Archiv der Kategorie ‘Krisenbarometer‘
Donnerstag, den 29. Juli 2010
Mittlerweile kommen – neben dem enthüllenden EZB-Bericht im Juni 2010 – weitere Hintergründe über das Treffen der EU-Regierungschefs am 7. Mai und 8. Mai 2010 ans Tageslicht. Der Euro stand kurz vor dem Kollaps und die EU-Staaten einigten sich auf ein 750 Milliarden Euro schweres Rettungspaket und weitgehende Geldruck-Orgien der EZB, um den Untergang des Euro an den Finanzmärkte noch schnell abzuwenden:
www.faz.net/Hintergründe-zur-Euro-Rettung-Mai-2010
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Samstag, den 24. Juli 2010
Bisher haben sich die linientreuen “Qualitätmedien” mit seriöser und objektiver Berichterstattung über Gold immer dezent zurückgehalten. Gold wurde in den meisten Fällen lediglich gerne schlecht geredet und man hörte die ewigen (gestrigen) Argumente wie “Gold bringt keine Zinsen“, “Der Goldpreis ist zu spekulativ” oder “Gold kann man nicht essen“.
Dass Gold das einzig wahre Geld ist (schon seit tausenden Jahren), weil es keinen “Gegenpart” hat, dem man “zwecks Einlösung” vertrauen muss und dass Gold gar keine Zinsen abwerfen muss, weil der Goldpreis ja schon seit Jahren mächtig steigt (da sich durch die immense Gelddruckerei die Geldmenge deutlich schneller ausweitet als Gold aus der Erde gebuddelt werden kann) … usw. interessierte die qualitätsfreien Medien bislang herzlich wenig.
Jetzt plötzlich erscheint im Focus ein Bericht über die Goldpreismanipulation, Motto: “Steigt der Goldpreis, wäre das ein Zeichen für den Vertrauensverlust in die Papierwährungen” … also muss der Goldpreis unten gehalten werden:
www.focus.de/Gold-manipulierte-Preise
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Freitag, den 23. Juli 2010
Seit dieser Woche ist es amtlich: Ben “Heli” Bernanke weiß nicht mehr weiter und sieht als einzige Möglichkeit, überhaupt noch minimal die notleidende amerikanische Wirtschaft zu stimulieren, immer mehr frisches Geld zu drucken. Dummerweise wird dadurch aber gewissermaßen immer mehr Wasser in die Suppe geschüttet, also “unser altes Geld” immer weniger wert. Mittelfristig (in den nächsten Jahren, nicht Jahrzehnten!) bedeutet das Inflation. Immer mehr Geld steht einer (fast) gleichbleibenden Mengen an Sachwerten oder Dienstleistungen gegenüber:
www.welt.de/Inflation-voraus-Briten-und-Amerikaner-werfen-die-Notenpresse-an
www.handelsblatt.com/Flucht-in-Sicherheit-Die-Integrität-der-Papierwährungen-steht-in-Frage
diepresse.com/Vertrauen-in-Papiergeld-schwindet
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Freitag, den 25. Juni 2010
750 Milliarden Rettungspaket umsonst aufgelegt, denn Griechenland ist noch immer pleite. Die Zinsen für griechische Schrottanleihen – ähh Staatsanleihen sind höher als Anfang Mai vor dem Rettungspaket, Kreditversicherungen erreichen Höchststände.
Tschüß Griechenland … Tschüß Euro …:
www.ftd.de/Schuldenkrise-Kapitalmarkt-lässt-Griechenland-wieder-fallen
Haupsache alle sitzen mit nem Bier vorm Fernseher und träumen weiter vom Sommermärchen:
info.kopp-verlag.de/Glauben-Sie-keinem-Sommermärchen
Aktuelle Rendite der griechischen Staasanleihen: http://www.bloomberg.com/apps/quote?ticker=GGGB10YR:IND
… und hier noch mal eine kleine Erläuterung, warum die Todeszone für Griechenland (und natürlich die meisten anderen Staaten) spätestens bei 8 % Zinsen auf neue Staatsanleihen einsetzt:
www.richtige-schritte.de/griechenland-ist-real-bankrott.html
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Freitag, den 18. Juni 2010
Dirk Müller (Mr. Dax) ist der Ansicht – so wie viele andere aufmerksame Beobachter auch – dass sich unser Geldsystem konstruktionsbedingt (durch Zinseszinseffekt exponentieller Schuldenzuwachs) in seiner finalen Phase befindet. Seiner Meinung nach wird etwa seit 2007 weltweit durch die “Hochfinanz” ein kontrollierter Reset gefahren, also Schulden abgebaut, Unternehmen auf Staatskosten saniert und in nächster absehbarer Zeit dann die restlichen Schulden “neu verhandelt” … also auf Kosten der Gläubiger gestrichen. Er empfiehlt die Flucht raus aus dem Geld rein in reale Sachwerte:
www.mmnews.de/Ruhe-vor-dem-finalen-Sturm
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Freitag, den 18. Juni 2010
Anfang Mai 2010 kam es im Finanzsektor “durch Griechenland” zu erheblichen Unruhen, doch aus der qualitätsfreien Mainstream-Presse erfuhren wir kaum etwas über die tatsächlichen Hintergründe. Am 10. Mai wurde dann plötzlich aus einer kleinen Griechenland-Hilfe ein 750 Milliarden schweres Rettungspaket und somit durch diesen überraschend gigantischen Umfang auch dem letzten Trottel klar, dass es bei dem Rettungspaket um mehr gehen musste, als um ein paar kleine unbedeutende griechische Staatsanleihen.
