sind an einem Punkt angekommen, an dem einfach für viele kaum noch eine Chanche besteht, Arbeit zu finden. Aus Jägern wurden Bauern, aus Bauern wurden Fabrikarbeiter, aus Fabrikarbeitern wurden Dienstleister … aber was kommt jetzt nach der Dienstleistungsgesellschaft? Jeder Arbeitsplatz der jetzt verloren geht, kann nicht mehr so einfach woanders neu geschaffen werden!.

Joachim Jahnke zeigt hier, wie in Deutschland die Arbeitslosenstatistiken gefälscht werden und warum nicht nur “doofe” Arbeitslose in Deutschland die Dummen sind …

http://www.jjahnke.net/arbeitjul09.html

Gute Gründe gegen einen schnellen Aufschwung

Dienstag, den 25. August 2009

Wann ist die weltweite Rezession vorbei, wann geht es uns endlich wieder gut? Fragen, bei denen nicht sicher ist, ob uns die Antworten gefallen werden.

Denn Prof. Roubini hat viele gute Gründe, warum wir auf eine echte Erholung der Wirtschaft noch viele Jahre warten müssen. Und selbst wenn die Wirtschaft dann vielleicht wieder anzieht, haben die politischen Machthaber nur die Wahl zwischen Pest und Cholera:

Entweder wird versucht, die Staatsschulden zu verringern (z. B. durch Steuererhöhungen, eisernes Sparen, Abbau schwachsinniger Subventionen oder gar Kahlschlag des Beamtenapparates usw.). Das wird die gerade leicht aufgeblühte Wirtschaft sofort wieder abwürgen …

… oder die Staatsschulden steigen noch viel weiter, die Inflationserwartung nimmt zu, die Staatsanleihenblase platzt und die Wirtschaft wird wieder abgewürgt … 

Keine gute Wahl und keine guten Antworten … aber man sollte sie kennen:

http://www.ftd.de/politik/international/:Gastkommentar-Roubini-warnt-alle-Konjunkturoptimisten/557923.html

Der gefälschte Aufschwung in den USA

Montag, den 24. August 2009

Die Arbeitslosenquote sinkt von 9,5 auf 9,4 % … aber es sind 250.000 Leute zusätzlich arbeitslos … Wie soll denn das gehen?

Ganz einfach: Statistiken gekonnt fälschen:

http://womblog.de/2009/08/22/geflschte-wirtschaftsdaten/

Wie die Realität in den USA wirlich aussieht, zeigt das Haushaltloch von 9 Billionen Dollar (so sieht die Zahl aus: 9.000.000.000.000,- $) in den nächsten 10 Jahren:

http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur-nachrichten/usa-steuern-auf-finanzdesaster-zu;2448883

Franzosen wollen die Seine vergiften

Montag, den 24. August 2009

Französische Arbeiter einer insolventen Firma fordern jeweils 15.000,- € Abfindung, ansonsten wollen sie Giftfässer in einen Zufluss zur Seine entleeren. Die nächste Stufe wird gezündet: Nicht Druck gegen Manager oder Unternehmen, sondern Terror gegen die eigene Bevölkerung:

http://www.welt.de/wirtschaft/article4381186/Franzosen-drohen-mit-Vergiftung-der-Seine.html

Massenentlassungen nach der Bundestagswahl

Montag, den 24. August 2009

Jetzt schreiben es sogar schon die Massenmedien: Nach der Bundestagswahl endet das Stillhalteabkommen zwischen Arbeitsgebern und der Politik. Danach darf im großen Stil entlassen werden:

http://www.ftd.de/politik/deutschland/:Jobabbau-Kahlschlag-kommt-nach-der-Wahl/557336.html

