Archiv der Kategorie ‘Oh-Herr-lass-es-Hirn-regnen‘

Das Handelsblatt rettet Europa

Montag, den 3. Mai 2010

Wie verzweifelt muss die Lage wirklich sein, wenn das Handelsblatt nun öffentlicht dazu aufruft, griechische Staatsanleihen zu kaufen und mit 8.000,- € bereits den Anfang macht. Wohlgemerkt: 8.000,- € ausgegeben für genau die griechischen Staatsanleihen, die das Handelsblatt wenige Zentimeter tiefer selbst als “griechischen Ramsch” bezeichnet.

“EZB akzeptiert jetzt auch griechischen Ramsch”

Handelsblatt kauft jetzt auch griechischen Ramsch und fordert uns auf, aus Solidarität zu “Europa” ebenfalls griechischen Ramsch zu kaufen!

Handelsblatt_Rettet_Europa

Handelsblatt_Rettet_Europa

Weitere “Persönlichkeiten” beteiligen sich an der guten Sache und kaufen ebenfalls griechische Staatsanleihen:

www.handelsblatt.com/handelsblatt-aktion-wir-kaufen-griechische-staatsanleihen

Prima … und das erste Gesicht ist gleich ein guter alter Bekannter: Hans Eichel, der zeitgleich übrigens in der Welt als einer der politisch Verantwortlichen àm Pranger steht:

www.welt.de/Pranger/Die-Schuldigen-des-Griechenland-Desasters

http://www.wirtschaftsfacts.de/EU-Politikerköpfe-am-Pranger

Na los … raus aus Gold und Silber und rein in den “griechischen Ramsch” … da gibts wenigstens ordentlich hohe Zinsen :)

Nachtrag: Hier einige Reaktionen auf diese alberne Aktion:

www.handelsblatt.com/Gewaltiges-Leserecho-auf-Handelsblatt-Aktion

Hass auf das dreiste Griechenland nimmt zu

Montag, den 1. März 2010

Wess’ Brot ich freß dess’ Lied ich sing!

Nur Griechenland erdreistet sich, die Hand zu beißen die es füttert. Der griechische Vizepremier Pangalos meinte, wir (also die bösen bösen Nazis damals vor ein Paar Generationen) hätten das griechische Gold damals einfach weggenommen und nie zurückbezahlt. Wir sollten uns doch wenigstens dafür bedanken.

Genau, denn das war nicht nett. Deshalb mal jetzt hier an dieser Stelle von mir im Namen des EU-Oberzahlmeisters ein schallendes …

“Danke Pangi für das Gold”

Damit ist die Sache von Anno-Dazumal jetzt doch wohl endlich erledigt! Oder?

Nein. Denn Griechenland die griechische Politkerkaste ist unersättlich: Athens Bürgermeister Kaklamanis will rückwirkend 70 Milliarden Euro Wiedergutmachung für die Nazi-Verbrechen. Langsam reichts aber wirklich:

info.kopp-verlag.de/So-betruegen-uns-die-Griechen

www.bild.de/so-dreist-haben-die-griechen-die-eu-betrogen

Glücklicherweise wird unser Geld ja für vernünftige Dinge ausgegeben und erreicht die richtigen Leute:

www.bild.de/Griechenland-Wahnsinn/Pleite-Euro-verbrennen-Milliardenhilfe

Mehr Fundstellen über die griechische Mißwirtschaft:

www.bild.de/Griechenland-Pleite/Gierbanker-frisierten-griechische-Finanzen

www.focus.de/Schuldenkrise-Griechen-schimpfen-ueber-Deutschland

www.ftd.de/konflikt-um-geld-und-vergangenheit-der-deutsch-griechische-stinkefinger-streit

Nachtrag: Na also … die Message ist in Griechenland in der griechischen Politikerkaste wohl verstanden worden, man gibt klein bei … so wie sich das auch gehört, wenn man weiter deutsches Brot essen möchte:

www.handelsblatt.com/Reparationszahlungen-athen-will-die-krise-nicht-weiter-anheizen

Isländer jetzt endlich mit Arsch in der Hose

Freitag, den 26. Februar 2010

Die Isländer sehen nicht ein, England und den Niederlanden die 3,8 Milliarden Euro zu erstatten, die diese 2008 ihren Staatsbürgern als Entschädigung bezahlt hatten, als die isländische Internetbank Icesave zusammengebrochen ist. Richtig so: Was hat ein Isländer denn heute damit zu tun, wenn 2008 ein Engländer so gierig war und auf hohe Zinsen reingefallen ist. Die Bank ist nun pleite, das Geld ist halt weg. Selber schuld. Nennt sich auch neudeutsch Lehrgeld. Warum soll für soviel Dämlichkeit nun das ganze isländische Volk in Sippenhaft genommen werden?

