Archiv der Kategorie ‘Volksverdummung‘
Sonntag, den 16. August 2009
Viele gute Gründe, warum es der deutschen Wirtschaft schon jetzt viel besser geht, als wir eigentlich denken und warum bald alles wieder gut wird. Ein netter Versuch noch vor den Wahlen die Stimmung aufzuhellen.
Ach so … gegen Ende wird dann ganz am Rande im Nebensatz darauf eingegangen, was für viele von uns das eigentliche Problem ist:
“Wenn die Notenbanken den Regierungen nicht helfen, die Schulden per Inflation zu entwerten, bleibt nur ein Weg: eine rigide, langfristig angelegte Sparpolitik, die selbst sinnvolle staatliche Investitionen infrage stellt. Die heutigen Budgetdefizite werden folglich in Zukunft mit Wachstumseinbußen bezahlt werden müssen.”
Unser Geld ist weg … so oder so. Entweder per Inflation oder per Depression:
http://www.welt.de/wirtschaft/article4326294/Der-Wirtschaft-geht-es-laengst-viel-viel-besser.html?
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Sonntag, den 16. August 2009
Zwar ist wohl der freie Fall der Wirtschaft gebremst und wir sind im Tal hart gelandet, aber die schlimmen Auswirkungen der Krise kommen erst noch. Deutschland muss zusehen, dass die starke Exportabhängigkeit abnimmt. Politiker verdrängen diesen Themen wegen der bevorstehenden Bundestagswahl zwar, werden sich aber über kurz oder lang diesen Themen stellen müssen:
http://www.stern.de/wirtschaft/news/maerkte/interview-mit-gustav-horn-krise-wird-bewusst-verdraengt-1502963.html
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Donnerstag, den 13. August 2009
Klappt doch alles bestens: Kaum wünscht sich Wirtschaftsminister zu Guttenberg den Aufschwung herbei - oder war es vielleicht doch eine Aufforderung an die Zahlenverdreher, bloß die richtigen Zahlen zu liefern – schon ist die Rezession per Zuruf zu Ende:
http://www.ftd.de/politik/deutschland/:Wirtschaftswachstum-Rezession-in-Deutschland-ist-zu-Ende/552902.html
http://www.capital.de/politik/100024127.html
… und das Beste ist, die ersten stromlinenförmigen Systemjournalisten fallen auch noch drauf rein … (oder wird da etwa mit Absicht das Thema immer weiter aufgewärmt … ist ja schon komisch, dass sich alle Kommentare irgendwie gleich anhören, so als ob die zur Pressemeldung gleich mitgeliefert worden wären … ???)
Damit hatten selbst künste Optimisten nicht gerechnet: http://www.welt.de/wirtschaft/article4313970/Die-Staerke-unserer-Wirtschaft-wurde-unterschaetzt.html
Wie wir die Rezession besiegten: http://www.ftd.de/politik/deutschland/:Kommentar-Wie-wir-die-Rezession-besiegten/553082.html
Konjunkturwende: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,642206,00.html
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Mittwoch, den 12. August 2009
Die Finanzkrise kam vollkommen überraschend. Die Lehman-Brothers-Pleite kam auch vollkommen überraschend.
Ja … vielleicht für uns Volldepppen, die bis vor kurzem Politikern (und Bankern) noch vertraut und geglaubt haben. Aber “unsere” Politiker und die Banker selbst wussten schon seit 2000, dass die meisten Banken bis zur Oberkante Unterlippe mit Verlusten verseucht waren und das es nur noch eine Frage der Zeit wäre, bis das deutsche Bankenystem kollabieren würde.
Hier steht die Geschichte der ersten deutschen Bad-Bank aus dem Jahre 2000, diversen Bilanzbetrügereien, unzähligen Manipulationen und Lügen der Politiker, für die wir lediglich dummes Stummvieh und bestenfalls noch Diätenzahler sind …
http://www.capital.de/politik/100023953.html
Hier wird versucht, die Frage der Queen zu beantworten, “Warum hat denn niemand die Krise kommen sehen?” und wie man – zur Not sogar als Politiker – aus der Informationsflut “die richtigen Informationen herausfiltert …
http://www.welt.de/politik/Krise/article4294399/Orientierungslose-Gesellschaft-ermoeglicht-die-Krise.html
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Mittwoch, den 12. August 2009
Je mehr statistischen Budenzauber sich die USA erlauben, desto weniger kann man “offiziellen” Meldungen noch trauen. So wurden z. B. im Juli mit nur 247.000 Jobverlusten die bisherigen Erwartungen von mehr als 320.000 neuen Arbeitslosen erfreulich unterschritten. Damit konnte die Arbeitslosenquote von 9,5 % auf nur noch 9,4 % fallen. Dies soll ein Indiz dafür sein, dass die Wirtschaft die Krise überwunden hat:
http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur-nachrichten/us-arbeitslosenquote-sinkt-ueberraschend;2442268
Hallo … Aufwachen … nicht verarschen lassen !!!
Wie kann eine Arbeitslosenquote fallen, wenn 250.000 Menschen mehr arbeitslos sind … selbst wenn etwas weniger Leute arbeitslos geworden sind, als erwartet wurde?