Noch deutlicher wird dieser Beitrag, der klarmacht, dass der Wähler betrogen und für dumm verkauft wird. Jetzt wäre eine (letzte) gute Gelegenheit, die Deutschen nicht als Stimmvieh zu sehen, sondern auf harte Zeiten einzustimmen … aber auch ganz ehrlich Lösungsansätze aufzuzeigen. Aber sorry … wer flüchtet denn schon noch in die Politik und wird Politiker? Doch nur diejenigen, für die es zum Unternehmer oder Manager nicht gereicht hat, also Lehrer, Beamte und ähnliche Staatsbedienstete, die in der freien Wirtschaft nur ein eher kümmerliches Dasein gefristet hätten. Was ist von solchem Klientel auch schon zu erwarten:

http://www.handelsblatt.com/politik/handelsblatt-kommentar/betrug-am-waehler;2448083

Die Pleitewelle in Deutschland rollt an … Nicht jedes Unternehmen hat noch genügend Liquidität, um Merkel & Co. den Gefallen zu tun, mit der Insolvenz bis Oktober zu warten. Was sonst noch so nach der Bundestagswahl auf uns zukommt, deutet sich nun auch immer mehr an

USA kurz vor dem Finanzdesaster

Sonntag, den 23. August 2009

Obama hat sich leider ein bißchen verechnet. Damit die USA in den nächsten Jahren finanziell überleben können, müssen 2.000 Milliarden Dollar mehr Schulden aufgenommen werden, als gedacht. Aber keine Sorge, die USA können nicht pleite gehen, man kann ja einfach neues Geld drucken. Hat ja schließlich die letzten Jahre schon prima funktioniert.

Bliebe nur die Frage zu klären, wer den USA die schrottigen Staatsanleihen in diesem Umfang abkauft?

http://www.ftd.de/politik/international/:Noch-mehr-Schulden-Amerika-droht-Finanzdesaster/556869.html

LEAP/E2020 – Zerfall des Geldsystems ab Ende 2009

Freitag, den 21. August 2009

Eine Analyse der europäischen Denkfabrik LEAP/E2020 über den baldigen Zerfall des weltweiten dollarbasierten Geldsystems. Bisher hatten die mit ihren Prophezeiungen zu über 90 % recht:

http://www.mmnews.de/index.php/200908203603/MM-News/Geldsystem-Zerfall-Ende-2009.html

Hier geht’s zum LEAP/E2020: http://www.leap2020.eu Das Abo des GlobalEurope Anticipation Bulletin ist zwar nicht billig und was man liest wird einem nicht gefallen, aber die Erkenntnisse der europäischen Denkfabrik sind zur Krisenvorsorge sehr empfehlenswert.

Größte Depression aller Zeiten?

Donnerstag, den 20. August 2009

Es zeichnet sich ja immer deutlicher ab … es kommt die größte Depression aller Zeiten. Das behaupte auch Gerald Celente, ein amerikanischer Trendforscher. Und da Celente in den letzten 20 Jahren so ziemlich alles was an wirtschaftlichen Ereignissen eingetreten ist auch vorausgesagt hat, sollte man sich den folgenden Betrag sehr aufmerksam durchlesen:

http://www.boerse-go.de/nachricht/Die-groeste-Depression-aller-Zeiten,a1858745.html

Pleitewelle – Unternehmen können nicht mehr auf den Aufschwung warten

Mittwoch, den 19. August 2009

Immer mehr Unternehmen geht das Geld aus, während sie im blinden Kadavergehorsam per Umstellung auf Kurzarbeit oder mit Bankkrediten auf den versprochenen Aufschwung warten.  Auch wenn es für den üblichen Wahlkampfbetrug ideal wäre, wenn die Unternehmen mit den Entlassungen oder gar Insolvenzen gefälligst bis nach der Bundestagswahl warten würden, zieht die Anzahl der Pleiten dummerweise bereits jetzt an. Durch geplatzten Kredite der Unternehmen werden dann viele Banken ebenfalls in gehörige Schräglage geraten: 

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,643428,00.html

http://www.sueddeutsche.de/finanzen/916/484353/text/

Und … schon darauf vorbereitet, wenn Ihre Bank eines Morgens nicht mehr die Tür aufmacht? Echtes krisensicheres Geld in in anpackbarer Form (Gold- oder Silbermünzen oder Silberbarren) gibt es hier zu tagesaktuellen Kursen.

