Archiv der Kategorie ‘Bankencrash‘

Banker bewaffnen sich

Mittwoch, den 2. Dezember 2009

Plagt das schlechte Gewissen. Laut Bloomberg fangen in den USA die ersten Banker an sich zu bewaffnen, weil sie Übergriffe, Gewalttaten oder gar Lynchjustiz wutschnaubender Bürger fürchten, die sie um ihre Ersparnisse gebracht haben. Mal sehen, wann in bester Hollywood-Western-Tradition der erste Bankster an der Strassenlaterne baumelt.

Interessant, dass nicht ein Wald-und-Wiesen-Weltweite-Verschwörung-Blog darüber berichtet, sondern Bloomberg:

http://www.wirtschaftsfacts.de/Goldman_Sachs_Mitarbeiter_bewaffnen_sich_aus_Angst_vor_Bevoelkerung

Dubai ist pleite

Donnerstag, den 26. November 2009

Dubai ist so gut wie pleite und bettelt bei den Investoren herum, doch bitte die Schuldenzahlungen ein paar Monate aussetzen zu dürfen … Leider wäre die größenwahnsinnige Immobilienblase geplatzt, weil diesen aufgeblasenen Schwachsinn (z. B. die im Meer aufgeschüttete Palmeninsel, 800m Wolkenkratzer) in heutiger Zeit kein Mensch mehr braucht. Jetzt steht nicht nur die Staatspleite im Raum, sondern auch Dubais guter Ruf als zahlungskräftiger Investor ist zerrüttet. Selbst der DAX verlor etliche Prozente, weil befürchtet wird, dass Dubai jetzt auf Teufel komm raus, Aktien versilbern muß, um wenigstens einen Teil der Schulden begleichen zu können. Turmbau zu Babel im Wüstensand:

http://www.mmnews.de/index.php/200911264318/MM-News/Dubai-Pleite-Angst-vor-Kettenreaktion.html

http://www.welt.de/finanzen/article5333645/Ex-Boomstadt-Dubai-taumelt-am-Rand-der-Pleite.html

http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/anleihen-devisen/:furcht-vor-staatspleite-dubai-bettelt-um-vertrauen/50042585.html

http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/marktberichte/:m-dax-tec-dax-am-mittag-arabische-krise-erfasst-breiten-markt/50042609.html

Finanzkrise 2.0 ante portas

Donnerstag, den 26. November 2009

Die Angst vor dem zweiten Teil der Finanzkrise – diese aber deutlich schrecklicher als der noch harmlose Teil I. – geht um. Vor allem die Mächtigen und die Eliten beginnen, sich zu exkulpieren. Macht sich doch immer gut, wenn man nachher sagen kann, man hätte es ja schon immer gesagt … 

http://www.hintergrund.de/20091125536/wirtschaft/finanzwelt/die-angst-vor-der-nächsten-finanzkrise.html

http://www.focus.de/finanzen/news/verluste-iwf-chef-warnt-vor-dunklen-geheimnissen-der-banken_aid_457224.html

Amerikanische Einlagensicherung ist pleite

Mittwoch, den 25. November 2009

Lange erwartet, jetzt ist die amerikanische Einlagesicherung FDIC pleite:

http://info.kopp-verlag.de/news/us-amerikanische-einlagensicherung-bankrott.html

Mal sehen, woher jetzt das Geld für die nächsten Bankpleiten kommt? Denn jetzt dürfen zwar noch weitere Banken pleite gehen, aber die Bankkunden bekommen ihre Einlagen nicht mehr wieder. Als einer der verbleibenden Amerikaner, der noch nicht in Zelten und von Lebensmittelgutscheinen lebt, würde ich spätestens jetzt anfangen, mein Geld von der Bank zu holen.

Globale Konkursverschleppung durch die FED

Mittwoch, den 25. November 2009

Eigentlich ist die USA schon seit Anfang 2007 pleite. Damals ging die Nachfrage nach US-Staatsanleihen zurück, es gab nicht mehr genug Abnehmer (z. B. weil China lieber Rohstoffe oder Gold aufkaufte als Konfettigeldscheine) und die FED begann, die eigenen Staatsanleihen aufzukaufen. Mittlerweile werden 80 % der US-Staatsanleihen “hinterherum” durch die FED oder von – durch quasi kostenlose Kredite beatmete – Großbanken aufgekauft. Diese Konkursverschleppung hat den USA immerhin auf der Zeitachse etwas Luft verschafft, weil der Staatsbankrott durch die Gelddruckerrei so in die Zukunft verschoben werden konnte. Der Knall wenn diese Superblase platzt, wird aber dafür um so lauter.

