Archiv der Kategorie ‘Staatsbankrott‘

Griechenland und die Insolvenzverschleppung

Freitag, den 13. Mai 2011

Die Griechen konsumieren mehr, als ihnen aufgrund ihrer Arbeitsleistung zusteht. Das ging ein paar Jahre lang gut, das ging durch die erlogene Aufnahme in den Euro und den so noch billigeren Konsum weitere Jahre gut … aber irgendwann ist Zahltag. Der Zahltag für Griechenland nähert sich mit großen Schritten, aber noch versuchen “unsere Eliten” den Tag der Abrechnung mit immer weiteren – und immer verzweifelteren – Maßnahmen noch ein bißchen in die Zukunft zu schieben um sich mit immer mehr Geld etwas mehr Zeit zu kaufen:

www.gt-worldwide.com/Griechenland_Euro_Drachme_oder_Staatsbankrott

Hier mal ein kleiner Überblick zur aktuellen Lage der griechischen Staatsfinanzierung … die Zinsen für zehnjährige Staatsanleihen sind mit 16 % aktuell praktisch doppelt so hoch wie vor einem Jahr, als wegen Siechenland (und natürlich weiteren Bankrotteuren wie Portugal, Irland & Co.) das “Rettungspaket” geschnürt wurde.

Aktuelle Rendite der griechischen Staatsanleihen: http://www.bloomberg.com/apps/quote?ticker=GGGB10YR:IND

… und hier noch mal eine kleine Erläuterung, warum die Todeszone für Griechenland (und natürlich die meisten anderen Staaten) spätestens bei 8 % Zinsen auf neue Staatsanleihen einsetzt:

www.richtige-schritte.de/griechenland-ist-real-bankrott.html

Euro-Krise erreicht Deutschland

Donnerstag, den 9. Dezember 2010

Langsam aber sicher ist das Spiel aus: Die Euro-Krise betrifft nicht mehr nur die PIIGS (also hauptsächlich die bankrotten Südstaaten der Eurozone), sondern die Krise ist mittlerweile beim obersten Rettungsschwimmer der absaufenden Euro-Länder angekommen. Die Zinsen auf deutsche Staatsanleihen sind in den letzten Wochen um 50 % gestiegen, weil Investoren mittlerweile unterstellen, dass Deutschland allein die Eurozone nicht wird retten können!

Langsam aber sich geht es den armen Schweinen an den Kragen, die ihre Altervorsorge noch über Lebensversicherungen oder Pensionskassen realisieren woll(t)en:

www.wiwo.de/Euro-Tetter-Deutschland-im-Schuldensog

Euro-Krise erreicht Europas Kern

Mittwoch, den 1. Dezember 2010

Das Vertrauen in die praktisch bankrotten südlichen Randstaaten (PIIGS = Portugal, Irland, Italien, Griechenland, Spanien) schwindet ja schon seit längerer Zeit … aber nun erreicht der Vertrauensschwund in den Euro auch die Kernzone. Die Risikoaufschläge für Frankreich und Belgien gehen nach oben, auch denen geht langsam das Geld anderer Leute aus! ”Investoren wollen einfach nur noch raus …”.

Auch Deutschlands Fähigkeit, die Schulden der gesamten Eurozone letztendlich zu schultern wird immer stärker hinterfragt.

Die Frage “Wann endlich treten die bankrotten Nestbeschmutzer endlich auch dem Euro aus?” wird auch in den stromlinienförmigen systemtreuen Medien immer mehr zum Titelthema:

www.welt.de/Der-Euro-wird-zur-Wackelwährung

www.ftd.de/Furcht-vor-Staatspleiten-Euro-Angst-breitet-sich-aus

www.handelsblatt.com/Spekulationen-wie-sicher-ist-Deutschland-in-der-Schuldenkrise

www.welt.de/Jetzt-wackelt-auch-noch-das-kleine-Belgien

Mit inszenierter Terrorangst lassen sich die Deutschen verarschen

Dienstag, den 23. November 2010

Zitternd vor Angst und von dem angeblich kurz bevorstehenden Terror vollkommen eingeschüchtert übersehen die meisten Deutschen vollkommen, dass sich hinter unserem Rücken der zweite Teil der Euro-Schuldenkrise abspielt. Spätestens seit der Rettung Irlands ist klar, dass Euroland nun eine Transferunion ist. Und mit Portugal steht bereits der nächste Rettungskandidat  in den Startlöchern:

info.kopp-verlag.de/So-manipuliert-die-Bundesregierung-die-Bevölkerung-Schmeissen-Sie-die-Terrorwarnungen-in-die-Tonne