Deutsche Bundesbank: Krise noch nicht vorbei

Montag, den 17. August 2009

Axel Weber, Präsident der Deutschen Bundesbank warnt davor, das Ende der Krise zu früh auszurufen. Die Welle der Firmenpleiten und steigende Arbeitslosigkeit kommt erst noch. Auch könnten einige Banken noch in ernsthafte Probleme kommen:

http://www.bernerzeitung.ch/wirtschaft/konjunktur/Ich-warne-davor-das-Ende-der-Finanzkrise-zu-frueh-auszurufen/story/10033253

Deutsche Solarbranche vor dem Aus?

Montag, den 17. August 2009

Jahrelang liefen die Geschäfte der deutschen Solarindustrie bestens … der Subventionierung sei dank. Es fanden sich Jahr für Jahr genug Hausbesitzer, die zu völlig überteuerten Preisen Solaranlagen auf die Dächer setzen … selbst an Standorten, wo sich die Sonnenausbeute in eher dürftigen Grenzen hielt. In Zeiten der Wirtschaftskrise schauen die Häuslebauer aber viel deutlicher auf den Preis und da sitzen die deutschen Solaranbieter in der Kostenfalle. Zwar ist die Nachfrage dank weiterhin üppiger Förderungen weiter stark, aber in Asien können Solarmodule deutlich billiger produziert werden. Die Nachfrage geht fast komplett an deutschen Herstellern vorbei

http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:Wegbrechende-Ums%E4tze-Solarindustrie-droht-der-Kollaps/554353.html

Uns geht es besser als wir denken

Sonntag, den 16. August 2009

Viele gute Gründe, warum es der deutschen Wirtschaft schon jetzt viel besser geht, als wir eigentlich denken und warum bald alles wieder gut wird. Ein netter Versuch noch vor den Wahlen die Stimmung aufzuhellen.

Ach so … gegen Ende wird dann ganz am Rande im Nebensatz darauf eingegangen, was für viele von uns das eigentliche Problem ist:

“Wenn die Notenbanken den Regierungen nicht helfen, die Schulden per Inflation zu entwerten, bleibt nur ein Weg: eine rigide, langfristig angelegte Sparpolitik, die selbst sinnvolle staatliche Investitionen infrage stellt. Die heutigen Budgetdefizite werden folglich in Zukunft mit Wachstumseinbußen bezahlt werden müssen.”

Unser Geld ist weg … so oder so. Entweder per Inflation oder per Depression:

http://www.welt.de/wirtschaft/article4326294/Der-Wirtschaft-geht-es-laengst-viel-viel-besser.html?

Firmensterben beginnt schon in Deutschland

Mittwoch, den 12. August 2009

Seit Januar sind bereits 16.500 Firmen den Insolvenztod gestorben, bis Jahresende schätzt Creditreform 35.000 Insolvenzen. Ein Grund dafür ist unter anderem auch die verschlechterte Zahlungsmoral, die Rechungen werden von Kunden immer später beglichen.

Innerhalb der nächsten 6 Monate sieht sich jedes 7. Unternehmen (15 % der befragten Unternehmen) in seiner Existenz bedroht, falls die derzeitige Wirtschaftskrisen weiter anhalten sollte und sollte die Krise länger als 6 Monate andauern (und mir will absolut kein Grund einfallen, warum sich da etwas schnell bessern soll), befürchten insgesamt 65 % der Unternehmen, dass die Wirtschaftskrise das eigene Unternehmen gefährden wird!