Schöne und gute verständliche Erklärung, wieso die Hyperinflation in den nächsten Jahren kommt. Die Verlierer werden Anleihen, Lebensversicherungen, Sparbücher und ähnliche Geldwerte sein:

http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=12187&seite=1

WestLB kurz vor der Pleite?

Dienstag, den 24. November 2009

Die WestLB steht erneut kurz vor der Pleite. Am Freitag den 30.11.09 laufen ältere Garantien aus, jetzt sind die Sparkassen gefordert. Die aber haben keine Lust, noch mehr Milliarden in diesem schwarzen Bankenloch zu versenken, reden von Erpressung und drohen mit Kreditklemme für Unternehmen, falls sie die WestLB unterstützen müssen. Je näher der 30.11. kommt desto größer wird das Loch. Zur Zeit fehlen ca. 6 Milliarden Euro:

http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:krisensitzung-landesbanken-sollen-west-lb-retten/50041414.html

http://www.mmnews.de/index.php/200911244303/MM-News/WestLB-am-Abgrund.html

Ufff … gerade nochmal gutgegangen. Heute (25.11.09) wurde die WestLB glücklicherweise vom Staat gerettet, weil sie mit einer Bilanzsumme von 254 Milliarden zu systemrelevant ist. Der ganze toxische Dreck in Höhe von 85 Milliarden Euro – als echte Zahl sieht das so aus: 85.000.000.000,- – wird einfach in eine Bad-Bank ausgelagert. Klar … weg mit dem Scheiss … aus den Augen aus dem Sinn … Die Eigentümer – also die Sparkassen – haben ordentlich mitgehofen und auch 200 Millionen in den großen Rettungstopf geschmissen. Mehr durfte es vermutlich nicht werden, weil sonst die ersten Sparkassen abgegrätscht wären …

http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:marode-landesbank-bund-rettet-west-lb/50041831.html

124 Banken pleite in USA

Samstag, den 21. November 2009

Die Woche ist wieder rum … nun ist eine weitere Bank in den USA pleite. Insgesamt 124 seit Anfang 2009:

http://www.mmnews.de/index.php/200911214274/MM-News/USA-124.-Bank-pleite.html

Goldman-Sachs macht fette Beute auf Kosten der Amerikaner

Montag, den 16. November 2009

Hallo Amerikaner! Da habt Ihr Euch ja was Feines großgezogen. Während sogar die offizielle Arbeitslosigkeit in den USA bei deutlich über 10 % liegt, Millionen Amerikaner nur noch von Lebensmittelgutscheinen leben, viele Amerikaner sogar mittlerweile nicht mehr das Geld haben, Ihre Angehörigen zu beerdigen und alle Amerikaner mit ihren Steuergeldern die maroden Banken vor dem Bankrott gerettet haben … sitzt die Bank Goldman-Sachs mittlerweile wieder auf über 160 Milliarden Dollar Bargeld. Alleine im dritten Quartal 2009 verdiente Goldman-Sachs über 3 Milliarden Dollar überwiegend im Eigenhandel mit Aktien, Währungen, Rohstoffen und Derivaten. Das Geld für diese Zockerrei gibt’s für ca. 0,25 % bei der FED.

Steuern auf diese Gewinnen fallen zwar auch an, liegen aber bei ca. 1 %. Das soll sich vielleicht ändern:

http://info.kopp-verlag.de/news/wie-man-die-wall-street-ihren-anteil-zahlen-lassen-kann.html

123 Banken pleite in USA

Samstag, den 14. November 2009

Die Woche ist wieder rum … nun sind weitere drei Banken in den USA pleite. Insgesamt 123 seit Anfang 2009:

http://www.mmnews.de/index.php/200911144213/MM-News/123-US-Banken-pleite-/-Einlagensicherungsfonds-am-Ende.html

Wann platzt die Blase?

Samstag, den 14. November 2009

Seit Monaten stecken die Zentralbanken Milliarden über Milliarden an neuen Dollar, Euro oder Pfund in die Märkte. Die Banken nutzen den riesigen Geldsegen aber nicht für die Kreditvergabe an Unternehmen, sondern zocken damit im gigantische Stil im weltweiten Börsencasino rum.