Hoffentlich bleiben die Isländer standhaft und schmettern die Abstimmung ab. Dann gibt es halt keinen Kredit vom IWF und es gibt halt keinen Beitritt zur EU. Was für eine Katastrophe. Denn wer will denn überhaupt noch in eine EU, die gerade auseinanderbricht?

www.ftd.de/streit-um-icesave-volkszorn-bedroht-islands-rettung

Nachtrag: Na also … endlich mal ein widerspenstiges Volk, das sich nicht von der Finanzmafia verarschen lässt. Wenn ich noch mal lebe, möchte ich auch Isländer werden .. :)

www.spiegel.de/Isländer-lassen-sich-nicht-verarschen!

Altgold fair ankaufen

Montag, den 1. Februar 2010

Es soll ja immer noch Deppen geben, die bei den “ach so hohen Goldpreisen” ihr Altgold jetzt zu einem der unzähligen Goldankaufstellen bringen, um sich dort dann mit armseligen Papiergeld-Beträgen für Goldschmuck, Zahngold oder Krügerränder abspeisen zu lassen. Wer nicht vergleicht ist selber schuld:

http://www.welt.de/finanzen/Wie-Altgold-am-besten-versilbert-wird

www.bild.de/wo-kann-ich-am-meisten-fuer-mein-alt-gold-bekommen

Chefs stecken privates Geld in die Firma

Mittwoch, den 9. Dezember 2009

Wie kann man nur so dämlich sein: Immer mehr Unternehmer halten ihre Firma mit privatem Geld am Leben! Um nicht “nachher” ohne gute Facharbeiter dazustehen, wurde im Auftragsloch nicht entlassen, sondern die Mitarbeiter blieben und der Chef brachte eigenes Geld mit. Jetzt geht vielen Unternehmern langsam die Puste aus, Geld von der Bank gibt es auch nicht mehr.

Wofür macht man denn eigentlich eine haftungsbeschränkte GmbH? Um irgendwann sowohl mit der Firma als auch privat pleite zu sein? Herr lass es Hirn regnen … auch wenn das für viele Unternehmer bereits zu spät sein dürfte …

http://www.ftd.de/unternehmen/:umfrage-mittelstaendler-halten-ihre-firmen-mit-privatgeld-am-leben/50047924.html

Die zweite Welle der Finanzkrise beginnt

Freitag, den 6. November 2009

Durch die Pleite der CIT Bank kommt die Finanzkrise nun richtig bei den amerikanischen Unternehmen an. Während bei der Lehman-Pleite ja eher virtuelle Finanzwerte und Zertifikate zerplatzt sind, war die CIT Kreditgeber für hundertausende US-Unternehmen. Die bekommen jetzt immer mehr Probleme sich zu finanzieren. Eine große Pleitewelle droht:

http://www.sueddeutsche.de/finanzen/177/493523/text/

Bundesbank und die Lachnummer mit Sarrazin

Mittwoch, den 14. Oktober 2009

Da traut sich endlich mal einer die Wahrheit zu sagen – wenn auch die Wortwahl vielleicht nicht zu 100 % korrekt war – und schon gibt es Klassenkeile vom Bundesbankpräsidenten Axel Weber. In einer Krisensitzung wurde Sarrazin zur Strafe für fehlerhafte Wortwahl sein Zuständigkeitsbereich Bargeld abgenommen. Frei nach dem Motto im Kindergarten “Du hast mein Förmchen puttemacht … jetzt gibt es 14 Tage keinen Nachtisch”.