Insgesamt wird von vielen Unternehmen bemängelt, dass der Zugang zu Krediten deutlich schwieriger geworden ist und die Anforderungen an Kreditvergabe und Kreditwürdigkeit angestiegen sind. Schon schlimm genug, wenn eine Firma sich nicht durch den operativen Cash-Flow finanzieren lässt und man die Hilfe von Banken braucht, um “sein Geschäft” am Leben zu halten (was genau taugt dann eigentlich die Geschäftsidee, wenn sie nicht mal genug abwirft, um die monatlichen Ausgaben zu decken?) … aber jetzt muss man auch noch seiner Banker-Flachpfeife in den Hintern kriechen und den untertänigst darum bitten, dem Unternehmen Geld zu überhöhten Zinsen zu leihen … Aber lieber die Bank um Geld bitten – und die dann nachher möglichst ohne private Bürgschaft auf dem geplatzten Kredit sitzen lassen :)   – als auch noch privates Geld in die marode Firma zu stecken. Es ist doch nun genau der Sinn einer GmbH, die Gläubiger in die Röhre gucken zu lassen und sein privates Geld in Sicherheit zu haben.

http://www.welt.de/wirtschaft/article4301008/Jede-siebte-Firma-fuerchtet-um-ihre-Existenz.html

Die echten amerikanischen Arbeitslosenzahlen

Dienstag, den 11. August 2009

Offiziell ist die Arbeitslosigkeit in den USA sehr überraschend und dramatisch im Juli auf 9,4 % (Juni 9,5 %) gesunken. Alles wird wieder gut und die Börsen verlängern ihr Kursfeuerwerk.

Wenn man sich allerdings dagegen die inoffiziellen echten Zahlen der Arbeitslosen in den USA ansieht, kann einem übel werden. Über 20 % Arbeitslosgkeit in den USA:

http://wirtschaftquerschuss.blogspot.com/2009/08/ausfuhrlicher-us-arbeitsmarktbericht.html

Grosse Depression ab 2012

Montag, den 10. August 2009

Alles wird schlecht, das ist sowieso klar. Zur Not orakelt man als Experte einfach ein bißchen herum und wenn man lang genug wartet, geht jede Prophezeiung irgendwann auch mal in Erfüllung. Unser Thema hier ist ja schließlich auch die weltweite Wirtschaftskrise und Finanzkrise, da gehört Säbelgerassel zum guten Ton und Gründe für Gejammer gibt es täglich im Nachrichtendschungel reichlich. Die meisten Crashpropheten wissen zwar ganz genau, was uns erwartet, aber mit dem Timing nehmen die es nicht so genau. Das wird ab sofort anders:

Im Jahr 2012 treffen einige negative Trends (langjähriger Wirtschaftszyklus, Rente der Baby-Boomer und Krise im Rohstoff-Sektor) zeitgleich aufeinander. Ein Crash- und Depressions-Szenario für das Jahr 2012 haben wir hier gefunden:

http://www.welt.de/finanzen/article4166706/Boersenprophet-sagt-grosse-Depression-voraus.html

Hartz-IVlern geht es an den Kragen

Samstag, den 8. August 2009

So langsam kapieren immer mehr Steuerzahler, dass sie es sind, die einen Großteil der Sozialleistungsempfänger (Neudeutsch: Hartz IV) einen entspannten arbeitsfreien Tag ermöglichen. Angeblich sind sogar schon die ersten Hartz-IVler dabei, sich wegen der zunehmenden Diffamierung in den Medien per Selbstmord selbst zu entsorgen :( :

http://info.kopp-verlag.de/news/hartz-iv-artikel-loest-helle-empoerung-aber-auch-zustimmung-aus.html

Die Gewinner der Krise

Samstag, den 8. August 2009

Jetzt wo die Krise endlich (fast) vorbei ist, die Arbeitslosigkeit in den USA dramatisch und vollkomen überraschend sinkt, bleibt etwas Zeit zum Atemholen und für einen entspannten Rückblick auf die Gewinner und die Verlierer der Finanzkrise:

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30869/1.html

Die echten Arbeitslosenzahlen

Freitag, den 7. August 2009

Dass die Arbeitslosenzahlen nach unten manipuliert sind, ist ein alter Hut. Es ist aber recht mühselig, sich aus diversen Quellen und Statistiken die echten Arbeitslosenzahlen herauszusuchen.