Irgendwann eines nicht mehr allzu fernen Tages wird diese Mutter aller Finanzblasen platzen. Dann aber mit dem richtig dicken Knall. Mittlerweile kann auch keiner mehr sagen, er hätte nichts gewusst:

http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/521692

http://www.faz.net/DieMutterAllerBlasen

Entweder Währungsreform oder heftige Inflation

Dienstag, den 10. November 2009

Dass die Finanzkrise mittlerweile überstanden ist, glauben nur absolute Realitätsverweigerer. Dass alles so weiter geht wie in den fetten Jahren von 1990 bis 2006 ist recht unwahrscheinlich. Die Frage ist, was kommt denn jetzt? Viele ernstzunehmende und bodenständige Experten sehen in (sehr) absehbarer Zeit entweder eine Währungsreform / Schuldenschnitt auf uns zukommen, oder aber eine gehörige Inflation im zweistelligen Prozentbereich, die die Staatsentschuldung dann halt auf ein paar (wenige) Jahre streckt: 

info.kopp-verlag.de/waehrungsreform-ante-portas

www.richtige-schritte.de/Kontrollierte-Inflation-als-sinnvolle-Exit-Strategie

120 Banken in USA pleite

Samstag, den 7. November 2009

Die Woche ist wieder rum … nun sind weitere fünf Banken in den USA pleite. Insgesamt 120 seit Anfang 2009:

http://www.mmnews.de/index.php/200911074162/MM-News/USA-120-Banken-pleite.html

Gold hat 1100 angerissen

Freitag, den 6. November 2009

So ganz nebenbei hat Gold die Marke von 1100 $ / Feinunze angerissen:

gold_1100

http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/anleihen-devisen/:umschichtung-der-reserven-goldpreis-klettert-ueber-1100/50034090.html

Die zweite Welle der Finanzkrise beginnt

Freitag, den 6. November 2009

Durch die Pleite der CIT Bank kommt die Finanzkrise nun richtig bei den amerikanischen Unternehmen an. Während bei der Lehman-Pleite ja eher virtuelle Finanzwerte und Zertifikate zerplatzt sind, war die CIT Kreditgeber für hundertausende US-Unternehmen. Die bekommen jetzt immer mehr Probleme sich zu finanzieren. Eine große Pleitewelle droht:

http://www.sueddeutsche.de/finanzen/177/493523/text/

FED muss neue Milliarden in den Markt pumpen

Freitag, den 6. November 2009

Die nächsten Milliarden Dollar werden als Unterstützung in amerikanischen Unternehmen versenkt. Fannie Mae und GMAC sind so tot wie eine hundertmal überfahrene Katze auf der Autobahn, aber die FED pumpt trotzdem (oder gerade deshalb) 20 Milliarden Dollar frisch gedrucktes Geld in die beiden Zombieunternehmen.

Das belegt nicht nur, dass die Krise noch lange nicht vorbei ist, sondern zeigt deutlich, dass genaugenommen die Krise erst so richtig anfängt. Nur absolute Realitätsverweigerer – das sind die, die auch Spareinlagen bei der Bank oder Kapitallebensversicherungen mit Ablaufdatum 2046 noch für sicher halten – lassen sich vom durch Qualitätsmedien gefakten Konjunkturoptimismus noch manipulieren:

http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:fass-ohne-boden-usa-pumpen-neue-milliarden-ins-finanzsystem/50033794.html

116 Banken in USA pleite

Montag, den 2. November 2009

Die Woche ist wieder rum … nun sind weitere neun (!) Banken in den USA pleite. Insgesamt 116 seit Anfang 2009. Die Einschläge werden lauter und lauter, die bankrotten Banken größer und größer:

http://www.mmnews.de/index.php/200910314112/MM-News/USA-9-Banken-bankrott.html

Neben dem Gewerbeimmobilienfinanzierer Capmark ist nun auch die CIT endlich nach langem Todeskampf  gestorben. Die Folgen der CIT-Pleite sind noch nicht abzusehen, da die CIT hunderttausende kleine und mittlere amerikanische Unternehmen finanziert hat, die jetzt vom Geldtopf abgeschnitten sind:

http://www.mmnews.de/index.php/200911024124/MM-News/CIT-pleite.html

http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:bankenpleite-us-finanzierer-cit-ist-insolvent/50031506.html

107 Banken in USA pleite

Montag, den 26. Oktober 2009

Die Woche ist noch lange nicht wieder rum … nun ist am Sonntag Abend eine weitere große Bank in den USA pleite gegangen. Insgesamt 107 seit Anfang 2009.