Und jetzt – sechs Wochen später – kommt im EZB-Bericht für Mai 2010 (ebenso ganz überraschend) heraus, dass zwei große Banken Anfang Mai 2010 kurz vor der Pleite standen. Nicht Griechenland wurde mit unserem Geld gerettet, sondern erneut “systemrelevante” Banken und deren Bankster. Zum Glück darf die EZB ja nun endlich (wie FED und BoE) Geld drucken – ähhh Staatsanleihen aufkaufen – und ist diversen europäischen Banken nun dabei behilflich, deren Staatsanleihendreck elegant in der EZB zu entsorgen. Bisher schon für 47 Milliarden Euro.
Die Einschläge kommen näher und werden immer heftiger:
www.sueddeutsche.de/Dramatischer-Bericht-der-EZB-Apokalypse-voraus
www.spiegel.de/Anatomie-eines-Beinahe-Crashs
www.goldseitenblog.com/peter_boehringer/Sechs-Wochen-danach-Was-der-Mainstream-jetzt-nachreicht
Zum Glück reagieren immer mehr Leute auf derartige Meldungen und tauschen ihr Papiergeld-Konfetti um gegen werthaltige Edelmetalle. Hier in diesem Zusammenhang ein Bericht aus dem o. g. Anfang Mai 2010 über den Bankrun in Griechenland und die panikartigen Edelmetall(aus)käufe der Deutschen. Instinktiv hat sich ein kleiner Teil der Bevölkerung nicht von den Medien verarschen lassen und seine finanzielle Sicherheit selbst in die Hand genommen. Ach so … Heute (18.6.2010) wieder neues Allzeithoch bei Gold mit 1262,- $ …:
http://info.kopp-verlag.de/Bank-Run-in-Griechenland-Run-auf-Edelmetall-in-Deutschland
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Freitag, den 11. Juni 2010
4 Wochen hat das Rettungspaket für Griechenland gehalten, jetzt beginnt die Euro-Krise 2.0: Die EU rüstet sich für den Staatsbankrott von Spanien und stellt wackeligen spanischen Sparkassen und Banken Nothilfen aus dem Rettungspaket zur Verfügung:
www.ftd.de/Krise-in-der-Eurozone-EU-rüstet-sich-fuer-Spanien-Pleite
Hier ist der Todesindikator für Spanien: http://www.bloomberg.com/apps/cbuilder?ticker1=GSPG10YR:IND
Hier zum Vergleich der griechische Junk: http://www.bloomberg.com/apps/cbuilder?ticker1=GGGB10YR:IND
Einen großen Vorteil hat das 750 Milliarden-Rettungspaket ja für uns Deutsche: Wir haben etwas mehr Zeit bekommen, uns noch in Ruhe aus dem Euro zu verabschieden und Euro-Konfettigeld gegen Sachwerte einzutauschen:
www.richtige-schritte.de/Die-Deutschen-wachen-auf-und-kaufen-Gold
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Montag, den 31. Mai 2010
Der Bundeshorst hat abgedankt. Seine unglaubliche und extrem umstrittende Äußerung über die Wahrung deutscher Interessen in Afghanistan ließe ihm leider keine andere Wahl.
Hallo! Wie bitte? Wer hat denn in den letzten Tagen überhaupt etwas von dieser “derart umstrittenen Äußerung” mitbekommen? Und diese Äußerung ist zudem ja auch noch korrekt. Natürlich ist manchmal auch militärischer Einsatz notwendig, um nationale (ähh … wirtschaftliche) Interessen zu vertreten. Willkommen in der Realität. Aber seine Befindlichkeiten über die Kritik an seiner Äußerung sind wohl kaum der wahre Grund.
Keiner weiß besser als Horst Köhler, was in Kürze mit unserem Finanzsystem passieren wird (Lebenslauf: http://wikipedia.org/Horst_Köhler). Nach Roland Koch ist er nun der zweite Kapitän, der das sinkende Schiff mit einer überraschenden und fadenscheinigen Begründung verlässt. Er war jahrelang (u.a. als IWF-Präsident) mitten in diesem Finanzsystem eingebettet und die Kontakte und Seilschaften dürften wohl alle noch vorhanden sein. Im Gegensatz zu fast allen anderen Politikern kennt er sich im Finanzsystem aus. Da scheint irgendwas Großes auf uns zuzurollen … und Köhler möchte wohl nicht (mehr) als amtierender Bundespräsident dafür verantwortlich gemacht werden:
www.ftd.de/Horst-Köhler-tritt-zurück
info.kopp-verlag.de/Fahnenflucht-Rette-Dich-wer-kann-Horst-Köhler-verlässt-das-sinkende-Schiff-Deutschland
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Freitag, den 28. Mai 2010
Zwar mag ein Staatsbankrott von Deutschland einerseits durchaus wünschenswert sein, um endlich diverse Mißstände wie Sozialfunktionäre, fehlgeleitete Subventionen, maßloser Sozialmißbrauch, unzählige Sozialasylanten, ausufernder schmarotzender Staatsapparat usw. aus dem System zu spülen – anderserseits will ja nicht jeder Deutsche, der durch den absehbaren Staatsbankrott sein (Geld)vermögen verloren hat, mit den ganzen Unvorbereiteten stundenlang an der Suppenküche anstehen.