Hier gibt es jede Menge Infos und echte Zahlen zum Thema Arbeitslosigkeit in Deutschland:

http://www.theonussbaum.de/

Zweite Immobilien-Pleitewelle in USA beginnt

Mittwoch, den 5. August 2009

Nach dem die Schrottimmobilien in den USA drastisch im Preis gefallen sind, beginnt jetzt die Pleite der besserverdienenden Immobilienbesitzer. Die Gutverdiener hatten zwar mehr Reserven als die typischen Subrime-Immobilien-Plantagenarbeiter, aber jetzt geht ihnen trotzdem  das Geld aus. Der einstige Mittelstand verliert reihenweise den Job und nach einiger Zeit auch die Häuser. Das Überangebot – speziell in Kalifornien – drückt dramatisch auf die Preise. Herrliche Zeiten für Leute mit Cash … aber ich empfehle: Besser noch etwas warten. Das geht noch deutlich mieser. Ab 2010 bekommt man das Ferienhaus in Florida vielleicht schon für drei Goldunzen :)

Der zweite und dritte Teil des Artikels ist auch eine schöne Beschreibung, wie man aus dem Nichts Geschäfte generieren kann, wenn schwachsinnige geldgeile Banker auf dekadente prestigesüchtige Bald-Immobilienbesitzer treffen:

http://www.focus.de/finanzen/news/tid-15006/us-immobilienkrise-die-zweite-welle-droht_aid_421188.html

Irland zeigt was auf Deutschland zukommt

Mittwoch, den 5. August 2009

Wer wissen möchte, was nach der Bundestagswahl Ende 2009 auf Deutschland zukommt, kann sich ja schon mal ansehen, was jetzt in Irland so abgeht. Hier prallen bereits jetzt dramatisch sinkende Steuereinnahmen, Arbeitslosigkeit und ein marodes Banksystem aufeinander. Folgen:

  • Krankenhäuser, Schulen, Polizeiwachen werden geschlossen
  • Drastische Einsparungen im Gesundheitswesen
  • Gehaltskürzungen im öffentliche Dienst
  • Kürzung von Sozialleistungen
  • Erhöhung der Rentbeiträge … u.v.m.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Irland-muss-sein-Wirtschaftswunder-teuer-bezahlen/story/21343438

Insolvenzen werden in Deutschland zunehmen

Dienstag, den 4. August 2009

Die Euler-Kreditversicherung (eine Allianz-Tochter) hat eine interessante Studie mit einigen Praxisbeispielen zu den Insolvenzen in Deutschland veröffentlich. Dazu wurden über 100 Insolvenzverwalter befragt, die sich aktuell mit fast 21.000 laufenden Insolvenzverfahren so ihren Arbeitstag vertreiben. Deren Aussagen:

  • Die Bugwelle an Insolvenzen steht 2009 erst noch bevor.
  • Zum Jahresende 2009 hin wird sich die Insolvenzwelle noch beschleunigen
  • Hauptgründe sind das Ausbleiben neuer oder Stornierung/Verschiebung bestehender Aufträge
  • Banken verweigern trotz jahrelanger Geschäftsbeziehung Kredite

 http://www.eulerhermes.de/de/dokumente/presse-insolvenzursachen-grafiken-20090624.pdf/presse-insolvenzursachen-grafiken-20090624.pdf

Arbeitsdienst im Altersheim für Hartz-IV

Sonntag, den 2. August 2009

Na endlich: Hartz-IV-Sozialhilfeempfänger werden nach der Bundestagswahl nicht mehr zuhause rumsitzen, sondern Arbeitsdienst u. a. in Altersheimen oder im Krankenhäusern machen müssen … so ist zumindest die Vorstellung von Fast-Bundeskanzler Steinmeier. Auch im Handels- und Dienstleistungssektor werden hunderttausende Sozialleistungsempfänger benötigt, um z. B. (vergleichbar mit USA) die eingekauften Waren in Tüten zu packen.