www.welt.de/Dem-Euro-Abenteuer-droht-ein-schreckliches-Ende

info.kopp-verlag.de/Der-Irland-Crash

Vermögensabgabe kann Deutschland entschulden

Mittwoch, den 1. September 2010

Die ca. 1.700 Milliarden Euro Staatsverschuldung kosten den Bundeshaushalt jährlich etwa 60 Milliarden Euro an Zinszahlungen, Tendenz steigend. An eine Tilgung und Rückzahlung der Schulden ist sowieso nicht zu denken. Mit einer Zwangsabgabe auf Vermögen in Höhe von 20 % könnte die deutsche Staatsverschuldung mit einem Schlag getilgt und die hohen Zinszahlungen überflüssig werden.

Das machen die nicht! Wieso denn nicht … alles schon mal dagewesen. Nannte sich nach dem ersten Weltkrieg Hauszinssteuer und nach dem zweiten Weltkrieg Lastenausgleich. Und 20 % vom eigenen Vermögen abgeben ist schließlich immer noch besser als fast alles in einer Währungsreform zu verlieren. Oder? 

www.spiegel.de/20-Prozent-Vermögensabgabe-gegen-hohe-Staatsverschuldung

Griechenland stirbt immer mehr

Freitag, den 20. August 2010

Ende April sind die Renditen der 10jährigen Anleihen auf 8 % und (deutlich) mehr hochgeschossen. Wir konnten dem Staatsbankrott gemütlich vom heimischen Computer aus zusehen:

http://www.richtige-schritte.de/griechenland-ist-am-arsch.html

Das Bankenrettungspaket vom 7. Mai hat kurzfristig etwas Ruhe in die griechischen Anleihen gebracht, aber jetzt sind die Renditen griechischer Anleihen wieder deutlich über 10 11 %. Griechischer Staatsbankrot – Teil 2 – hier täglich miterleben:

http://www.bloomberg.com/apps/quote?ticker=GGGB10YR:IND

Lage in Griechenland wird täglich schlechter

Mittwoch, den 18. August 2010

Der harte Sparkurs der griechischen Regierung greift und zeigt erste “Erfolge”: Da durch Lohnkürzungen und Rentkürzungen immer weniger Geld für Konsum zur Verfügung steht, schliessen reihenweise Geschäfte. Etwa ein Viertel der griechischen Geschäfte sind bereits pleite … Tendenz steigend. Selbst die offizielle Arbeitslosenquote ist bereits bei über 12 % … real soll sie bei fast 20 % liegen. In manchen Städten oder Branchen gar bei bis zu 70 % !

Verzweifelte hungernde Familienväter machen klare Ansagen, was auf die verhassten und korrupten Politiker in Griechenland in sehr absehbarer Zeit zukommt:

Wenn du meiner Familie das Brot wegnimmst, dann mache ich dich fertig, das müssen die Regierenden wissen”, sagt Meletis. “Und nennt uns dann nicht Anarchisten! Wir sind Familienväter und verzweifelt. Hier brodelt es wie in einem Dampfkessel. Und der wird irgendwann explodieren.”

www.spiegel.de/Absturz-der-griechischen-Wirtschaft-Erst-Depression-dann-Explosion

Höhere Grundsteuer soll Defizite der Kommunen senken

Montag, den 16. August 2010

Die meisten deutschen Städte und Gemeinden sind pleite. Seit einiger Zeit wurden bereits erste deutsche Städte recht kreativ, was die Erhöhung oder Neugestaltung von Steuern anging. Mittlerweile ziehen aber aufgrund drückendster Finanzsorgen immer mehr Kommunen nach und bedienen sich hauptsächlich bei den immobilen Immobilienbesitzern kräftig. Bei den Hausbesitzern – die schließlich schlecht fliehen können – geht es los … jede Menge weitere Steuern, Abgaben oder Steuerstreichungen folgen Schlag auf Schlag:

handelsblatt.com/Schuldenlast-Wenn-der-deutsche-Staat-zum-Gebührenerfinder-wird

Noch Fragen? Kein Wunder, dass Jahr für Jahr immer mehr Deutsche – und zwar die guten und qualifizierten – Deutschland den Rücken kehren und in Länder auswandern, in denen sich die eigene Arbeit noch lohnt. Mehr Gründe aus Deutschland auszuwandern mal weiter unten … man kann nicht früh genug anfangen, sich mit den Thema zu beschäftigen. Immerhin haben 2009 rund 200.000 Deutschen “ihrem Deutschland” den Rücken gekehrt, wobei das laut Statitischem Bundesamt wohl nur die Spitze des Eisbergs ist.