In den Augen tausender Welt-Leser ist Sarrazin dagegen eher eine Art Volksheld, wie die Abstimmung deutlich zeigt. Von fast 21.000 Teilnehmer an der Befragung sind 86 % gegen diese infantile Art der Bestrafung:

sarrazin_der_volksheld

Oh Gott … und so was ist für die Stabilität des Euro zuständig? Na ja … aber selbst das klappt ja noch nicht mal, denn seit der Einführung hat der Euro schließlich schon 50 % an Kaufkraft verloren. Langsam ahnen wir auch warum. Mehr zu dieser albernen kindischen Lachnummer hier …

http://www.mmnews.de/index.php/200910143981/MM-News/Sarrazin-Drama-ohne-Ende.html

http://www.welt.de/politik/article4840374/CDU-und-SPD-kritisieren-Sarrazins-Entmachtung.html

Interessant ist, dass jetzt (17.10.09) herauskommt, dass das Interview von der Pressestelle der Bundesbank genehmigt wurde. Weiterhin wurde Sarrazin empfohlen, einige Änderungen zu machen, die dieser auch vornahm. Mit anderen Worte: Diese Angelegenheit war solange kein Problem, bis mal sich wieder irgendein dauerkrakelender “Wächterrat” durch die vollkommen realitätsnahen Äußerungen Sarrazins ertappt fühlte. Axel Weber nutzte dann vermutlich die Gunst der Stunde, einen unliebsamen Vorstandkollegen – unliebsam weil noch in der Lage,  eigenständig zu denken und zu formulieren – auf die dezente Art zu entsorgen:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,655709,00.html

Der Tod des Dollar ist eingeleitet

Dienstag, den 13. Oktober 2009

Erst platzte China, Russland und den arabischen Staaten der Kragen und zukünftig soll kein Öl mehr für wertlose Dollar verkauft werden, danach platzte der Knoten beim Gold und der Goldpreis und Silberpreis explodierte … jetzt stützen die Zentralbanken hektisch den Dollar

Es passieren wilde Dinge in diesen Tagen … Eine Zusammenfassung und Ausblick über den Tod des Dollar:

http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=11837

Hurra … vielleicht haben wir ja doch Geld für die versprochene Steuerreform

Dienstag, den 13. Oktober 2009

Mann-o-Mann … was haben wir da noch mal Schwein gehabt: Nachdem die schwarz-gelben Koalitionsverhandlungen mit dem Ziel Steuersenkung und Steuerreform ja fast an den desaströsen Staatsfinanzen gescheitert wären – schließlich möchte Gevatter Guido nicht als Wahlkampf-Lügner dastehen – gibt es jetzt einen tollen Hoffnungsschimmer. Die Lage ist gar nicht so beschissen, wie wir alle denken.

Passend zu den finanziellen Defiziten wird die offizielle Herbst-Konjunkturprognose auf diesen Freitag vorgezogen, um als die riesengroße Überraschung zu verkünden, dass die deutsche Wirtschaft nicht um 6 % schrumpft sondern nur um 4,5 %. Somit ist ab sofort etwas weniger Geld weniger vorhanden, was zum Glück sofort wieder umverteilt werden kann. Mann … was lacht uns Deutschen doch die Sonne aus dem Arsch …

http://www.bild.de/BILD/politik/2009/10/13/konjunktur-ueberraschung/westerwelles-wahlversprechen-chancen-fuer-steuerreform-gestiegen.html

Huch …. zeitgleich bekommen wir dann dummerweise sowas um die Ohren gehauen … (besser gar nicht erst lesen … hat was mit der Realität zu tun und ist nicht schön):

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/steuereinnahmen-brechen-drastisch-ein;2468161

Wollen wir Kinderwürger in der EU haben?

Mittwoch, den 16. September 2009

Im Rahmen einer Kommunalwahlveranstaltung würgte der türkische Staatspräsident Erdogan einen 13jährigen Jungen, der es wagte zu ihm zu sagen “Ich mag Dich nicht!”, so fest am Hals, dass die Würgemale noch Tage später von Fotografen dokumentiert werden konnten. Dafür wird der Junge jetzt angeklagt. Würg, kotz …:

http://nachrichten.rp-online.de/article/politik/Wuerge-Affaere-um-tuerkischen-Premier/51633

http://info.kopp-verlag.de/news/praesidialer-barbar-der-tuerkische-staatspraesident-wuergt-ein-13jahre-altes-kind.html

Ausländer sollen US-Erbschaftssteuer bezahlen

Donnerstag, den 27. August 2009

Die USA planen, dass zukünftig Ausländer, die amerikanische Werte (z. B. Mircrosoft-Aktien, US-Staatsanleihen usw.) halten, im Erbschaftsfall die amerikanische Erbschaftssteuer bezahlen müssen. Die Depotbanken sollen dafür verantwortlich sein.