So wird private Vorsorge täglich wichtiger, erst recht wenn man sich ansieht, wie sich die dunklen Wolken der aufziehenden Weltwirtschaftskrise immer bedrohlicher auftürmen und das alberne und hilflose Gekasper inkompetenter Politiker lediglich dazu dient, einige Wochen oder bestensfalls Monate Zeit zu gewinnen, in denen man sich glücklicherweise noch besser vorbereiten kann. Das “Rettungspaket” in Höhe von 750.000.000 hat ja immerhin ausgereicht, um die Märkte einen halben Tag zu beruhigen. Was soll danach kommen. 2.000 Milliarden, 326 Trillionen, 1234 Trilliarden …? Gibt es denn überhaupt so viel Papier zum Bedrucken?
Geldwerte kehren (schon seit Jahrhunderten) immer wieder zu dem eigentlichen Wert zurück: NULL! Sachwert schlägt Geldwert. Die Flucht aus dem Geld ist weltweit schon im Gang, und mir ist es eine besondere Freude zu sehen, dass die Produktion der Krügerränder mittlerweile rund um die Uhr und rund um die Woche läuft. Hauptabnehmer sind hauptsächlich Deutsche, die mittlerweile mitbekommen, dass üble Zeiten auf uns alle zukommen:
www.ftd.de/Überstunden-für-den-Goldkaufrausch
www.wiwo.de/Wie-sich-Sparer-vor-Inflation-und-Deflation-schützen
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Mittwoch, den 26. Mai 2010
Immer mehr Deutsche ahnen das in den nächsten Monaten kommende Unheil. Es liegen Veränderungen in der Luft … unschöne Veränderungen. Immer mehr Menschen spüren mittlerweile instinktiv, dass die ausufernden Staatsschulden nicht nur Deutschland, sondern auch Europa und viele Teile der Welt in eine allumfassende Wirtschaftskrise stürzen werden. Nicht nur dass Mitbürger, die sich noch vor wenigen Wochen in fast vollkommender Realiätsverweigerung überhaupt nicht für Themen wie Wirtschaftskrise, Staatsbankrott oder Eurodesaster interessiert haben, nun stärker auf wirtschaftliche Nachrichten sensibilisiert sind … die Frequenz der schlechten Nachrichten hat sich zudem auch deutlich erhöht. Kein Tag vergeht mehr ohne weitere Hiobsbotschaften … die mittlerweile selbst von den qualitätsfreien Mainstreammedien nicht mehr ignoriert werden können. Vor zwei Jahren hätte fast jede derartige Nachricht fast einen Börsencrash ausgelöst … mittlerweile nimmt man das nur noch resignierend zur Kenntnis. Zwei Drittel der Deutschen fürchtet um Ihre Ersparnisse, 75 % (!) ist der Ansicht, dass der schlimmste Teil der Krise noch vor uns liegt. Immerhin: Erst aufwachen, dann nachdenken, dann handeln. Immer mehr Deutsche bringen ihr Vermögen in Sicherheit.
Hier ein Beispiel für die Stimmungslage in Deutschland Ende Mai 2010:
www.n-tv.de/Deutschen-schwant-Böses
www.handelsblatt.com/Deutschlandtrend-Zwei-Drittel-fuerchtet-um-ihre-Ersparnisse
www.spiegel.de/Umfragedesaster-für-Scharz-Gelb
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Montag, den 17. Mai 2010
Immer mehr Deutsche kaufen aus Sorge um explodierende Staatsschulden Gold, weil dem Euro mittelfristig keinerlei Wertaufbewahrung mehr zugetraut wird. Viele Edelmetall-Händler sind mittlerweile ausverkauft, bei Bestellungen muss man mit Wartezeiten von zwei oder mehr Wochen rechnen:
www.handelsblatt.com/Angst-vor-Inflation-Ansturm-auf-die-Filialen-der-Goldhändler
www.ftd.de/Run-auf-Münzen-Deutschland-im-Goldrausch
www.sueddeutsche.de/Run-auf-Gold-Die-spinnen-alle!