Überall wird gelogen dass sich die Schienen biegen. Neben dem nicht-manipulierbaren Baltic-Dry-Index (BDI), der sich im freien Fall befindet, gibt es mit dem US-Wie-Viele-Loks-Wurden-Ausser-Betrieb-Genommen-Index einen weiteren Index, der nicht zu beeinflussen ist und der die wirtschaftliche Realität in den USA besser und ehrlicher wiedergibt, als das Propaganda-Geschwätz der Medien oder gar die Kurstafel des Dow-Jones:
http://www.mmnews.de/index.php/200908123519/MM-News/Die-Aufschwung-Luge.html
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Mittwoch, den 12. August 2009
Viele Zeitungen suchen ihre (finanzielle) Zukunft. Werbung wird immer weniger, Leser lassen sich immer weniger für dumm verkaufen und viele Verlage und einst renomierte Zeitungen sind bereits pleite.
Einfach wird das nicht, aber wenn man eine unzensierte Presse inkl. Meinungsfreiheit nicht mehr kostenlos bekommen könnte … also mir wäre ehrliche journalistische Arbeit durchaus ein Monatsabo wert. Ein Bericht von der Lage an der Zeitungsfront:
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/wie-die-zukunft-der-zeitungen-aussehen-soll;2443033
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Mittwoch, den 12. August 2009
Wurde Goldman Sachs im September 2008 nur durch Vetternwirtschaft und Korruption durch US-Finanzminister Paulson gerettet? Paulson war vor seiner Zeit als US-Finanzminister von 1999 bis 2006 Vorsitzender und CEO von Goldman Sachs. Enge Seilschaften waren wohl fraglos vorhanden. Eine interessante Zusammenfassung, wie man Mitbewerber aus dem Markt drängt und sich selbst mit Steuergeldern erst retten lässt um danach dann marktbeherrschend um so höhere Boni auszuzahlen:
http://www.mmnews.de/index.php/200908103528/MM-News/Goldman-Sachs-=-USA.html
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Dienstag, den 11. August 2009
In Banken herrschen Zustände wie in einer Drückerkolonne, Kunden werden verarscht nach Strich-und-Faden, nur weil der Umsatz stimmen muss … und die Chefs der Bankberater genehmigen sich dann noch fette Boni. Ein sehr interessanter Artikel aus Februar 2008 … aber danach wird man seinen “Kundenberater” bei der Bank mit ganz anderen Augen sehen:
http://www.wiwo.de/unternehmer-maerkte/bankberater-packen-aus-ich-habe-sie-betrogen-264071/
Zur Not macht man halt “Neukundenakquise” auf dem Friedhof. Da stehen reihenweise Namen und Geburtsdaten … und negative Schufaeinträge gibt’s auch nicht (mehr):
http://www.wiwo.de/unternehmer-maerkte/makabre-methoden-264116/
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Dienstag, den 11. August 2009
Die Inflation in Deutschland nimmt Fahrt auf. Im Juli lag sie bereits bei 1,4 %. Überschrieben aber ist der Artikel mit “Ende der Inflation”. Aufgepasst und richtig lesen! Ganz am Ende wird die Katze aus dem Sack gelassen …
“Energie und Nahrungsmittel ausgeklammert, stiegen die Verbraucherpreise im Juli um 1,4 Prozent”.
http://www.welt.de/wirtschaft/article4297421/Experten-prognostizieren-weitere-Preisrueckgaenge.html
Mal sehen, wann bei dieser enormen Deflation das erste Geschrei nach Lohnsenkungen losgeht:
http://www.welt.de/wirtschaft/article4300164/Preise-sinken-Droht-nun-eine-Deflation.html
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Dienstag, den 11. August 2009
Die Wut auf die Bereicherung der Wall-Street-Banker kocht immer höher. Obamas Stern sinkt ebenfalls immer mehr, weil ihm vorgeworfen wird, mit den Bankstern zu paktieren. Immer mehr Amerikaner trauen weder Bankern noch Regierung. Ganz miese Aussichten, um gemeinsam den Wirtschaftskarren aus dem Dreck zu ziehen:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,641456,00.html
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Dienstag, den 11. August 2009
Offiziell ist die Arbeitslosigkeit in den USA sehr überraschend und dramatisch im Juli auf 9,4 % (Juni 9,5 %) gesunken. Alles wird wieder gut und die Börsen verlängern ihr Kursfeuerwerk.
Wenn man sich allerdings dagegen die inoffiziellen echten Zahlen der Arbeitslosen in den USA ansieht, kann einem übel werden. Über 20 % Arbeitslosgkeit in den USA:
http://wirtschaftquerschuss.blogspot.com/2009/08/ausfuhrlicher-us-arbeitsmarktbericht.html
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Dienstag, den 11. August 2009
An welchen Blasen die Geld-Krake Goldman-Sachs in den letzten Jahren beteiligt war, wessen Geld durch diese Blasen vernichtet wurde und wer mit Milliarden-Boni davon profitierte, sieht man sehr schön hier …
http://www.radio-utopie.de/2009/08/08/die-grosse-amerikanische-blasen-maschine
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Montag, den 10. August 2009
Israel darf 200 Atombomben und Kernkraftwerke haben. Iran darf überhaupt keine Kernkraftwerke haben. Während souveräne Staaten wie Israel das Recht haben, selbst zu entscheiden, welche Art der Energieversorgung gut für’s Land ist, haben andere souveräne Staaten wie Iran dieses Recht nicht. Während Israel sich bereits vom Bau der Anlagen zur Anreicherung nuklearen Materials bedroht fühlt, soll sich der Iran gefälligst nicht von 200 israelischen Atombomben bedroht fühlen!