Fangen die Amerikaner jetzt schon an vollkommen durchzudrehen? Die ersten Firmen und Banken beenden bereits die Geschäftsbeziehung zu den USA:

http://www.mmnews.de/index.php/200908273647/MM-News/USA-Totale-Steuerdiktatur-weltweit.html

http://www.goldseitenblog.com/jan_kneist/index.php/2009/08/27/usa-provozieren-massive-kapitalflucht-du

Hier auch eine sehr gute Erläuterung der schweizer Privatbank Wegelin: http://www.wegelin.ch/download/medien/presse/kom_265de.pdf

Wiedereinführung der Todesstrafe in der EU

Sonntag, den 23. August 2009

EU-weit wird über eine Hintertür in den Lissabon-Verträgen die Todesstrafe wieder eingeführt. Die Politiker schaffen damit die Grundlage, bei Aufständen – die mittlerweile EU-weit von Tag zu Tag wahrscheinlicher werden – Menschen legitimiert abzuschießen:

http://www.parteidervernunft.de/2009/08/19/eu-todesstrafe/

http://www.wahrheiten.org/blog/2009/08/21/erstes-mainstream-medium-veroeffentlicht-artikel-zur-todesstrafe-in-der-eu-verfassung/

Eine Demonstration gegen den EU-Vertrag findet am 5. September 2009 in Berlin statt. Es könnte innerhalb der EU die letzte Demonstration sein, auf der noch nicht offiziell auf Menschen geschossen werden darf!

Währungsreform und Staatsbankrott steht vor der Tür

Donnerstag, den 13. August 2009

Peer Steinbrück ist der perfekte Kontraindikator für zukünftige Entwicklungen. Am 16.9.09, dem Tag nach der Lehman-Insolvenz, war Steinbrück der Ansicht, dass deutsche Banken “weit weniger labil sind” als die US-Konkurrenz, am 25.9.08 meinte Steinbrück, “ein Rettungspaket wie in den USA sei in Deutschland weder notwendig noch sinnvoll“, auch am 30.9.08 war ganz sicher, dass es keine Staatsgarantien über 120 oder 140 Milliarden Euro geben würde.

Schon ein paar Tage später am 5.10.08 versprechen Merkel und Steinbrück einen Rettungsplan für die Hypo Real Estate (HRE) und versenken seitdem über 100 Milliarden Euro Steuergelder in der Hypo Real Estate (HRE).

Jetzt steht wohl in Kürze der deutsche Staatsbankrott inklusive Währungsreform vor der Tür, denn “Mr. Kontraindikator” Steinbrück sieht keine Gefahr einer Währungsreform und eines Staatsbankrotts:

http://de.news.yahoo.com/17/20090813/tbs-steinbrueck-sieht-keine-gefahr-von-w-8fd11ee.html

5000 Loks stillgelegt … aber alles wird gut

Mittwoch, den 12. August 2009

Je mehr statistischen Budenzauber sich die USA erlauben, desto weniger kann man “offiziellen” Meldungen noch trauen. So wurden z. B. im Juli mit nur 247.000 Jobverlusten die bisherigen Erwartungen von mehr als 320.000 neuen Arbeitslosen erfreulich unterschritten. Damit konnte die Arbeitslosenquote von 9,5 % auf nur noch 9,4 % fallen. Dies soll ein Indiz dafür sein, dass die Wirtschaft die Krise überwunden hat:

http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur-nachrichten/us-arbeitslosenquote-sinkt-ueberraschend;2442268

Hallo … Aufwachen … nicht verarschen lassen !!!


Wie kann eine Arbeitslosenquote fallen, wenn 250.000 Menschen mehr arbeitslos sind
… selbst wenn etwas weniger Leute arbeitslos geworden sind, als erwartet wurde?