Interessant ist, dass die Capmark Finacial Group eine große Bank im Bereich der gewerblichen Immobilienfinanzierung ist. Durch große Leerstände bei Gewerbeimmobilien kam es zu enormen Kreditausfällen, die der Capmark Bank schließlich das Genick gebrochen haben. Auch die Deutsche Bank ist als Gläubiger mit $ 1,8 Milliarden direkt von dieser Bankpleite betroffen. Die Capmark-Pleite soll aber nur der Anfang einer weiteren Pleitenserie mit Dominoeffekt sein. Die USA sind in der Immobilienkrise 2.0 angekommen: 

http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:gefahr-fuer-die-erholung-us-immobilienfinanzierer-capmark-bricht-zusammen/50028258.html

http://www.mmnews.de/index.php/200910264080/MM-News/Capmark-Financial-Grosste-US-Bankpleite-dieses-Jahr.html

Sehr interessant ist natürlich, dass die Capmark Bank nicht aufgrund von kurzfristigen Liquiditätsproblemen abgegrätscht ist, sondern aufgrund von Überschuldung. Die Buchwerte der Gewerbeimmobilienkredite lagen als unter den Verbindlichkeiten … trotz erlaubter Bilanzmanipulation hat es nicht mehr gereicht:

http://www.mmnews.de/index.php/200910264083/MM-News/Ausgetrickst-Die-Pleite-von-Capmark-Financial.html

106 Banken in USA pleite

Sonntag, den 25. Oktober 2009

Die Woche ist wieder rum … nun sind weitere sieben Banken in den USA pleite. Insgesamt 106 seit Anfang 2009.

Wie man sieht, ist die Gesamtsumme allen Übels im Bankensektor unveränderlich. Geht – wie letzten Freitag – mal gerade keine Bank in USA pleite, sind es in der Woche danach direkt wieder doppelt so viele. Vielleicht wollten die Amis uns Europäern auch nur etwas Zeit geben, unsere eigene Bankenpleite der DSB-Bank ausgiebig zu würdigen.

http://de.news.yahoo.com/1/20091024/tbs-in-diesem-jahr-mehr-als-100-bankenpl-f8250da.html

http://www.mmnews.de/index.php/200910244059/MM-News/USA-106-Bank-Pleiten-2008.html

Bei Geldanlagen jetzt auf Nummer sicher gehen

Donnerstag, den 22. Oktober 2009

Immer mehr Anlegern wird der wilde Ritt auf der aufsteigenden Aktienwelle zu heiß und sie nehmen Gewinne mit. Insider in den Unternehmen wussten ja schon länger, wie es abseits der dreist manipulierten Bilanzen wirklich um ihre Unternehmen steht und haben sich von ihren Aktien schnell verabschiedet.

Auch die breite Masse der privaten Anleger war ja nach Aussagen von Börsenhändlern nicht oder nur wenig in Aktien investiert. Bleiben ja nur noch die professionellen oder institutionellen Zocker, die nun ebenfalls langsam heiße Füße bekommen …

Aber wie soll man sein Geld denn dann anlegen bzw. bewahren? Am besten so sicher wie möglich in Edelmetallen, als Tagesgeld und sogar als Bargeldvorrat:

http://www.wiwo.de/finanzen/warum-anleger-gerade-jetzt-auf-nummer-sicher-gehen-sollten-411487/

Die große Depression in den Qualitätsmedien

Dienstag, den 20. Oktober 2009

Hoppla … was geschieht denn hier auf einmal. In der Welt steht ein großer Artikel zum Thema “Droht eine Neuauflage der großen Depression von 1929“. Noch vor wenigen Wochen vor der Bundestagswahl überboten sich die deutschen Qualitätsmedien mit hoffnungsfrohen Aufschwungszenarien und nur die wenigen Nicht-Realitätsverweigerer sahen für die Zeiten nach der Wahl viele unangenehme Wahrheiten (Arbeitslose, Firmenpleiten, Umsatzeinbrüche, Gewinneinbrüche, Inflation usw.) auf uns zukommen … aber dass es gleich und “plötzlich” so dick kommt, hätte natürlich keiner gedacht. Solche Themen waren noch vor vier Wochen tabu.

aktiensteigen

Fazit ist natürlich leider, dass uns wohl nicht nur Finanzkrise 2.0 droht, sondern Weltwirtschaftskrise 2.0 inkl. Zusammenbruch des weltweiten Finanzsystems. Sehr unangenehm, aber auch sehr absehbar:

http://www.welt.de/finanzen/article4908336/Droht-eine-Neuauflage-der-Grossen-Depression.html