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Sonntag, den 16. Mai 2010
Spannende Chronik, wie Deutschlands kopflose Politiker bei dem 750 Millarden schweren “Rettungspaket” hereingelegt und alle Deutschen von den bankrotten südlichen Euroländern verarscht, verraten und verkauft wurde:
www.welt.de/Chronologie-des-Scheiterns
Rette sich wer kann! Das letzte Pulver ist verschossen. Der “europäische Traum” einer kleinen Politiker-Elite ist ausgeträumt. Bei GEAB/LEAP wird das allerdings als großer Erfolg für Europa verkauft:
www.leap2020.eu/Die-umfassende-weltweite-Krise-Vom-Staatsstreich-der-Eurozone-zur-tragischen-Isolierung
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Samstag, den 15. Mai 2010
Es sollte der übliche unproduktive Kaffeeklatsch europäischer Politiker werden, das Wochenende am 8. und 9. Mai 2010. Man hatte vor, wie üblich ein bißchen auf Kosten der Steuerzahler über die Griechenland-Hilfe und eventuell mögliche Einsparungen in den nationalen Haushalten palavern … aber leider brach gerade rund um die Herren Politiker die Wirtschaftswelt zusammen. Böse Spekulanten wollten angeblich schon Montags mit billionenschweren Verkäufen den Euro ruinieren … soweit die Tagträume der realitätsverweigernden Politiker. Dass die Ursache vielleicht lediglich die Flucht aus maroden Staatsanleihen ist, denen man bei all den Schuldenorgien kaum noch über den Weg traut, kommt unseren Politikern selbstverständlich nicht. Plötzlich musste gehandelt werden. Protokoll des Euro-Rettungspaketes:
www.ftd.de/Agenda-High-Noon-in-Euroland
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Freitag, den 14. Mai 2010
Der beste Beweis, dass die Schrottwährung Euro in den letzten Zügen liegt, liefert als unbestechlicher Nagel in der Wand der Goldpreis:
Gold überschreitet die 1.000,- € Marke
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Montag, den 10. Mai 2010
Vier Wochen sind rum, statt 50 Banken sind nun 68 US-Banken seit Anfang 2010 pleite. In 2009 sind in 12 Monaten 140 Banken abgegrätscht, 2010 nimmt die Pleitewelle immer mehr Fahrt auf, obwohl in 2010 gerade mal 4 Monate rum sind, haben die Bankpleiten den Halbjahresstand von 2009 bereits Anfang Mai erreicht …
www.start-trading.de/US-Bankenpleiten
www.wiwo.de/Die-Probleme-der-US-Banken

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Montag, den 10. Mai 2010
Mit dem hektischen Rettungspaket in Höhe von 750.000.000.000,- Euro (in Worten: 750 Bankrettungseinheiten) wurde zwar eine kurzfristige Marktberuhigung erreicht – der Euro und diverse Aktienkurse steigen wieder etwas. Mal sehen, wie lange jetzt Ruhe im Markt ist … zwei Tage, eine Woche …?
Durch die ungeheure Summe von 750 Milliarden und dem nunmehr offiziellen und wohl hemmungslosen Aufkauf von Staatsanleihen durch die EZB wird dem Markt aber deutlich signalisiert, wie schlimm es wirklich um Euroland steht. Dieses Rettungpaket bedeutet in Wirklichkeit eine Bankrotterklärung: Nicht nur Griechenland ist pleite, sondern auch Portugal und Spanien! Wenn deren Anleihen ausfallen, fliegen uns auch diverse Banken um die Ohren, die fleißig diese schrottigen Staatsanleihen gekauft haben, weil die Zinsen ja so schön hoch waren und die Länder bestimmt auf jeden Fall durch die EU (also Deutschland) gerettet werden. Wenn uns die Banken um die Ohren fliegen, dann knallt es diesmal richtig im Finanzgebälk. Mal sehen, wann das die ersten “Spekulanten” mitbekommen!
Ganz tolle Rettungsaktion: Staatsbankrott(e) und Bankpleiten in den nächsten Tagen erstmal abgewendet, dafür die Inflationsschleuse weit geöffnet. Aber Politikern ist das egal … hauptsache erstmal den Arsch gerettet:
www.welt.de/EZB-knickt-ein-und-druckt-Geld-gegen-die-Krise
Denn auch die Weltwirtschaft wird durch den Bankrott von Euroland immer stärker beeinträchtigt. Durch die Hilfen aus dem IWF hängen auch weit entfernte Länder mit am Griechland-Tropf, Börsengänge weden abgesagt oder verschoben, der erstarkte Dollar bremst den ohnehin schon kümmerlichen Rest amerikanischer Exporte ganz aus und bei den Banken steigt die Nervosität, auf mehreren Billionen Forderungen sitzen zu bleiben:
www.manager-magazin.de/Erst-Europa-dann-die-ganze-Welt
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Mittwoch, den 5. Mai 2010
Die Griechen scheinen mit dem Sparpaket ihrer Regierung nicht ganz einverstanden zu sein. Denn aus Dankbarkeit zündet man keine Banker an und liefert sich Straßenschlachten mit der Polizei. Mal schauen, wann die 200.000 Demonstranten zur Lynchjustiz übergehen und die griechische Eliten entsorgen:
www.n-tv.de/Menschen-sterben-in-brennender-Bank
www.bild.de/Griechenland-General-Streik-gegen-Sparpaket/Alles-liegt-lahm
www.ftd.de/Massenproteste-gegen-Sparpaket-drei-Tote-in-brennender-Athener-Bank
Bereits letzte Woche war klar, dass Griechenland schnell in einen Bürgerkrieg abrutschen kann:
http://www.wirtschaftsfacts.de/Griechenland: Sparpaket = Bürgerkrieg!