Überall wird gelogen dass sich die Schienen biegen. Neben dem nicht-manipulierbaren Baltic-Dry-Index (BDI), der sich im freien Fall befindet, gibt es mit dem US-Wie-Viele-Loks-Wurden-Ausser-Betrieb-Genommen-Index einen weiteren Index, der nicht zu beeinflussen ist und der die wirtschaftliche Realität in den USA besser und ehrlicher wiedergibt, als das Propaganda-Geschwätz der Medien oder gar die Kurstafel des Dow-Jones:

http://www.mmnews.de/index.php/200908123519/MM-News/Die-Aufschwung-Luge.html

So dreist lügen unsere Politiker

Sonntag, den 9. August 2009

Für eine Menge deutscher Mitbürger ist das Wort Politiker das Synonym für “korrupte inkompetente rückratlose Lügner, die nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind und dafür auf Kosten der verbleibenden Steuerzahler dem Stimmvieh täglich jede Menge Schwachsinn oder sogar gezielt Lügen erzählen, um baldmöglichst wiedergewählt zu werden”.

Für den eventuell noch verbleibenden kleinen Rest, der von Politikern zurzeit noch ein positives Bild hat (Politker sind seriös, stets bemüht, dem deutschen Volk verpflichtet, uneigennützig, denen kann man vertrauen) … der möge sich hier gut recherchiert (und mit Lügenbeweisverlinkung) schnell eines Besseren belehren lassen. Lügen als Erfolgsrezept:

info.kopp-verlag.de/Die-hohe-Kunst-der-Volksverdummung-Lügner-im-Kanzleramt

info.kopp-verlag.de/Merkels-Märchenstunde-So-belügt-die-Bundesregierung-die-Bevölkerung

Finanzkrise wird kleingeredet

Dienstag, den 4. August 2009

Interessant zu sehen, wie Tatsachen einfach umgedeutet und dümmliche Kommentare von Goldman Sachs kritiklos von der stromlinienförmigen systemtreuen Presse übernommen werden:

http://www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/:Begehrte-Wertpapiere-Amerikaner-leihen-Obama-Geld/548136.html?p=1

Hier dann die entsprechenden Anmerkungen und Tatsachen dazu:

http://www.goldseitenblog.com/peter_boehringer/index.php/2009/08/03/us-defizit-09-wie-der-mainstream-1-9-bio

Marc Faber – Jetzt kann man nur noch beten

Montag, den 3. August 2009

Marc Faber, ein Fondsmanager der mit seinen Einschätzungen (leider) viel zu oft richtig liegt, betet mittlerweile um Schutz vor den Wirtschaftsgurus. Diese Zunft meist selbsternannter “Wirtschaftsexperten” gibt seiner Meinung nach mittlerweile dermaßen viel Schwachsinn von sich, dass einem um die Weltwirtschaft nur noch Angst und Bange werden kann.

So soll z. B. durch negative Zinsen (1.000,- Dollar aufs Konto, nach einem Jahr 940,- € Dollar zurückbekommen) die Lust auf den Konsum angeheizt werden. Falls das mit den Bürgern zu viele Diskussionen gäbe, könne man alternativ schließlich verfassungskonform einfach die Inflationsrate erhöhen und hätte den gleichen Effekt.

Mehr zu diesem und ähnlichen Schwachsinn hier …

http://www.welt.de/finanzen/article4187260/Dr-Doom-betet-um-Schutz-vor-US-Wirtschaftsgurus.html

Arbeitsdienst im Altersheim für Hartz-IV

Sonntag, den 2. August 2009

Na endlich: Hartz-IV-Sozialhilfeempfänger werden nach der Bundestagswahl nicht mehr zuhause rumsitzen, sondern Arbeitsdienst u. a. in Altersheimen oder im Krankenhäusern machen müssen … so ist zumindest die Vorstellung von Fast-Bundeskanzler Steinmeier. Auch im Handels- und Dienstleistungssektor werden hunderttausende Sozialleistungsempfänger benötigt, um z. B. (vergleichbar mit USA) die eingekauften Waren in Tüten zu packen.