99 Banken in USA pleite

Sonntag, den 18. Oktober 2009

Die Woche ist wieder rum … nun ist wieder eine weitere Bank in den USA pleite. Insgesamt 99 seit Anfang 2009. Ähhh … diesmal hat die Woche mit den nächsten Bankpleiten eine Woche länger gedauert, weil letzte Woche war gerade mal die amerikanische Einlagensicherung pleite war und Ben “Heli” Bernanke musste erst noch etwas neues Geld drucken, um die nächsten Banken retten zu können. Für mehr als die Pleite einer kleinen Popelsbank hat das Geld diesmal nicht gereicht:

http://www.teleboerse.de/1181236.html

Um den großen Überblick nicht zu verlieren, hier eine vollständige Aufstellung der bankrotten US-Banken. Hoffentlich kommen die Jungens in der nächsten Zeit mit der Pflege hinterher:

http://www.start-trading.de/bankenpleite.htm

So werden die Bankpleiten in USA abgewickelt

Freitag, den 16. Oktober 2009

Praktisch jeden Freitag gehen in USA weitere Banken pleite. Es ist uns schon eine lustige Angewohnheit geworden, jeden Samstag den aktuellen Stand des Bankpleitenzählers durchzugeben.

Die Übernahme der bankrotten Bank(filialen) wird generalstabsmäßig durchgezogen. Lange Schlangen von hysterischen Ex-Kunden der toten Bank will die FDIC auf jeden Fall verhindern. Eine nette kleine Hintergrundgeschichte zum Thema Bankpleiten in den USA und “Immer wieder Freitags”:

http://www.wiwo.de/finanzen/immer-wieder-freitags-410795/

Staatsbankrott in Deutschland?

Donnerstag, den 15. Oktober 2009

So könnte das Drehbuch für den Staatsbankrott aussehen … Einfach Musterland mit Deutschland ersetzen und überlegen, ob das ein oder andere realistisch wäre oder vielleicht sogar schon eingetreten ist …

http://www.zeit.de/2009/11/Pleitestaat

Bank Run auf die DSB Bank

Donnerstag, den 15. Oktober 2009

Am Montag ist in den Niederlanden die DSB Bank pleite gegangen und geschlossen worden. Während zuerst kaum einer davon in Deutschland Notiz genommen hatte, wird mittlerweile die Schuld offiziell den Kunden der Bank gegeben.

Ja ja … es ist wirklich eine unglaubliche Unverschämtheit, wenn Kunden ihrer maroden Bank nicht mehr über den Weg trauen und sich ihr Geld auszahlen lassen wollen. Wem gehört denn schließlich das Geld: Der Bank oder den Kunden? Schade nur um die armen Schweine, die mehr als 100.000,- € bei der DSB Bank hatten. Alle Spareinlagen oberhalb von 100.000,- € sind jetzt weg. Einfach so verpufft …

“Betrifft uns doch nicht” ist plötzlich nicht mehr rangebracht. Die niederländische Grenze ist von hier aus 25 km entfernt. Wir reden nicht mehr über einen Bankencrash in Argentinien, Simbabwe oder Timbuktu … wir reden über einen Bankencrash bei unseren direkten Nachbarn … mit Auswirkungen, die wir selber schon spüren. Unser alljähriges herbstliches Absegeln mit drei Chartersegelyachten im Ijsselmeer fällt dieses Jahr aus, weil der Vercharterer selbst mit erheblichen Spareinlagen bei der DSB-Bank abgegrätscht ist und im Moment nicht weiß, wie er seinen Betrieb aufrechterhalten soll.

http://www.tagesthemen.de/wirtschaft/dsbbank100.html

Kann uns in Deutschland zum Glück nicht passieren, denn hier bürgt Frau Bundeskanzlerin und der deutsche Staat schließlich seit einem Jahr persönlich für unser Geld. Moment mal … was muss ich da hören. Das Versprechen von Frau Merkel ist rechtlich völlig unverbindlich?

http://info.kopp-verlag.de/news/holen-sie-ihr-geld-von-der-bank-so-lange-sie-es-noch-koennen.html

CIT pleite, CIT nicht pleite, CIT pleite …

Dienstag, den 13. Oktober 2009

Sind die letzten Tage der CIT gekommen? Sehr wahrscheinlich und die Auswirkungen auf 1.000.000 amerikanische Unternehmen wären dramatisch:

http://www.mmnews.de/index.php/200910133977/MM-News/CIT-pleite.html

http://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/514615/index.do?_vl_backlink=/home/wirtschaft/boerse/index.do

Bank Run in Niederlande

Montag, den 12. Oktober 2009

Ein Bank Run in den Niederlanden führte heute zur Schließung der DSB Bank. Während man sich in den USA mit der Jubiläums-Bankpleite Nr. 100 in 2009 wohl noch etwas Zeit läßt um nächstes Wochenende dann vermutlich direkt Bankpleiten 99 – 105 zu präsentiert, kommen die Einschläge mittlerweile deutlich näher. Zuvor hatten die Kunden der DSB Bank “ihre Konten geplündert”. Die völlig verunsicherte Kundschaft hob aus Angst vor dem Zusammenbruch der Bank laut niederländischer Zentralbank fast ein Sechstel der Gesamteinlagen ab. Die DSB Bank hatte immerhin 1,3 Millionen Kunden und war für ein Sechstel der Konsumentenkredite in den Niederlanden verantwortlich. Der Bank Run ist nicht verwunderlich, denn bei der DSB Bank waren die Einlagen nur bis 100.000,- € garantiert.