Oder wie soll das sonst gemeint sein mit “4 Millionen Jobs bis 2020″? Das wird doch wohl nicht nur dümmliches Wahlkampfgeschwätz sein? Für andere brauchbare und konstruktive Vorschläge hätte er ja immerhin fast vier Jahre Zeit gehabt …

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,639727,00.html

Schnappschuss – Aussichten für den deutschen Arbeitsmarkt

Donnerstag, den 30. Juli 2009

Hier die aktuelle Stimmungslage am Arbeitsmarkt Ende Juli 2009:

In Nürnberg droht ein Sturm: http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=1055878&kat=3&man=3

Angst vor der Entlassungwelle: http://www.wiwo.de/politik/angst-vor-der-entlassungswelle-403194/

Massiver Jobverlust nach der Sommerpause: http://www.da-imnetz.de/nachrichten/wirtschaft-finanzen/massiver-jobverlust-nach-sommerpause-425859.html

Der Sturm auf dem Arbeitsmarkt kommt erst noch: http://www.welt.de/wirtschaft/article4223297/Der-Sturm-auf-dem-Arbeitsmarkt-kommt-erst-noch.html

Im Herbst drohen Entlassungen: http://www.morgenpost.de/Arbeitsmarkt_Im_Herbst_drohen_Entlassungen.html

und … so … weiter … :(

Kreditkartenblase platzt bald auch in Europa

Dienstag, den 28. Juli 2009

Wenn die Arbeitslosigkeit steigt, können auch private Rechungen immer schlechter bezahlt werden. Das bekommen nicht nur Handwerker zu spüren, deren Rechnungen immer später (wenn überhaupt) bezahlt werden, sondern auch die Kreditkartenunternehmen. Während in den USA bereits eine große Ausfallwelle auf die Banken zurollt, wird es auch in Europa immer absehbarer, dass in den nächsten Monaten Zeit fast 200 Milliarden Euro ausfallen werden:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,638558,00.html

Arbeiter in China prügeln ihren Chef tot

Sonntag, den 26. Juli 2009

Brennende Autos und explodierende Fabriken in Frankreich, totgeprügelte Geschäftsführer in China … so langsam geht die Post ab … Dabei ist doch “krisentechnisch” sogar noch deutlich Luft nach unten. Was soll denn erst passieren, wenn keiner mehr an sein Geld kommt, weil die Banken gecrasht sind, oder aus 1.500.000 Kurzarbeitern Arbeitlose geworden sind, oder ein kleiner gepflegter Währungsschnitt mit Entwertung der Spareinlagen kommt …

http://www.welt.de/wirtschaft/article4190591/Stahlarbeiter-pruegeln-Geschaeftsfuehrer-zu-Tode.html

Nach der Wahl geht es abwärts

Samstag, den 25. Juli 2009

Rosige Zukunft: 30 % Kürzungen bei Hartz IV, Arbeitspflicht für Sozialleistungsempfänger, Mehrwertsteuer auf 25 %, tatsächliche Arbeitslosenzahl auf über 10 Millionen … die Zukunft sieht für manche Mitbürger düster aus.