Oder wie soll das sonst gemeint sein mit “4 Millionen Jobs bis 2020″? Das wird doch wohl nicht nur dümmliches Wahlkampfgeschwätz sein? Für andere brauchbare und konstruktive Vorschläge hätte er ja immerhin fast vier Jahre Zeit gehabt …

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,639727,00.html

Arbeiter in China prügeln ihren Chef tot

Sonntag, den 26. Juli 2009

Brennende Autos und explodierende Fabriken in Frankreich, totgeprügelte Geschäftsführer in China … so langsam geht die Post ab … Dabei ist doch “krisentechnisch” sogar noch deutlich Luft nach unten. Was soll denn erst passieren, wenn keiner mehr an sein Geld kommt, weil die Banken gecrasht sind, oder aus 1.500.000 Kurzarbeitern Arbeitlose geworden sind, oder ein kleiner gepflegter Währungsschnitt mit Entwertung der Spareinlagen kommt …

http://www.welt.de/wirtschaft/article4190591/Stahlarbeiter-pruegeln-Geschaeftsfuehrer-zu-Tode.html

Falscher Börsentrend durch fehlerhafte Software

Donnerstag, den 23. Juli 2009

Oh Oh … Tschuldigung … den Fehler in der Börsensoftware machen wir gleich weg!

Nur weil Goldman Sachs die ganze Welt mit getürkten Bilanzen verarschte, können die weltweiten Börsen doch nicht gleich in einer Woche 10 % Gewinn gutmachen. So viele Deppen kann es doch gar nicht geben, die ihr Geld (oder besser: das Geld von Anlegern) in Aktien stecken, deren Kurse  (aufgrund kaum vorhandener Gewinne) bereits jetzt extrem überbewertet sind.

Klar … das ganze frisch gedruckte Geld muss ja irgendwo hin und auch die einst so sicheren Staatsanleihen wollen ja nicht mal mehr die Chinesen haben … aber ist es dann wirklich sinnvoll, das Geld noch in Aktien zu stecken … wo doch jeder sieht, dass die Unternehmen auf längere Zeit kaum noch Gewinne machen, Investitionen zurückgestellt werden, der private Konsum wegbricht, weil monatlich zehntausende Leute arbeitslos werden und der gerade noch in Arbeit stehende Restbestand an Steuerzahlern nicht weiß, ob er in drei Monaten ebenfalls noch seinen Job hat … und und und … Kein ideales Umfeld, um Aktien ein positives Kurspotential zuzutrauen.

Die Aktienkurse steigen trotzdem, weil alle Welt in Aktien investiert. Hurra … Hurra … der Aufschwung ist da! Kurse machen Nachrichten. Aber wer macht denn eigentlich die Kurse?

Wenn mehr Käufer eine Aktie nachfragen als Verkäufer vorhanden sind – weil diese Mehrheit der Ansicht ist, dass der Aktienkurs aufgrund guter zukünftiger Gewinnaussichten noch weiter steigt - dann steigt ein Aktienkurs. Traut die Mehrheit der Investoren einer Aktie nichts mehr zu – sie wollen also verkaufen – dann fällt der Aktienkurs, weil es zu wenig Käufer (bzw. kaum Nachfrage) gibt. Der Verkäufer bleibt auf seinen Aktien sitzen, wenn er nicht so weit im Preis heruntergeht, bis wieder ein Käufer der Ansicht ist, zu diesem Preis hätte die Aktien nun weiteres Steigerungspotential. Normal … so kennt man das Spiel. Aber so läuft es nicht!

Mittlerweile sind laut Wall Street Journal automatisierte Handelsprogramme für 75 % des Tagesvolumens beim Aktienhandel verantwortlich. Anhand  von programmierten Algorithmen werden innerhalb von Millisekunden Wirtschaftsnachrichten gescannt und in Transaktionen umgewandelt. Lange bevor  ein normaler menschlicher Handelsteilnehmer überhaupt diese Nachrichten zu Gesicht bekommen hat. Und weil Computer ja schließlich unfehlbar sind, werden die eingehend Nachrichten nicht weiter hinterfragt (es wären ja wohl eh viel zu viele in viel zu kurzer Zeit) und die Operator sitzen mit leuchtenden (oder weinenden) Augen vor ihren Terminals und schauen sich die automatisierte Kursentwicklung an.