Selbst der amerikanische Geheimdienst unterstellt dem Iran kein militärisches Nuklearprogramm mehr, aber Israel plant gegen Ende 2009 / Anfang 2010 Angriffe gegen den Iran und die Vernichtung dieser theoretischen Gefahr und damit möglicherweise den 3. Weltkrieg, wenn die Amerikaner ihren jüdischen “Freunden” zu Hilfe eilen (müssen) :
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/israelischer-angriffsplan-steht-iranische-nuklear.html
http://info.kopp-verlag.de/news/desinformation-behauptet-saudis-billigen-israelischen-angriff-auf-den-iran.html
http://www.ftd.de/meinung/kommentare/:Kommentar-Das-Iran-Dilemma/536879.html
http://www.ftd.de/politik/international/:Konflikt-mit-Israel-Angriff-auf-Iran-lie%DFe-USA-doch-nicht-kalt/536864.html
Wie Israel bei Kampfhandlungen üblicherweise vorgeht …
http://info.kopp-verlag.de/news/israelische-soldaten-geben-zu-muetter-kinder-und-alte-frauen-willkuerlich-erschossen-zu-haben.html
Dass die Iraner aber auch mächtig einen an der Klatsche haben, sieht man daran, wie man dort mit der Opposition umgeht …
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,641357,00.html
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Sonntag, den 9. August 2009
Für eine Menge deutscher Mitbürger ist das Wort Politiker das Synonym für “korrupte inkompetente rückratlose Lügner, die nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind und dafür auf Kosten der verbleibenden Steuerzahler dem Stimmvieh täglich jede Menge Schwachsinn oder sogar gezielt Lügen erzählen, um baldmöglichst wiedergewählt zu werden”.
Für den eventuell noch verbleibenden kleinen Rest, der von Politikern zurzeit noch ein positives Bild hat (Politker sind seriös, stets bemüht, dem deutschen Volk verpflichtet, uneigennützig, denen kann man vertrauen) … der möge sich hier gut recherchiert (und mit Lügenbeweisverlinkung) schnell eines Besseren belehren lassen. Lügen als Erfolgsrezept:
info.kopp-verlag.de/Die-hohe-Kunst-der-Volksverdummung-Lügner-im-Kanzleramt
info.kopp-verlag.de/Merkels-Märchenstunde-So-belügt-die-Bundesregierung-die-Bevölkerung
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Samstag, den 8. August 2009
Jeden Monat mit Spannung erwartet, der GfK-Konsumklimaindex … die Pulsmessung der deutschen Verbrauchergewohnheiten. Überall um uns herum bricht die Wirtschaft zusammen, aber der GfK-Index sagt: “Alles ist bestens”. Viele Kritiker halten den Index für absolut überwertet und methodisch für sehr fragwürdig, wenn man sich die Hintergründe seiner Erhebung ansieht, weiss man auch warum:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,638129,00.html
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Samstag, den 8. August 2009
Jetzt wo die Krise endlich (fast) vorbei ist, die Arbeitslosigkeit in den USA dramatisch und vollkomen überraschend sinkt, bleibt etwas Zeit zum Atemholen und für einen entspannten Rückblick auf die Gewinner und die Verlierer der Finanzkrise:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30869/1.html
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Freitag, den 7. August 2009
Ganz hervorragend: AIG schreibt wieder Gewinn. Imposante 311 Millionen Dollar waren es im 2. Quartal 2009.
0,311 Milliarden Dollar, die übrig geblieben sind. Übrig geblieben von 180,000 Milliarden Dollar Staatshilfen, die in den maroden Versicherungskonzern geflossen sind:
http://www.bernerzeitung.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/AIG-endlich-weider-mit-Gewinn/story/30567298
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Freitag, den 7. August 2009
Wird doch langsam … man liest immer mehr über Gold in der systemnahen Presse und auch der Goldpreis wird schon deutlich höher als 1.000,- $ gesehen. Dass sich seit Wochen im Euroraum beim Goldpreis nur wenig geändert hat (Gold steigt, der Dollar fällt) sehe ich allerdings als Vorteil, weil es den Kauf vergünstigt. Gold taugt eher wenig für’s tägliche Spekulieren, sondern sollte mehr als Versicherung des eigenen Vermögens und Altersvorsorge gegen den gebündelten Schwachsinn der Politiker und Banker dieser Welt angesehen werden:
http://www.welt.de/finanzen/article4278019/Gold-nimmt-Anlauf-auf-die-1000-Dollar-Marke.html
Aber statt Papiergold – wo fast immer der Emmitent dafür gerade steht, dass der Anleger physisches Gold oder Geld erhält (oder auch nicht … wie war das noch gleich mit Lehman Brothers oder der Kaupthing Bank), sollten 10 – 20 % des eigenen Vermögens in Gold und Silber (Münzen oder Barren) in anpackbarer Form investiert sein und im Bankschließfach liegen.