Die ersten Rufe nach Revolution werden laut. Aber wer soll die Revolution denn machen? Die Hartz IV Empfänger, weil die ihren Hintern jetzt mal vom Sofa, Fernseher und den Talkshows wegbewegen müssen, um einige Stunden gemeinnützige Arbeit abzuleisten. Warum sollten die protestieren? Es könnte schlafende Hunde wecken und den wenigen verbleibenden Steuerzahlern aufzuzeigen, wie viele Empfänger von Sozialleistungen es überhaupt gibt. Ich würde besser noch mal drüber nachdenken, bevor gar die Steuerzahler auf die Strasse gehen und 40 % Kürzungen bei Hartz IV fordern:

http://karlweiss.twoday.net/stories/5838310/

3D – Dumme Deutsche Dumpfbacken

Freitag, den 24. Juli 2009

“Du hast’s gut, Du bist dumm.” Mit dieser Redewendung soll wohl gemeint sein, dass das Gegenüber aufgrund sehr überschaubarer intellektueller Fähigkeiten unter einem dauerhaften Realitätsverlust leidet … mit anderen Worten: Nicht mitbekommt, was um ihn herum wirklich geschieht. IQ noch unterhalb einer Parkuhr!

Sowas in der Art wirft die Allensbach-Chefin dem Großteil der deutschen Bevölkerung vor: “Immer mehr Menschen wollen Unterhaltung statt Bildung” … und “Es sei irritierend, wenn Vertreter des Showbusiness höher geschätzt würden als Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik, die für die Zukunft Deutschlands große Bedeutung hätten.” und vor allem, dass sich sich die Bevölkerung zunehmend segmentiere in eine gut informierte Gruppe und einen wachsenden Anteil von Menschen, die sich auf private Interessen und Unterhaltung zurückzögen.

Upps … das kann natürlich auch daran liegen, dass kein Deutscher der auch nur halbwegs bei Verstand ist einem Politiker überhaupt zutraut, in deutschen Zukunftsfragen auch nur ansatzweise kompetent zu sein! Sorry … aber für viele Bürger ist “Politiker” doch schon seit Jahren das Synonym für “Inkompetent, Korrupt, Diätengeil, Unglaubwürdig … u.v.m.”.

Aber Recht wird sie wohl haben, wenn es darum geht, dass weite Teile der Bevölkerung nur ein sehr unbefriedigendes Wissen über Wirtschaft und Wirtschaftsystem haben: http://www.mmnews.de/index.php/200907233374/MM-News/Der-dumme-Untertan.html

Genau deshalb sind wir ja auch bei www.richtige-schritte.de mit ein paar Mann (und Frau) angetreten, die riesige Flut an Wirtschaftsnachrichten rund um die Finanzkrise zu filtern, zu kommentieren und so in leicht konsumierbarer Art und Weise unterhaltsam und häppchenweise für den verbleibenden Rest “der gut informierten Gruppe” verfügbar zu machen.

Kreditkartenausfall auf Rekordhoch

Donnerstag, den 23. Juli 2009

Je höher die Arbeitslosigkeit in den USA, desto höher die Ausfälle bei den Kreditkarten. Die Arbeitslosigkeit hat dort den höchsten Stand seit 26 Jahren erreicht, deshalb platzen jetzt auch reihenweise die Zahlungen der Kreditkarten. Die Kreditkartenfirmen sehen sich vor sehr hohen Abschreibungen und einem extremen Abwärtstrend: 

http://www.ftd.de/boersen_maerkte/:Arbeitslosigkeit-in-den-USA-Kreditkartenausfall-klettert-auf-H%F6chststand/543748.html

Lagebericht aus Silicon-Valley

Freitag, den 17. Juli 2009

Der Absturz der bisher gut bezahlten Mittelschicht in Silicon-Valley geht rasant. Job weg, Geld weg, Haus weg … Selbstmord.

Absturz tut in Silicon-Valley halt besonders weh:

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/die-gestrauchelten-vom-silicon-valley;2431543

Wahlrecht nur noch für Steuerzahler

Freitag, den 17. Juli 2009

Sollen Hartz IV-Empfänger wählen dürfen? Eigentlich nicht, denn wer auf Kosten des Staates (genauer: auf Kosten der immer weniger werdenden Steuerzahler) lebt, würde bei Wahlen ja eh nur die populistischen Politiker wählen, die noch größere Wahlgeschenke in Form von noch höheren Sozialleistungen versprechen. Aber aufgrund der hohen und zunehmenden Anzahl an Sozialhilfeempfängern kommen selbst etablierte Parteien und (halbwegs) ernstzunehmende Politiker nicht an dieser Gruppe vorbei, wenn Wahlen gewonnen werden sollen.