Und wenn der Algorithmus mal spinnt und/oder eine Nachricht nicht so ganz richtig interpretiert, dann kommt manchmal halt richtiger Bullshit raus. So wie aktuell der vermeintliche Optimismus des Star-Ökonomen Nouriel Roubini die Börse nach oben trieb. Dabei hatte der notorische Dauer-Pessimist und Schwarzseher (auch als Dr. Doom = Dr. Untergang bekannt) eigentlich eine zweite – viel üblere – Rezession ab 2010 befürchtet … aber dummerweise ist er falsch zitiert worden. Und wenn “selbst der nun schon optimistische Töne anschlägt”, kann der Aufschwung ja nicht mehr weit sein … So macht eine Software aus einem falschen Zitat einen kapitalen Aufschwung:

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Das-80MilliardenMissverstaendnis/story/20860097

So funktioniert dieses automatisierte Hochfrequenz-Trading:

http://www.bernerzeitung.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Boerse-Der-Krieg-der-Computer-um-Tempo-und-Milliarden/story/31649684

Und kaum ist dieser Software-Fehler-Aufschwung ein paar Tage alt, erdreisten sich die ersten “Wirtschaftsexperten” schon, den echten Aufschwung herbeizureden.

Oh Herr … lass es Hirn regnen!

Richtig spannend sind dann hier auch die Kommentare zum Artikel, die häufig mehr Sachverstand zeigen, als vielen “Experten”: http://www.welt.de/finanzen/article4179241/Boersianer-erklaeren-die-Rezession-fuer-beendet.html

Einfach den Aufschwung herbeireden

Sonntag, den 19. Juli 2009

Konjunktur ist zum Großteil Psychologie. Aufschwung bedeutet also hauptsächlich gute Stimmung der Unternehmen und Verbraucher.

Interessant, wie die am staatlichen Tropf hängenden “Wirtschaftsforscher” bereits nach einer Woche guter Börsenkurse bereits den Aufschwung in der zweiten Jahreshälfte 2009 herbeireden. Warum gingen die Börsenkurse denn im Juli 2009 hoch? Weil die US-Banken einerseits quasi kostenloses Geld vom Staat bekommen und das für teure Zinsen weiterverleihen bzw. in Staatsanleihen anlegen … also eine erhebliche Zinsdifferenz vereinnahmen. Jeder Vollidiot kann so Gewinne machen. Andererseits wurden die Bilanzierungsregeln mal eben so geändert, dass alle Risiken plötzlich nicht mehr auftauchen müssen. Das nennt man im normalen Unternehmensalltag (da schließlich nicht systemrelevant!) einfach nur Betrug.

Und so kam es also, dass im Juli 2009 die Aktienindizes emporschnellten, weil einige US-Banken mit Bilanzmanipulation und geschenktem Geld wieder Gewinne aus dem Hut zaubern. Und plötzlich – Kurse machen Nachrichten – fühlen sich sogar deutsche Wirtschaftforschungsinstitue berufen, aufgrund “dieser Tatsachen” plötzlich den Aufschwung herbeizureden.

Endsiegparolen … noch armseliger bitte … http://www.welt.de/wirtschaft/article4146155/Die-Konjunktur-ueberrascht-mit-guten-Zahlen.html

Komisch … haben die denn andere Zahlen als der Rest der Welt? http://www.richtige-schritte.de/volksverdummung-mit-system.html

Volksverdummung mit System

Dienstag, den 14. Juli 2009

Was soll ich denn nur von Bankern und “Konjunkturexperten” halten, die sogar noch zu dämlich sind, zwei Zahlen miteinander zu vergleichen?

Ich mach’s mir mal einfach: Entweder ist die Mindestqualifikation für Experte bei führender Bank der Sonderschulabschluß, oder aber die Ratten versuchen zu retten, was zu retten ist, bevor sie das sinkende Schiff verlassen. Ich tippe auf B in Kombination mit “Wess’ Brot ich freß, dess’ Lied ich sing’”.

Den folgenden Schwachsinn und massenmediale Umschreibung für “Dramatischer Auftragseinbruch um 33 %” musste ich mir mehrfach auf der Zunge zergehen lassen:

http://www.ftd.de/politik/international/:Konjunktur-Die-Rezession-geht-zu-Ende-vorerst/539701.html

Mehr zum Thema gezielte Volksverdummung auch unter http://www.richtige-schritte.de/endlich-ist-der-aufschwung-da.html

Google prophezeit Arbeitslose

Donnerstag, den 9. Juli 2009

Erste Gehversuche im Internet … oder “Das müssen wir wohl noch mal üben …”

http://www.ftd.de/technik/medien_internet/:Keine-Prognose-m%F6glich-Google-sucht-Arbeitslose-vergeblich/534456.html