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Freitag, den 7. August 2009
Dass die Arbeitslosenzahlen nach unten manipuliert sind, ist ein alter Hut. Es ist aber recht mühselig, sich aus diversen Quellen und Statistiken die echten Arbeitslosenzahlen herauszusuchen.
Hier gibt es jede Menge Infos und echte Zahlen zum Thema Arbeitslosigkeit in Deutschland:
http://www.theonussbaum.de/
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Mittwoch, den 5. August 2009
Für herausragende Verdienste bei der Zerstörung des weltweiten Finanzsystems haben sich amerikanische Banker aus den Geldern der Steuerzahler Boni in Höhe von 33 Milliarden Dollar genehmigt. Man kann gar nicht so viel essen wie man kotzen möchte:
http://www.hintergrund.de/20090804454/wirtschaft/finanzwelt/milliarden-boni-f%C3%BCr-banker-mit-steuergeldern-bezahlt.html
http://info.kopp-verlag.de/news/der-money-trust-von-der-wall-street-macht-mithilfe-der-steuerzahler-milliardengewinne.html
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Dienstag, den 4. August 2009
Interessant zu sehen, wie Tatsachen einfach umgedeutet und dümmliche Kommentare von Goldman Sachs kritiklos von der stromlinienförmigen systemtreuen Presse übernommen werden:
http://www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/:Begehrte-Wertpapiere-Amerikaner-leihen-Obama-Geld/548136.html?p=1
Hier dann die entsprechenden Anmerkungen und Tatsachen dazu:
http://www.goldseitenblog.com/peter_boehringer/index.php/2009/08/03/us-defizit-09-wie-der-mainstream-1-9-bio
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Sonntag, den 2. August 2009
Na endlich: Hartz-IV-Sozialhilfeempfänger werden nach der Bundestagswahl nicht mehr zuhause rumsitzen, sondern Arbeitsdienst u. a. in Altersheimen oder im Krankenhäusern machen müssen … so ist zumindest die Vorstellung von Fast-Bundeskanzler Steinmeier. Auch im Handels- und Dienstleistungssektor werden hunderttausende Sozialleistungsempfänger benötigt, um z. B. (vergleichbar mit USA) die eingekauften Waren in Tüten zu packen.
Oder wie soll das sonst gemeint sein mit “4 Millionen Jobs bis 2020″? Das wird doch wohl nicht nur dümmliches Wahlkampfgeschwätz sein? Für andere brauchbare und konstruktive Vorschläge hätte er ja immerhin fast vier Jahre Zeit gehabt …
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,639727,00.html
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Freitag, den 31. Juli 2009
20 % der US-Staatshilfen (das macht knapp 33 Milliarden Dollar) haben sich die Banker als Boni und Prämie für herausragende Leistungen ausgezahlt. Schon fast lustig, wie sich Millionen Bürger der einstigen “Weltmacht” von einer Handvoll Krisenprofiteure verarschen lassen. Sorry … aber so ein Volk kann man einfach nicht mehr für voll nehmen
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,639404,00.html
http://www.bernerzeitung.ch/Zig-Milliarden-Staatshilfe-landeten-im-Portemonnaie-der-Banker
Mal schauen, wenn in den USA der erste Banker gettert und gefedert wird. Zur ersten Hetzjagd auf Banker hat die Bildzeitung ja schon angeblasen …
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Donnerstag, den 30. Juli 2009
Für den früheren Generalstaatsanwalt und Governeur von New York, Eliot Spitzer, war die US-Bankenrettung der größte Betrug aller Zeiten. Der “Sheriff der Wall Street” teilte in einer Fernsehsendung reichlich aus:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30816/1.html
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Mittwoch, den 29. Juli 2009
Auf Wunsch von Frankreich wird in Zukunft die Staatsverschuldung der EU-Staaten schöngerechnet. Ausgaben für die Bankenrettung (für die Bad Banks) müssen kaum noch berücksichtigt werden. Nach den Maastrichter Verschuldungskriterien müsse man diese Ausgaben ja erst ausweisen, wenn tatsächlich Geld fließt und nicht schon, wenn für die Zahlungen gehaftet wird. Na … dann wollen wir doch mal hoffen, dass europaweit keine einzige Bank in den nächsten Jahren crasht …
http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44
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Dienstag, den 28. Juli 2009
Jetzt wird die FED schon zur besten Sendezeit an den Pranger gestellt. Prima … es kommt Bewegung in die Sache:
http://www.mmnews.de/index.php/200907263399/MM-News/Fed-unter-Feuer.html
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Montag, den 27. Juli 2009
Könnte es sein, dass die Schweinegrippe in Wirklichkeit von der Pharmaindustrie inszeniert wurde, um die Umsätze anzukurbeln. Oder steckt gar die Reduzierung der Weltbevölkerung auf ein “sinnvolles” Maß dahinter? Einige andere Hintergründe und Theorien zur Schweinegrippe:
http://euro-med.dk/?cat=4
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Freitag, den 24. Juli 2009
“Du hast’s gut, Du bist dumm.” Mit dieser Redewendung soll wohl gemeint sein, dass das Gegenüber aufgrund sehr überschaubarer intellektueller Fähigkeiten unter einem dauerhaften Realitätsverlust leidet … mit anderen Worten: Nicht mitbekommt, was um ihn herum wirklich geschieht. IQ noch unterhalb einer Parkuhr!