In den gleichgeschalteten deutschen Qualitätsmedien war von diesem Bank Run allerdings nichts oder höchstens in klitzekleinen Beiträgen zu lesen.

http://bazonline.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Kunden-stuermen-Bank–Zentralbank-muss-einschreiten/story/13813238

http://www.mmnews.de/index.php/200910123972/MM-News/Niederlande-DSB-Bank-pleite.html

http://www.boerse-express.com/pages/820431

Der Dollar kackt ab

Dienstag, den 6. Oktober 2009

Der Dollar im freien Fall, Gold auf Allzeithoch … Tschüss bisheriges Finanzsystem. Sieht so aus, als wird gerade die finale Phase für den Dollar eingeläutet: 

 gold_1040

 
http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/rohstoffe/:dollarverfall-goldpreis-steigt-auf-rekordhoch/50019796.html

http://www.welt.de/wirtschaft/article4754098/Dollarschwaeche-treibt-Gold-auf-neuen-Hoechststand.html

Auch unter www.bild.de wird schon gefeiert … Man achte auch auf die weiteren Katastrophenmeldungen (Bosch erwartet Milliardenverlust, Schwarz-Gelb muss 75 Milliaden sparen). Die Million ist bei den ganzen Milliarden / Billiarden, die man nur noch um sich herum hört, zu einer kleinen nette Summe aus der Portokasse verkommen. Das nenne ich mal Inflation:

 gold_1040_bild

http://www.bild.de/BILD/politik/wirtschaft/2009/10/06/krisenticker/wichtige-meldungen-aus-der-wirtschaft.html

Aber zum Glück haben wir ja keine Krise …

Eine Nachlese auf diesen 6.10.2009, die Auswirkungen auf die USA und die Welt und den immer schneller werdenden Tod des Dollar hier …

http://info.kopp-verlag.de/news/blattschuss-auf-den-dollar.html

98 Banken in USA pleite

Montag, den 5. Oktober 2009

Die Woche ist wieder rum … nun sind drei weitere Banken in den USA pleite. Insgesamt 98 seit Anfang 2009. Für die Nummer 100 steht der Sekt schon kalt:

http://www.mmnews.de/index.php/200909123742/MM-News/90.-Bank-US-Bank-bankrott.html

Hier die vollständige Liste der Bankenpleiten in USA seit dem Jahr 2000:

http://www.fdic.gov/bank/individual/failed/banklist.html

Die amerikanische Einlagensicherung FDIC ist ebenfalls pleite … mal sehen, wann der Bankrun in den USA losgeht. Als Amerikaner würde ich jetzt so langsam anfangen nervös zu werden:

http://www.richtige-schritte.de/wann-beginnt-der-bankrun-in-den-usa.html

Der lange Todeskrampf der CIT

Montag, den 5. Oktober 2009

Seit Wochen wird die CIT totgesagt … aber der amerikanische Mittelstandsfinanzierer ist zäh. Trotzdem wird das Ableben immer wahrscheinlicher. Nicht nur tausende kleine amerikanische Unternehmen stechen dann vor erheblichen Liquiditätsproblemen … auch Goldman Sachs sieht eine Milliarde Dollar nicht mehr wieder:

http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:offene-forderungen-goldman-sachs-drohen-hohe-ausfaelle-bei-cit-insolvenz/50019017.html

Vielleicht hat Goldman Sachs die eine Milliarde aber auch im Sack … man ist sich da in der Presse nicht ganz sicher … liegt vermutlich daran, dass bei Kleinbeträgen unterhalb einer Billion keiner mehr Bock hat, genauer zu recherchieren …

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/goldman-erhaelt-bei-cit-pleite-eine-milliarde;2464661

Amerikanische Einlagensicherung ist pleite

Mittwoch, den 30. September 2009

Die amerikanische Einlagensicherung ist pleite. Mittlerweile fast 100 bankrotte Banken haben dafür gesorgt, dass die Kassen der FDIC nun leer sind:

http://blog.bankhaus-rott.de/#post45

(Neue) Wahrheiten nach der Wahl

Dienstag, den 29. September 2009

Die Zeit der Wahrheit ist gekommen. Das Stillhalteabkommen der Politik mit den Unternehmen hat bis zu Wahl gehalten. Wir haben schon seit Monaten darauf hingewiesen, dass nach der Bundestagswahl die Medien ganz neue Töne anschlagen werden … hier gibt es schon kurz nach der Wahl die ersten Beweise …

http://www.bild.de/BILD/politik/wirtschaft/2009/09/29/kurzarbeit/unternehmen-wollen-sie-reduzieren-kommt-jobkahlschlag-nach-der-wahl.html

http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:alarmsignal-siemens-warnt-vor-harten-zeiten/50016574.html

http://www.richtige-schritte.de/wer-freut-sich-daschon-auf-die-regierung.html

Wann beginnt der Bankrun in den USA?