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Montag, den 3. Mai 2010
Wenn der Goldpreis auch nur minimal einige Tage fällt, geht das große Gejammer los. Kaum eilt aber der Goldpreis fast täglich von Euro-Allzeithoch zu Allzeithoch, kommen die ganzen Finanzexperten wieder aus den Jammertälern in die Leitartikel gekrochen. Hier einige Beispiele für die aktuelle Pro-Gold-Stimmung (Anfang Mai 2010) in den deutschen Qualitätsmedien. Aber: Nur Deppen schauen bei Gold – das man ja schließlich ähnlich einer Versicherungspolice zum längerfristigen Werterhalt und Vermögensicherung erwirbt – auf die täglichen Kurse:
www.welt.de/Mit-Oel-Gold-und-Co-gegen-die-Inflation
http://www.handelsblatt.com/finanzen/rohstoffe/rohstoffe-edelmetalle-goldpreis-klettert-auf-neue-rekordwerte;2573310
www.handelsblatt.com/geld-anlegen-aber-wo-die-antwort-lautet-gold
www.handelsblatt.com/anlage-gold-ist-weit-mehr-als-nur-ein-einfaches-metall
www.ftd.de/hintergrund-gold-bringt-anlegern-hoffnung-in-der-krise
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Montag, den 3. Mai 2010
Wie verzweifelt muss die Lage wirklich sein, wenn das Handelsblatt nun öffentlicht dazu aufruft, griechische Staatsanleihen zu kaufen und mit 8.000,- € bereits den Anfang macht. Wohlgemerkt: 8.000,- € ausgegeben für genau die griechischen Staatsanleihen, die das Handelsblatt wenige Zentimeter tiefer selbst als “griechischen Ramsch” bezeichnet.
“EZB akzeptiert jetzt auch griechischen Ramsch”
Handelsblatt kauft jetzt auch griechischen Ramsch und fordert uns auf, aus Solidarität zu “Europa” ebenfalls griechischen Ramsch zu kaufen!


Weitere “Persönlichkeiten” beteiligen sich an der guten Sache und kaufen ebenfalls griechische Staatsanleihen:
www.handelsblatt.com/handelsblatt-aktion-wir-kaufen-griechische-staatsanleihen
Prima … und das erste Gesicht ist gleich ein guter alter Bekannter: Hans Eichel, der zeitgleich übrigens in der Welt als einer der politisch Verantwortlichen àm Pranger steht:
www.welt.de/Pranger/Die-Schuldigen-des-Griechenland-Desasters
http://www.wirtschaftsfacts.de/EU-Politikerköpfe-am-Pranger
Na los … raus aus Gold und Silber und rein in den “griechischen Ramsch” … da gibts wenigstens ordentlich hohe Zinsen
Nachtrag: Hier einige Reaktionen auf diese alberne Aktion:
www.handelsblatt.com/Gewaltiges-Leserecho-auf-Handelsblatt-Aktion
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Montag, den 3. Mai 2010
Griechenland ist gerettet … der Anteil von Deutschland ist gerade mal ein paar Milliarden Euro. So um die 8 Milliarden … oder vielleicht 22,4 Milliarden … wer will sich denn schon lange mit so jämmerlichen Details aufhalten, wenn wir ja eigentlich gar nicht Griechenland retten, sondern die deutschen Banken, die mit ihren Forderungen bis zur Brust im griechischen Schuldensumpf drinstecken. Somit retten wir ja eigentlich unsere Spareinlagen, Lebensversicherungen und Pensionen. Das sollten uns die 225,- € pro Kopf wert sein.
Dumm ist nur, dass den Gläubigern das Wasser eigentlich schon 3 Meter über dem Kopf steht und dass es eigentlich gar nicht mehr um die aktuellen 110 Milliarden Euro geht, sonder um deutlich mehr. Die wahren Zahlen schwanken zwischen 600 Milliarden und 1.900 Milliarden, die in den nächsten Jahren in Euronesien fehlen werden.
frank-meyer.eu/Wer-rettet-jetzt-uns?
www.welt.de/Volkswirte-fuerchten-600-Milliarden-Euro-Rechnung
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Montag, den 3. Mai 2010
Der Dollar ist Schrott. Seit Jahren wird er künstlich am Leben gehalten. Genauso wie die marode amerikanische Konsumwirtschaft. Der Euro hat sich in den letzten Jahren neben dem Dollar als zweite Ersatzwährung etabliert und ist eine ernsthafte Konkurrenz für Dollar und amerikanischen Imperialismus geworden.
Plötzlich und wie auf Bestellung greifen die US-Ratingagenturen in die Bewertung des Euro ein. So ist es doch sehr erstaunlich, wenn die Wall-Street-Rating-Agenturen – die immerhin in keinster Weise den Zusammenbruch von Bear Stearns oder Lehman “vorhersehen” konnten – und erst recht auch bei den schrottigen amerikanischen Subprime-”Wertpapieren” bis zum letzten Tag keinerlei Zweifel hegten, plötzlich … ja ganz plötzlich, auf einmal in völliger Klarheit die finanziellen Schwierigkeiten von Griechenland, Portugal und Spanien aktiv durch weitere Rating-Herabstufungen an den Finanzmarkt-Pranger stellen.
Klar ist Greichenland pleite und Portugal bald auch … aber die absoluten Oberschrott-Wirtschaften USA und Großbritannien dürfen weiter ihr AAA+-Rating behalten. Na klar, denn schon ein minimaler Risikoaufschlag durch niedrigere Ratings würde die sofortige Implosion beider Staatshaushalte bedeuteten.