Sowas in der Art wirft die Allensbach-Chefin dem Großteil der deutschen Bevölkerung vor: “Immer mehr Menschen wollen Unterhaltung statt Bildung” … und “Es sei irritierend, wenn Vertreter des Showbusiness höher geschätzt würden als Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik, die für die Zukunft Deutschlands große Bedeutung hätten.” und vor allem, dass sich sich die Bevölkerung zunehmend segmentiere in eine gut informierte Gruppe und einen wachsenden Anteil von Menschen, die sich auf private Interessen und Unterhaltung zurückzögen.
Upps … das kann natürlich auch daran liegen, dass kein Deutscher der auch nur halbwegs bei Verstand ist einem Politiker überhaupt zutraut, in deutschen Zukunftsfragen auch nur ansatzweise kompetent zu sein! Sorry … aber für viele Bürger ist “Politiker” doch schon seit Jahren das Synonym für “Inkompetent, Korrupt, Diätengeil, Unglaubwürdig … u.v.m.”.
Aber Recht wird sie wohl haben, wenn es darum geht, dass weite Teile der Bevölkerung nur ein sehr unbefriedigendes Wissen über Wirtschaft und Wirtschaftsystem haben: http://www.mmnews.de/index.php/200907233374/MM-News/Der-dumme-Untertan.html
Genau deshalb sind wir ja auch bei www.richtige-schritte.de mit ein paar Mann (und Frau) angetreten, die riesige Flut an Wirtschaftsnachrichten rund um die Finanzkrise zu filtern, zu kommentieren und so in leicht konsumierbarer Art und Weise unterhaltsam und häppchenweise für den verbleibenden Rest “der gut informierten Gruppe” verfügbar zu machen.
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Donnerstag, den 23. Juli 2009
Oh Oh … Tschuldigung … den Fehler in der Börsensoftware machen wir gleich weg!
Nur weil Goldman Sachs die ganze Welt mit getürkten Bilanzen verarschte, können die weltweiten Börsen doch nicht gleich in einer Woche 10 % Gewinn gutmachen. So viele Deppen kann es doch gar nicht geben, die ihr Geld (oder besser: das Geld von Anlegern) in Aktien stecken, deren Kurse (aufgrund kaum vorhandener Gewinne) bereits jetzt extrem überbewertet sind.
Klar … das ganze frisch gedruckte Geld muss ja irgendwo hin und auch die einst so sicheren Staatsanleihen wollen ja nicht mal mehr die Chinesen haben … aber ist es dann wirklich sinnvoll, das Geld noch in Aktien zu stecken … wo doch jeder sieht, dass die Unternehmen auf längere Zeit kaum noch Gewinne machen, Investitionen zurückgestellt werden, der private Konsum wegbricht, weil monatlich zehntausende Leute arbeitslos werden und der gerade noch in Arbeit stehende Restbestand an Steuerzahlern nicht weiß, ob er in drei Monaten ebenfalls noch seinen Job hat … und und und … Kein ideales Umfeld, um Aktien ein positives Kurspotential zuzutrauen.
Die Aktienkurse steigen trotzdem, weil alle Welt in Aktien investiert. Hurra … Hurra … der Aufschwung ist da! Kurse machen Nachrichten. Aber wer macht denn eigentlich die Kurse?
Wenn mehr Käufer eine Aktie nachfragen als Verkäufer vorhanden sind – weil diese Mehrheit der Ansicht ist, dass der Aktienkurs aufgrund guter zukünftiger Gewinnaussichten noch weiter steigt - dann steigt ein Aktienkurs. Traut die Mehrheit der Investoren einer Aktie nichts mehr zu – sie wollen also verkaufen – dann fällt der Aktienkurs, weil es zu wenig Käufer (bzw. kaum Nachfrage) gibt. Der Verkäufer bleibt auf seinen Aktien sitzen, wenn er nicht so weit im Preis heruntergeht, bis wieder ein Käufer der Ansicht ist, zu diesem Preis hätte die Aktien nun weiteres Steigerungspotential. Normal … so kennt man das Spiel. Aber so läuft es nicht!
Mittlerweile sind laut Wall Street Journal automatisierte Handelsprogramme für 75 % des Tagesvolumens beim Aktienhandel verantwortlich. Anhand von programmierten Algorithmen werden innerhalb von Millisekunden Wirtschaftsnachrichten gescannt und in Transaktionen umgewandelt. Lange bevor ein normaler menschlicher Handelsteilnehmer überhaupt diese Nachrichten zu Gesicht bekommen hat. Und weil Computer ja schließlich unfehlbar sind, werden die eingehend Nachrichten nicht weiter hinterfragt (es wären ja wohl eh viel zu viele in viel zu kurzer Zeit) und die Operator sitzen mit leuchtenden (oder weinenden) Augen vor ihren Terminals und schauen sich die automatisierte Kursentwicklung an.