Dienstag, den 29. September 2009

Fast 100 Banken sind 2009 in den USA schon pleite gegangen. Jetzt ist die US-Einlagensicherung auch pleite gegangen. Als letzte Rettung werden nun die angeschlossenen Banken per Vorschuß angepumt, um überhaupt wieder an liquide Mittel zu kommen:

http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:wegen-pleitewelle-us-einlagensicherung-bettelt-banken-an/50016466.html

Ob das überhaupt noch was bringt, ist – bei der Pleitewelle die auf die amerikanischen Banken zurollt – allerdings fraglich. Motto scheint zu sein: Hauptsache Zeit schinden und den allfälligen Zusammenbruch noch ein paar Wochen oder Monate hinauschieben:

http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2009/08/von-zombie-banken-und-deren-baldiger.html

Wer freut sich da schon auf die Regierung?

Dienstag, den 29. September 2009

Deutschland hatte die Wahl und Merkel / Westerwelle sind das freudige Dreamteam, die uns die nächsten Jahre regieren dürfen. Freude über den Wahlsieg war gestern, ab jetzt geht es um Rekordverschuldung, Massenarbeitslosigkeit, Pleite der Kommunen und Gemeinden, riesige Haushaltslöcher, am Boden liegende Konjunktur, Auseinanderbrechen der EU, Steuersenkung versprochen obwohl Steuererhöhung nötig … usw.

Wie kann man noch im Wahlkampf darum betteln, gewählt zu werden, um dann für den Schlamassel der nächsten vier Jahre verantwortlich gemacht zu werden? Oder war das der eigentliche Grund für den laschen Wahlkampf der Frau Merkel? Bloß nicht wiedergewählt werden, da man die Probleme der nächsten Jahre sowieso nicht mehr in den Griff bekommen kann? Ist ja nun durch die erstarkte FDP in die Hose gegangen … Der Niedergang Deutschlands wird somit zwei Namen tragen. Merkel und Westerwelle … Herzlich Willkommen im Schlamassel:

http://www.welt.de/politik/bundestagswahl/article4651228/Schwarz-Gelb-muss-mit-dem-Schlimmsten-rechnen.html

http://www.focus.de/finanzen/news/konjunktur/top-oekonom-franz-nur-grausamkeit-kann-deutschland-retten_aid_439854.html

Geld sparen wird zukünftig nichts mehr bringen: http://www.mmnews.de/index.php/200909293860/MM-News/Mehrwertsteuer.html

Die Rolle von Gold im Finanzsystem

Freitag, den 25. September 2009

Gold hat schon seit fast 5.000 Jahren auf allen Kontinenten eine wesentliche Rolle als Zahlungsmittel und Werterhaltungsmittel. Erst vor wenigen Jahren wurde die Golddeckung 1971 von den Amerikanern aufgehoben, um hemmungslos neues Geld drucken zu können.

Jedes Papiergeldsystem (fiat money = es werde Geld) in den letzten (wenigen) hundert Jahren endete bisher mit einer Hyperinflation oder einer Währungsreform. Auch das jetzige dollarbasierte System liegt in den letzten Zügen. Welche Rolle beim Kollaps spielen dabei Gold und die Chinesen?

http://info.kopp-verlag.de/news/gold-und-das-weltfinanzsystem.html

Der Aufschwung wird nicht kommen

Donnerstag, den 24. September 2009

Es wird in den nächsten Jahren keinen wirtschaftlichen Aufschwung geben. Der einzige sichtbare Aufwärtstrend werden Steuererhöhungen sein. Die Weltwirtschaft steht vor großen Veränderungen und bereits 2010 wird man absehen können, wie diese Veränderungen aussehen werden.

Aha … GEAB Nr. 37 von der europäischen Denkfabrik LEAP2020 ist angekommen und zeichnet (gut recherchiert und dokumentiert) das Szenario der (erst noch) kommenden weltumfassenden Krise, nach der “wirtschaftlich kein Stein mehr auf dem anderen sein wird”.