Panik in der Eurozone ist die willkommene Ablenkung vom bankrotten Dollar:
info.kopp-verlag.de/Finanzielle-Kriegsfuehrung-verdaechtiges-Timing-der-US-Rating-Agenturen.html
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Montag, den 3. Mai 2010
Griechenland ist gerettet. Damit ist unsere Währungsgemeinschaft zur Haftungs- und Transfergemeinschaft geworden. Immer mehr Deutsche kapieren, dass sich die Südzone auf Kosten der Deutschen durchfüttern lassen wird. Die Flucht aus dem immer wertloseren Papiergeld hat begonnen … es kommt zu Panikkäufen bei Silber und Lieferengpässen:
www.teleboerse.de/Erste-Panikkaeufe-bei-Silber
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Donnerstag, den 29. April 2010
Rückblickend werden wir in einigen Jahren vermutlich verstellen, dass Angela Merkel durch ihre NRW-Wahlkampfgeplänkel und ihre Hinhaltetaktik (”Griechenland wird schon vor dem 10. Mai 2010 nicht verrecken”) die Eurozone zerstört hat:
www.heise.de/Mergel_die_Eurozone_kaputt
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Donnerstag, den 29. April 2010
Der ein oder andere kommt zur Zeit auf die Idee, einen Teil seiner maroden Euro-Papiergeldbestände gegen werthaltige Edelmetalle einzutauschen. Gute Idee! Die Sache hat allerdings einen Haken. Nur der Kauf und Besitz von physischem (anpackbaren) Gold und Silber stellt sicher, dass man sein Papiergeld sicher durch die Finanzkrise transportiert bekommt. Bei “superbequemen” Investments in Zertifikaten (Optionsscheine, ETFs oder ähnlicher Kram) trägt man einerseits immer das Risiko, dass der Emitent pleite geht (also “den Lehman macht”), anderseits mehren sich die (ernstzunehmenden) Gerüchte, dass in den vergleichsweise sichereren ETFs deutlich weniger Gold und Silber vorhanden ist, als angegeben. Eine physische Auslieferung wird so für alle Anleger unmöglich, die letzten beißen die Hunde.
Immer mehr Anleger verlangen physische Auslieferung, die Lage spitzt sich zu:
www.rohstoff-giganten.de/die-schlacht-um-das-gold-wird-physisch-entschieden
Mehr Infos, warum Gold in anpackbarer Form so wichtig ist, hier bei Google … http://www.google.de/search?hl=de&source=hp&q=physisches+gold
www.richtige-schritte.de/gold-in-papierform-ist-sinnlos
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Donnerstag, den 22. April 2010
Dirk Müller gibt im Handelsblatt-Interview seine aktuelle Einschätzung der Lage zum Besten. Was ich an ihm mag: Seine Realitätsnähe und gesunder Menschenverstand heben sich wohltuend von dem üblichen “Experten-Dummschwatz” ab:
interview-mit-dirk-mueller-alles-stand-vor-dem-zusammenbruch
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Mittwoch, den 21. April 2010
Griechenland ist bankrott: Gerade sind die Zinsen der zehnjährigen Anleihen auf 8,3 8,6 8,8 9,4 % hochgeschossen:

Internet macht’s möglich: Wir sitzen beim Staatsbankrott in der ersten Reihe. Aktueller Stand jeweils unter … http://www.bloomberg.com/apps/cbuilder?ticker1=GGGB10YR:IND (auf 1D klickern).
Warum die 8,3 8,6 8,8 9,4 % nicht gut sind? Weil Griechenland jetzt entweder an seinen Zinszahlungen erstickt oder gar kein Geld mehr von Anlegern bekommt. Hohe Zinsen bedeutet kein Vertrauen mehr. Kein Vertrauen mehr bedeutet, dass der Rest der Welt jetzt endlich kapiert hat, dass Deutschland Griechenland nicht mehr durchfüttern wird. Jetzt bin ich mal auf das erbärmliche Gewinsel der (deutschen) Banken gespannt, die bis jetzt noch gehofft hatten, dass die zu Spekulationszwecken selbst gehaltenen Anleihen schon noch von Deutschland “herausgehauen” werden …
www.richtige-schritte.de/Darum-ist-Griechenland-real-bankrott
Keiner will mehr diesen griechischen Staatsanleihen-Ramsch haben …
www.ftd.de/krise-in-der-waehrungsunion-goodbye-griechenland
www.ftd.de/schuldenkrise-griechische-notenbank-schiesst-eigentor
www.handelsblatt.com/risikoaufschlaege-explodieren-maerkte-draengen-griechen-zur-annahme-von-hilfen
www.handelsblatt.com/fdp-legt-griechenland-austritt-aus-der-euro-zone-nahe
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Mittwoch, den 21. April 2010
Die Kurse der griechischen Anleihen stehen in der Todeszone bei 8 % … und das alles nur deshalb, weil kein Mensch mehr glaubt, dass Deutschland die restlichen Länder der Eurozone alleine finanzieren und durchfüttern kann. Das und viele weitere gute Gründe, warum der Euro nur noch von kurzer Dauer ist, erklärt ausführlich Michael Winkler in seinem Pranger:
www.michaelwinkler.de/Pranger/Warum_der_Euro_stirbt
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Dienstag, den 20. April 2010
Ist schon interessant. Angeblich haben wir im Vergleich zum Vorjahr gerade mal 1,5 % Inflation. Aber gegenüber fast allen anderen Währungen hat der Euro seit einem Jahr ordentlich an Wert verloren. Die richtige Inflation beginnt erst noch, wenn durch den kraftlosen Euro die Preise für Importe ordentlich ansteigen. Die hohen Spritpreise sind nur ein erster Vorgeschmack:
www.gegenfrage.com/euro-offizieller-und-inoffizieller-wertverlust
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Sonntag, den 18. April 2010
Drei Monate seit dem Jahreswechsel sind rum … weitere 8 Banken in den USA sind pleite. Insgesamt 51 seit Anfang 2010. In 2009 sind in 12 Monaten 140 Banken abgegrätscht, 2010 nimmt die Pleitewelle immer mehr Fahrt auf:
www.mmnews.de/USA-Weitere-8-Banken-pleite
www.ftd.de/Bankensterben-geht-erst-noch-richtig-los

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Dienstag, den 13. April 2010
Mittlerweile bekommen sogar gutgläubige Realitätsverweigerer mit, dass mit unserem Finanzsystem etwas nicht stimmt. Man beginnt sogar, sich Gedanken zu machen, ob das eigene Vermögen in den nächsten Jahren noch sicher sein könnte … Na ja … immerhin etwas und jede lange Reise beginnt immer mit dem ersten Schritt
Die in Deutschland nun beginnende Flucht der Geldwerte in Sachwerte … und dort allen voran die Flucht in Immobilien - hat lange Tradition. Die darauf folgende Zwangsenteignung der frischgebackenen Immobilieneigentümer leider ebenso. Sowohl 1924 (Hauszinssteuer) als auch 1952 (Lastenausgleichsgesetz) wurden Immobilieneigentümer per Zwangsabgabe derartig hoch besteuert, dass dies fast einer Zwangsenteignung gleich kam. Offiziell sollten so Gewinne abgeschöpft werden, die 1924 durch die Entschuldung per Hyperinflation oder 1948 durch Rettungsflucht in Sachwerte bei einer Währungsreform entstanden sind.
Jede deutsche Immobilie steht im Grundbuch. Eine Flucht vor zukünftigen Zwangsabgaben wird nicht möglich sein! Die Hoffnung, dass eine insolvente Bundesregierung nicht entweder vor dem großen Knall immobile Vermögen mit Zwangsabgaben belegt … oder aber spätestens nach dem großen Knall “die Profiteure” nicht massenpublikumstauglich “bestraft”, ist trügerisch.
www.bullionaer.de/Flucht_in_die_Arme_staatlicher_Schlaechter
Mehr Infos zum Lastenausgleichsgesetz bei Wikipedia: Wikipedia.de/Lastenausgleichsgesetz
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Freitag, den 9. April 2010
Griechenland ist quasi bankrott: Die Griechen sind ja selbst schon seit einiger Zeit aus dem Euro geflohen und haben ihre Ersparnisse in Sicherheit gebracht … jetzt beginnt auch die panische Flucht aus den maroden griechischen Staatsanleihen. Die Rendite (also der Risikoaufschlag) steigt sprunghaft.
Hier der griechische Todesindikator. Wenn 8 % erreicht sind, wird weltweit die Massenflucht einsetzen:
www.bloomberg.com/Griechenland-Todeskampf-Indikator
markets.ft.com/markets/bonds.asp
Wer wissen will, warum 8 % Zinsen nicht gut sind für Griechenland, findet hier eine ausführliche Analyse über den griechischen Todesk(r)ampf. Besonders interessant dort die Todeszonen auf Seite 13:

Die komplette lesenswerte Analyse von Flossbach & von Storch hier: www.fvsag.com/Analyse_Griechenland_1._Quartal_2010.pdf
… und? Noch viel Papiergeld in Lebensversicherungen, Festgeldern oder ähnlichen Geldgräbern stecken? Dann mal viel Spaß beim Zusehen und Mitzittern. Wenn Griechenland stirbt, dann sterben die Darlehen und Staatsanleihen, die deutsche Banken, Versicherungen und Pensionsfonds halten, gleich mit:
www.welt.de/Griechenland-Pleite-wuerde-deutsche-Banken-treffen
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Dienstag, den 6. April 2010
Großes Vertrauen in das griechische Bankensystem sieht anders aus: Die Griechen ziehen die Ersparnisse aus den heimischen Banken ab. Das wiederum beunruhigt den griechischen Staat, der in den nächsten Wochen wieder dringend reichlich frisches Geld braucht. Und das beunruhigt wiederum die Finanzmärkte und schickt den Euro auf Talfahrt … Das wird ein böses Ende nehmen.