Die immer kleiner werdende Zahl an arbeitenden Steuerzahlern (ca. 54 %) dagegen, die den gesamten Rest durchfüttern muss, verkommt so zur gemolkenen Minderheit. Frei nach dem Motto “Wess Brot ich fress, dess Lied ich sing …” also zukünftig ein Wahlrecht in Deutschland nur noch für Steuerzahler?

http://www.welt.de/wirtschaft/article4118272/Der-staatliche-Raubzug-gegen-die-Mittelschicht.html

Es hat aber auch Nachteile: http://kube-unternehmensberatung.de/?p=534

Banken geben Unternehmen kaum noch Kredite

Freitag, den 17. Juli 2009

Deutsche Banken geben Unternehmen kaum noch Kredit, schaffen es aber trefflich, diese Kreditklemme zu verschleiern. Aus Liquiditätsmangel werden noch 2009 etliche Unternehmen von ihren Banken in die Insolvenz gedrängt: 

http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:Beweis-durch-Bundesbankdaten-Banken-vertuschen-Kreditklemme/541227.html

http://karlweiss.twoday.net/stories/5853795/

Beginnen die Entlassungen sogar schon vor der Bundestagswahl?

Donnerstag, den 16. Juli 2009

Eigentlich sah es ja lange so aus, als würden unsere Politiker alles daran setzen, die Arbeitslosigkeit vor der Bundestagswahl nicht ausufern zu lassen, Motto: Kurzarbeit statt Massenentlassung. Aber die Realität scheint die frommen Wünsche einzuholen. Aufgrund des überdeutlichen Einbruchs der deutschen Wirtschaft in den letzten Monaten ist jetzt einfach kein Geld da und auch kaum noch Perspektive bei den Unternehmern: Die ersten Jobs gehen bereits im Juli 2009 verloren:

http://www.focus.de/finanzen/news/arbeitsmarkt/finanzkrise-das-grosse-jobsterben-beginnt_aid_417039.html

Pleitewelle in Deutschland beginnt im Herbst

Mittwoch, den 15. Juli 2009

Die bisherigen Insolvenzen in Deutschland waren nur der Anfang. Die Pleitewelle geht ab Herbst 2009 in Deutschland so richtig los:

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/nachrichten-trends/studie-die-grosse-pleitewelle-kommt-erst-noch;2432775

Deckt sich das etwa mit dem Termin der  Bundestagswahl am 27.9.09? Werden große Unternehmen solange noch “von oben” gebeten, nicht zu entlassen, sondern Mitarbeiter in Kurzarbeiter umzuwandeln: http://www.richtige-schritte.de/nach-der-bundestagswahl-2009-geht-die-krise-richtig-los.html

Kurzarbeit für 200.000 Mitarbeiter im Maschinenbau

Sonntag, den 12. Juli 2009

200.000 Mitarbeiter machen im Maschinenbau Kurzarbeit (insgesamt in allen Branchen im Juli 2009 1.400.000), bis Ende 2009 werden davon 60.000 arbeitslos sein und 1.500 Betriebe im Maschinenbau pleite sein … so der Branchenverband VDMA:

http://www.welt.de/wirtschaft/article4106566/Bis-zu-1500-Maschinenbau-Firmen-vor-dem-Aus.html

Google prophezeit Arbeitslose

Donnerstag, den 9. Juli 2009

Erste Gehversuche im Internet … oder “Das müssen wir wohl noch mal üben …”

http://www.ftd.de/technik/medien_internet/:Keine-Prognose-m%F6glich-Google-sucht-Arbeitslose-vergeblich/534456.html