Und wenn der Algorithmus mal spinnt und/oder eine Nachricht nicht so ganz richtig interpretiert, dann kommt manchmal halt richtiger Bullshit raus. So wie aktuell der vermeintliche Optimismus des Star-Ökonomen Nouriel Roubini die Börse nach oben trieb. Dabei hatte der notorische Dauer-Pessimist und Schwarzseher (auch als Dr. Doom = Dr. Untergang bekannt) eigentlich eine zweite – viel üblere – Rezession ab 2010 befürchtet … aber dummerweise ist er falsch zitiert worden. Und wenn “selbst der nun schon optimistische Töne anschlägt”, kann der Aufschwung ja nicht mehr weit sein … So macht eine Software aus einem falschen Zitat einen kapitalen Aufschwung:
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Das-80MilliardenMissverstaendnis/story/20860097
So funktioniert dieses automatisierte Hochfrequenz-Trading:
http://www.bernerzeitung.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Boerse-Der-Krieg-der-Computer-um-Tempo-und-Milliarden/story/31649684
Und kaum ist dieser Software-Fehler-Aufschwung ein paar Tage alt, erdreisten sich die ersten “Wirtschaftsexperten” schon, den echten Aufschwung herbeizureden.
Oh Herr … lass es Hirn regnen!
Richtig spannend sind dann hier auch die Kommentare zum Artikel, die häufig mehr Sachverstand zeigen, als vielen “Experten”: http://www.welt.de/finanzen/article4179241/Boersianer-erklaeren-die-Rezession-fuer-beendet.html
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Montag, den 20. Juli 2009
Interessant. Was wird da in der Presse vorbereitet? Über die ungeheuerliche Gefährlichkeit der (vielleicht nur inszenierten) Schweinegrippe herrscht ja Einstimmigkeit: Pro Tag sterben in Deutschland mehr Menschen am Nikotin als bisher weltweit an der Schweinegrippe. Aber das Schöne an solchen Katastrophen ist, dass man das Volk in eine nützliche Hysterie versetzen kann, die durch die fast willenlos akzeptierte Massenimpfung den Pharmaherstellern extreme Umsatzzuwächse beschert:
http://www.mmnews.de/index.php/200907173326/MM-News/Schweinegrippe-Schweine-erfinden-Grippe.html
Aber vielleicht ist das mit “den Umsatzzuwächsen für Pharmaunternehmen” nicht weit genug gedacht. Handelt es sich vielleicht um ein viel größeres Täuschungsmanöver, um von der Weltwirtschaftskrise und deren unangenehmen Begleiterscheinungen abzulenken? Je mehr die breite Masse mit irgendwelchen Nebenkriegsschauplätzen beschäftigt ist – und wer möchte schon, dass sich seine Familie mit dieser unglaublich gemeingefährlichen Schweinegrippe infiziert – desto weniger wird auf die Stellen geschaut, wo es so richtig brodelt. Und im Falle eines großen Währungsschnitts wäre es ja schon ganz schön praktisch, wenn das meiste Geld nur noch in Form von elektronischen Daten vorhanden wäre. Die Tendenz zum komplett bargeldlosen Zahlungsverkehr ist kaum noch zu übersehen … http://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/496284/index.do?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do
Der Euro-Reset auf Knopfdruck. Klick und alle Sparguthaben auf Null. Quasi die Euronen-Bombe. Und die letzten verbleibenden Reste Bargeld könnte man dann natürlich mit dem Hinweis auf Ansteckungsgefahr und weltweite Pandemie aller Geldscheine ebenfalls als wertloses Stück Papier erklären … die unbedingt verbrannt werden müssen: http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/schweinegrippe/news/schweinegrippe-virus-ueberlebt-zwei-wochen-auf-banknoten_aid_417683.html
Vor lauter Angst um unser Leben und das Leben unser Liebsten wird die Freude über neue – nicht infizierte – Geldscheine riesengroß sein. Hurra … wir leben noch. Scheiß auf die paar Tausend Euro pulverisiertes Sparguthaben, hauptsache ab jetzt geht’s mit neuer Währung, frischen Geldscheinen und ohne die saugefährliche Schweinegrippe endlich wieder steil nach oben.
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Sonntag, den 19. Juli 2009
Konjunktur ist zum Großteil Psychologie. Aufschwung bedeutet also hauptsächlich gute Stimmung der Unternehmen und Verbraucher.
Interessant, wie die am staatlichen Tropf hängenden “Wirtschaftsforscher” bereits nach einer Woche guter Börsenkurse bereits den Aufschwung in der zweiten Jahreshälfte 2009 herbeireden. Warum gingen die Börsenkurse denn im Juli 2009 hoch? Weil die US-Banken einerseits quasi kostenloses Geld vom Staat bekommen und das für teure Zinsen weiterverleihen bzw. in Staatsanleihen anlegen … also eine erhebliche Zinsdifferenz vereinnahmen. Jeder Vollidiot kann so Gewinne machen. Andererseits wurden die Bilanzierungsregeln mal eben so geändert, dass alle Risiken plötzlich nicht mehr auftauchen müssen. Das nennt man im normalen Unternehmensalltag (da schließlich nicht systemrelevant!) einfach nur Betrug.
Und so kam es also, dass im Juli 2009 die Aktienindizes emporschnellten, weil einige US-Banken mit Bilanzmanipulation und geschenktem Geld wieder Gewinne aus dem Hut zaubern. Und plötzlich – Kurse machen Nachrichten – fühlen sich sogar deutsche Wirtschaftforschungsinstitue berufen, aufgrund “dieser Tatsachen” plötzlich den Aufschwung herbeizureden.