Aber irgendwie ist das alles spannend … denn wann darf man schon mal in der ersten Reihe sitzend mitbeobachten, wie sich gerade ein komplettes Finanzsystem zerlegt:
www.ftd.de/Schwindendes-Vertrauen-Griechen-holen-ihr-Geld-von-der-Bank
www.welt.de/Anleger-stellen-sich-auf-Pleite-Griechenlands-ein
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Freitag, den 2. April 2010
Jetzt gehts los … schneller als ich dachte: Die erste irische Zeitung ruft dazu auf, zwei Banker zu erschiessen. Grund: Überall in Irland muss gespart werden, weil Irland kurz vor dem Staatsbankrott steht, aber die Banken werden weiter mit (aktuell) 22 Milliarden Euro gestützt. Die Stimmung im Volk hat den Siedepunkt erreicht und man ist nun mittlerweile bereit, Verbrecher-Banker zu entsorgen:
info.kopp-verlag.de/Zeitung-ruft-zum-Erschiessen-von-Bankern-auf.html
www.heise.de/Sie-verdienen-es-erschossen-zu-werden
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Freitag, den 26. März 2010
Ex-Banker Leonard Fischer nimmt uns jede Illusion “Die Bankenrettung war ein katastrophaler Fehler”. In seinen Vorträgen räumt er mit vielen Mythen über unser Finanzwesen auf. Einziges Ziel für die nächsten Jahre: Das eigene Vermögen sichern!
www.welt.de/Die-Bankenrettung-war-ein-katastrophaler-Fehler
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Dienstag, den 23. März 2010
Selber schuld, wer für seine Altersvorsorge noch auf eine Kapitallebensversicherung setzt. Die Frage ist hier nämlich hauptsächlich, welche Gesellschaft die nächsten Jahre überhaupt noch überleben wird. Selbst die Financial Times fragt sich das mittlerweile schon:
www.ftd.de/Abwicklung-risiko-lebensversicherung
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Freitag, den 19. März 2010
Das Theather um den möglichen Staatsbankrott in Griechenland hat prima davon abgelenkt, dass die eigentlich bankrotte Nation die USA sind. Die Zahlungsunfähigkeit von Kalifornieren macht ja bereits seit einigen Monate Schlagzeilen, aber wie sieht die Lage in den anderen US-Bundesstaaten denn aus?
info.kopp-verlag.de/optimistisch-vorwaerts-ins-desaster-update-usa
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Montag, den 15. März 2010
Das Bundesverfassungsgericht hat 1993 in seinem Maastricht-Urteil die Währungsunion nur unter einer Bedingung für grundgesetzkonform erklärt: Wenn sie eine Stabilitätsgemeinschaft darstellt! Das bedeutet, dass die beteiligten Euro-Länder ihre Haushalte in Ordnung halten und bei Bedarf kräftig sparen müssen. Die vereinbarten Schuldengrenzen müssen eingehalten werden!
Diese Bedingung ist ja nun mittlerweile eindeutig verletzt und die Währungsunion ist durch die deutsche Verfassung nicht mehr gedeckt. Nicht die Ratten verlassen das sinkende Schiff, sondern der Hauptzahlmeiser. Deutschland muss aus der Währungsunion austreten:
www.goldseiten.de/Deutschland-muss-den-Euro-verlassen
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Samstag, den 13. März 2010
Deutschland hilft nun doch mit deutschen Rettungs-Milliarden dem bankrotten Griechenland:
www.wirtschaftsfacts.de/Griechenland-BailOut-jetzt-doch!
… vielleicht hilft Deutschland aber auch (noch) nicht …
www.wirtschaftsfacts.de/Griechenland-BailOut-jetzt-doch-nicht!
Wie auch immer dieses Kasperletheater ausgeht … dadurch wird der Bankrott der EU lediglich etwas weiter in die Zukunft verschoben. Der Preis: Das Geld der deutschen Sparer wird in absehbarer Zeit wertlos verpuffen:
www.faz.net/Gefahr-für-den-Euro
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Freitag, den 5. März 2010
Immer weniger Unternehmer haben noch Vertrauen in den Euro, wie aus einer Studie von Ernst & Young hervorgeht. Leicht aufkeimende Aufschwungshoffnungen wurden seit Anfang 2010 durch den anstehenden Staatsbankrott von Griechland nachhaltig zerstört. Schlimmer noch, generell werden die Staatsschulden immer mehr zum Thema, denn fast 80 % der Befragten machen sich Sorgen, dass aufgrund der immensen Defizite in den Staatshaushalten bald Steuern deutlich erhöht werden müssen. Das Vertrauen in die Kompetenz der Bundesregierung, die Wirtschaftskrise zu managen, liegt bei gerade mal 14 %:
www.welt.de/Deutsche-Unternehmer-verlieren-Vertrauen-in-Euro
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Montag, den 1. März 2010
Na endlich … immer größere Teile der deutschen Qualitätspresse schiessen sich auf unfähige Politiker und raffgierige Banker ein. Der Ton verschärft sich. So muss es auch sein, denn nur wenn die von den Massen gelesenen Zeitungen miese Machenschaften und zur Schau getragene Unfähigkeit an den Pranger stellen (idealerweise natürlich direkt noch mit Namen, Bild und Adresse
), besteht eine gute Chance, ”so was” zeitnah zu entsorgen. Hier mal ein paar schöne Beispiele für diese sehr erfreuliche Entwicklung:
[Schadenfreude on]
www.bild.de/Warum-haben-wir-aus-dem-Banken-chaos-nicht-gelernt
www.manager-magazin.de/Bank-der-Reichen-am-Ende
www.manager-magazin.de/Krockow-der-Bruchpilot
[Schadenfreude off]
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