Die Presseveröffentlichung zu GEAB Nr. 37 hier. Das einzige wirklich üble daran ist, dass die bisher immer zu über 90 % Recht hatten, es aber schon beschissen genug wäre, wenn nur 50 % eintreffen würden … :(

http://www.leap2020.eu/GEAB-N-37-ist-angekommen!-Umfassende-weltweite-Krise-Die-Hoffnung-auf-einen-Aufschwung,-der-nicht-kommt_a3816.html

Plant USA einen Ersatz für den Dollar?

Donnerstag, den 24. September 2009

Es gibt immer mehr Gerüchte, dass die USA planen, den maroden Dollar durch eine neue Währung zu ersetzen. Ich glaube zwar nicht, dass solch ein Währungsschnitt wirklich nötig sein sollte, da die USA per Bilanzverlängerung schließlich einfach neue Billionen Dollar nachdrucken können. Aber wie bei allen Gerüchten ist meistens ein Körnchen Wahrheit dabei … jeder mag sich somit seine eigenen Gedanken machen, wie es danach in seiner Brieftasche oder auf seinem Bankkonto aussehen könnte. Hier wird uns ein Teil der Denkarbeit abgenommen:

http://info.kopp-verlag.de/news/gefahr-fuer-ihr-geld-arbeiten-die-usa-heimlich-an-der-etablierung-einer-neuen-waehrung.html

Deutsche Bank bereitet sich auf Börsencrash vor

Dienstag, den 15. September 2009

Führungskräfte der Deutschen Bank glauben nicht mehr an einen Aufschwung, sondern befürchten einen schweren Aktiencrash innerhalb der nächsten Zeit. Anders ist es nicht zu erklären, dass Insider der Deutschen Bank im erheblichen Umfang Aktien des eigenen Unternehmenes verkaufen … trotz zur Zeit weiter steigender Kurse. Was wissen die mehr? Hat sich die Deutsche Bank verzockt? Fliegt der Deutschen Bank die Goldpreis-Drückung bei steigendem Goldpreis um die Ohren. Kann das leer verkaufte Gold nicht mehr geliefert werden, weil es schon längst weg ist. In letzter Zeit kursieren bereits diverse Gerückte, dass bei der Deutschen Bank “ein dickes Ding platzen soll”. Was wird mal wieder in der Öffentlichkeit vertuscht?

Alarm im Bankensektor!

http://www.mmnews.de/index.php/200909153760/MM-News/Deutsche-Bank-Insider-Verkaufe-gehen-weiter.html

http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Insiderdeals-Erneut-verkaufen-Top-Manager-der-Deutschen-Bank-eigene-Aktien-663822

Ganz grundlos scheinen die Ängste der Bank-Insider nicht zu sein …

http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/marktberichte/:sorge-um-finanzinstitute-angstbarometer-signalisiert-furcht-vor-bankencrashs/50004458.html

92 Banken in USA pleite

Samstag, den 12. September 2009

Die Woche ist wieder rum … nun sind drei weitere Banken in den USA pleite. Insgesamt 98 seit Anfang 2009. Bald kommt Nr. 100 … der Sekt steht schon kalt:

http://www.mmnews.de/index.php/200910033893/MM-News/Die-Verschrottung-Amerikas.html

Hier die vollständige  Bankenpleite-Aufstellung der letzten Jahre:

http://www.fdic.gov/bank/individual/failed/banklist.html

Lebensversicherungen in der Krise

Montag, den 7. September 2009

Immer mehr Lebensversicherer geraten durch die Finanzkrise in ernsthafte Schwierigkeiten. Nicht nur, dass reihenweise Kunden ihre Lebensversicherung kündigen und so den Unternehmen reichlich Liquidität entzogen wird. Auch die Rücklagen werden nur noch mit übelsten Bilanzierungstricks schöngerechnet. Die Reserven sind bald verbraucht und das restliche Geld der Kunden ist in schrottigen Papieren “angelegt”.

Interessanter Artikel mit viel Hintergrund, der eigentlich als Überschrift konsequenterweise die dringende Warnung tragen sollte: “Raus aus der Lebensversicherung, bevor das Geld für die Altersvorsorge ganz weg ist!

http://www.wiwo.de/finanzen/lebebensversicherungen-auf-der-kippe-406846/

89 Banken in USA pleite

Samstag, den 5. September 2009

Die Woche ist wieder rum … nun sind fünf weitere Banken in den USA pleite. Insgesamt 89 seit Anfang 2009:

http://www.mmnews.de/index.php/200909053694/MM-News/USA-Wieder-5-Banken-pleite.html

http://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/art15,254513