Endsiegparolen … noch armseliger bitte … http://www.welt.de/wirtschaft/article4146155/Die-Konjunktur-ueberrascht-mit-guten-Zahlen.html
Komisch … haben die denn andere Zahlen als der Rest der Welt? http://www.richtige-schritte.de/volksverdummung-mit-system.html
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Dienstag, den 14. Juli 2009
Was soll ich denn nur von Bankern und “Konjunkturexperten” halten, die sogar noch zu dämlich sind, zwei Zahlen miteinander zu vergleichen?
Ich mach’s mir mal einfach: Entweder ist die Mindestqualifikation für Experte bei führender Bank der Sonderschulabschluß, oder aber die Ratten versuchen zu retten, was zu retten ist, bevor sie das sinkende Schiff verlassen. Ich tippe auf B in Kombination mit “Wess’ Brot ich freß, dess’ Lied ich sing’”.
Den folgenden Schwachsinn und massenmediale Umschreibung für “Dramatischer Auftragseinbruch um 33 %” musste ich mir mehrfach auf der Zunge zergehen lassen:
http://www.ftd.de/politik/international/:Konjunktur-Die-Rezession-geht-zu-Ende-vorerst/539701.html
Mehr zum Thema gezielte Volksverdummung auch unter http://www.richtige-schritte.de/endlich-ist-der-aufschwung-da.html
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Montag, den 13. Juli 2009
Schön recherchierte (und durch sehr viele Links belegte) Chronik der Wirtschaftskrise, deren Hintergründe und die aktuelle Bestandsaufnahme. Besonders schön dokumentiert: Wie schnell Politiker doch von ihren Aussagen nichts mehr wissen wollen, frei nach dem Motto: “Was interessiert mich schon mein dummes Geschwätz von gestern”. Zeit mitbringen zum Lesen und auf die vielen Beweislinks klickern:
http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=10968
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Montag, den 13. Juli 2009
Langsam aber sicher taucht Gold immer deutlicher in den Massenmedien auf. Selbst dort lässt sich die Wirtschaftskrise langsam nicht mehr verheimlichen. Deren Empfehlungen für die Goldanlage taugen aber alle wenig bis nichts, da damit kein echtes physisches (anpackbares) Gold (oder Silber) erworben wird, sondern lediglich Versprechen auf dem Papier. Geht der Emmitent pleite (ja das geht: siehe Lehman Brothers!), ist das Gold verschwunden. Die Banker-Flachpfeifen haben sich dann mit dem Geld (in Bankerkreisen auch Boni genannt) abgesetzt und man selbst hält nur noch ein Stück Papier in der Hand.
ETFs oder ETCs, bei denen meistens das Gold tatsächlich physisch hinterlegt ist (z. B. XETRA Gold) sind zwar schon etwas sicherer, aber im Falle einer staatlichen Zwangsabgabe (z. B. Lastenausgleich 1952) oder gar einer Enteignung (z. B. USA 1933) wäre ein mit Papiergold prall gefülltes Depot natürlich für staatliche Schnüffelnasen erste Anlaufadresse.
http://www.welt.de/finanzen/article4107008/Am-Ende-bleibt-wohl-nur-noch-das-Gold.html
Nur Gold oder Silber, das man selbst in die Hand nehmen kann, ist in Krisenzeiten ein sinnvolles Investment. Wer richtiges Gold oder Silber (Münzen oder Barren) “zum Anpacken” kaufen möchte, wird hier zu fairen Tagespreisen fündig … Einfach mal reinschauen, ist ein großer Edelmetallhändler. Entweder ganz anonym die Ware gegen Cash selbst abholen, oder bestellen, per Vorkasse überweisen (Trusted-Shop-Verkäuferschutz sollte aktiviert werden) und nach ein paar Tagen kommt die Ware in neutraler Verpackung ins Haus.
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Donnerstag, den 9. Juli 2009
Hurra … wir haben schon wieder keine Inflation.
Die Preise für PC-Software, Musikdownloads, Fernseher und (manche) Lebensmittel purzeln, trotzdem stiegen die Preise im Juni um 0,4 % gegenüber dem Mai 2009, weil leider die Dinge, die man fast täglich braucht, im Preis gestiegen sind.
Also: Ab sofort nicht mehr Heizen, Warmwasser machen, Autofahren … sondern Downloaden, den PC mit billiger Software füttern oder besser: Schwachsinnige Talkshows ansehen:
http://www.welt.de/wirtschaft/article4088231/Preise-purzeln-bei-Lebensmitteln-und-Technik.html
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Mittwoch, den 8. Juli 2009
Üblicherweise kommt ein Bankencrash ohne jede Vorwarnung. Man geht zur Bank und die Tür ist zu … oder man will mit EC-Karte bezahlen, und die Karte funktioniert nicht mehr. Man will an seine Spareinlagen aber die Bank ist pleite. Um Haaresbreite wäre es am 29. September 2008 fast zu einem Bankencrash gekommen: http://www.richtige-schritte.de/kollaps-des-deutschen-bankensystems.html
Aber aktuell kann eigentlich keiner mehr sagen, man wäre in den ersten Monaten 2009 nicht gewarnt worden! Hier die kleine beispielhafte Chronologie:
24.04.2009: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,621053,00.html
19.05.2009: http://www.focus.de/finanzen/news/banken-bafin-warnt-viele-kreditausfaelle-kommen-noch_aid_400650.html
19.06.2009: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/banken-vor-schweren-zeiten;2372018
19.06.2009: http://www.welt.de/die-welt/article3953204/Banken-drohen-immense-Kreditausfaelle.html
08.07.2009: http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/bank-entlastung-verzweifelt-gesucht;2429932
Aha … Aber zum Glück ist die Liste mit den bösen 17 Banken gar nicht schlimm, sondern geklaut, erstunken und erlogen … http://www.jurablogs.com/de/bafin-erstattet-anzeige-wegen-vertraulicher-bankdaten
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Dienstag, den 7. Juli 2009
Na also … auch die schlimmste wirtschaftliche Flaute muss ja mal ein Ende habe. Endlich ist “Made in Germany” im Ausland wieder gefagt. Die Auftragseingänge haben “besser als erwartet” zugenommen, alles wird gut! Die Rezession hat offenbar ihren Tiefpunkt hinter sich gelassen.
Vielleicht aber auch nicht: Im Vergleich zum Vorjahresniveau lagen die Bestellungen immer noch um mehr als 30 % tiefer … und 2008 war auch schon nicht das Jahr der Jahre. Wenn in der deutschen Wirtschaft nur noch wenig läuft, bedeuten ein paar wenige Bestellungen aus dem Ausland ja bereits ein schönes Wachstum. Und was den Geschäftsklimaindex im deutschen Mittelstand angeht: Wer schon auf den Boden liegt, wird wohl immer antworten “Es kann nur noch besser werden …” und was anderes bedeuten die “positiveren Geschäftserwartungen” des IFO-Geschäftsklimaindex nun wirklich nicht.
Und überhaupt: Was bedeuten schon Zahlen aus dem Wirtschaftsministerium. Wenn ich als staatlicher Zahlenaufbereitungsfuzzi mit meiner Existenz am Tropf des Staates hängen würde … und in allen Medien nur noch “Finanzkrise, Steuer erhöhen, Beamte einsparen” hören würde, käme ich schon von alleine aus Existenzangst ganz schnell auf die Idee, etwas Aufschwung herbeizureden, damit mein staatlich finanziertes Dasein nicht ein abruptes Ende im Sparwahn finden würde …
Fein, dass die Medien mitspielen, denn meine Überschrift wäre gewesen:
Dramatischer Auftragseinbruch von 33 % !
http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur-nachrichten/dickes-auftragsplus-fuer-deutsche-industrie;2429210
http://www.welt.de/wirtschaft/article4074509/Deutsche-Industrie-mit-sattem-Auftragsplus.html
Na ja … man kann es auch so darstellen … http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur-nachrichten/wirtschaft-schrumpft-im-ersten-quartal-so-stark-wie-nie;2430159
Diese Szenarien erscheinen mir auch deutlich realistischer:
http://www.richtige-schritte.de/nach-der-bundestagswahl-2009-geht-die-krise-richtig-los.html
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Dienstag, den 30. Juni 2009
Nach den ganzen Katastrophen in 2008 wie diverse Bankpleiten, “Lehmann-Brothers”, Merkel-Garantie für unsere Sparguthaben um Bank-run abzuwenden, ordentlichen Aktien-Crashs … ist seit einigen Wochen im Bereich Finanzwesen wieder alles gut.
Die Aktienkurse steigen, die Wirtschaft fällt nicht mehr (so schnell) in tiefe Löcher, man freut sich schon auf die Kurzarbeit, weil man so endlich den Sommer mal richtig genießen kann und “Deflation” ist gut, endlich wird der 50″-Zoll-Flatscreen mal was billiger … und überhaupt: Warum heute kaufen, wenn in vier Wochen alles noch billiger wird! Endlich ist unser Euro mal wieder was wert!
Das Schlimmste der Wirtschaftskrise ist überstanden und alles wird nun wieder gut!
Wohl eher nicht: http://info.kopp-verlag.de/news/alles-wird-gut.html
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Dienstag, den 30. Juni 2009
Schon wieder Thema Schweinegrippe: Selbst die WHO bezeichnet den Verlauf der Schweinegrippe H1N1 als harmlos und das Krankheitsbild könne man mit einer schlimmen Erkältung vergleichen … aber wieso stürzen sich die Amerikaner in hektische Vorbereitungen und nehmen Milliarden Dollar in die Hand, als würde in den nächsten Wochen mit einem weltweiten Krieg mit biologischen Waffen gerechnet?
http://info.kopp-verlag.de/news/obama-erhaelt-milliarden-fuer-schweinegrippen-pandemie.html
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Sonntag, den 26. April 2009
Meine damalige rockige Coverband Herpes in Mönchengladbach hat sich leider aufgelöst, aber ich bin auf der Suche nach einer neuen Truppe. Was jetzt zählt ist, die saugute Position 1 in Google zu halten und die Anfragen abzugreifen und zu wissen, dass sich die anderen Coverbands in Mönchengladbach den Ars.. abärgern, weil die viel besser sind und regelmäßiger auftreten, aber wir sind mit der Coverband Herpes vorne
Damit Herpes als Rockband in Mönchengladbach vorne bleibt, hier mal ein feister Link auf die Jungens.
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