Wohlgemerkt: Es gehen die guten und fleißigen Deutschen, denn nur diese haben in Kanada, USA, Australien usw. überhaupt die Chance auf eine Aufenthaltserlaubnis (!) … und es kommen überwiegend bildungsferne arbeitsunwillige “Migranten”, die hier von Multi-Kulti-Politikern mit offenen Armen empfangen werden, weil sie das öffentliche Leben in Deutschland so herzallerliebst bereichern.

Motto dieser dummdeutschen Gutmenschen: Wir fördern mit viel Geld lieber den türkischen Sonderschulabbrecher und lassen den bestens ausgebildeten Ingenieur ins Ausland ziehen:

http://www.wohin-auswandern.de/warum-auswandern-gruende

www.bva.bund.de/InfostelleAuswanderungundAuslandstaetigkeit/jahresbericht_2008_2009.pdf

Deutsche Infrastruktur verfällt immer mehr

Sonntag, den 4. Juli 2010

Deutsche Straßen, Krankenhäuser, Schulen, Trinkwasser- oder Abwasserleitungen verfallen immer mehr, weil kein Geld da ist, um diese instandzuhalten. Bis zum Jahr 2020 müssten ca. 500 Milliarden Euro in die deutsche Infrastruktur investiert werden. Das Geld ist aber nicht mehr vorhanden, sondern schon für Subventionen im Osten ausgegeben oder im Rahmen eines “Rettungspaketes” lieber nach Griechenland geschickt worden oder Bankern als Bonus in den Hintern gesteckt worden:

www.welt.de/In-Deutschland-verfaellt-die-Infrastruktur

Griechenland schon wieder pleite

Freitag, den 25. Juni 2010

750 Milliarden Rettungspaket umsonst aufgelegt, denn Griechenland ist noch immer pleite. Die Zinsen für griechische Schrottanleihen – ähh Staatsanleihen sind höher als Anfang Mai vor dem Rettungspaket, Kreditversicherungen erreichen Höchststände.

Tschüß Griechenland … Tschüß Euro …:

www.ftd.de/Schuldenkrise-Kapitalmarkt-lässt-Griechenland-wieder-fallen

Haupsache alle sitzen mit nem Bier vorm Fernseher und träumen weiter vom Sommermärchen:

info.kopp-verlag.de/Glauben-Sie-keinem-Sommermärchen

Aktuelle Rendite der griechischen Staatsanleihen: http://www.bloomberg.com/apps/quote?ticker=GGGB10YR:IND

… und hier noch mal eine kleine Erläuterung, warum die Todeszone für Griechenland (und natürlich die meisten anderen Staaten) spätestens bei 8 % Zinsen auf neue Staatsanleihen einsetzt:

www.richtige-schritte.de/griechenland-ist-real-bankrott.html

Jetzt ist Spanien sturmreif geschossen

Freitag, den 11. Juni 2010

4 Wochen hat das Rettungspaket für Griechenland gehalten, jetzt beginnt die Euro-Krise 2.0: Die EU rüstet sich für den Staatsbankrott von Spanien und stellt wackeligen spanischen Sparkassen und Banken Nothilfen aus dem Rettungspaket zur Verfügung:

www.ftd.de/Krise-in-der-Eurozone-EU-rüstet-sich-fuer-Spanien-Pleite

Hier ist der Todesindikator für Spanien: http://www.bloomberg.com/apps/cbuilder?ticker1=GSPG10YR:IND

Hier zum Vergleich der griechische Junk: http://www.bloomberg.com/apps/cbuilder?ticker1=GGGB10YR:IND

Einen großen Vorteil hat das 750 Milliarden-Rettungspaket ja für uns Deutsche: Wir haben etwas mehr Zeit bekommen, uns noch in Ruhe aus dem Euro zu verabschieden und Euro-Konfettigeld gegen Sachwerte einzutauschen:

www.richtige-schritte.de/Die-Deutschen-wachen-auf-und-kaufen-Gold

Die Deutschen wachen auf und kaufen Gold

Freitag, den 28. Mai 2010

Zwar mag ein Staatsbankrott von Deutschland einerseits durchaus wünschenswert sein, um endlich diverse Mißstände wie Sozialfunktionäre, fehlgeleitete Subventionen, maßloser Sozialmißbrauch, unzählige Sozialasylanten, ausufernder schmarotzender Staatsapparat usw. aus dem System zu spülen – anderserseits will ja nicht jeder Deutsche, der durch den absehbaren Staatsbankrott sein (Geld)vermögen verloren hat, mit den ganzen Unvorbereiteten stundenlang an der Suppenküche anstehen.

So wird private Vorsorge täglich wichtiger, erst recht wenn man sich ansieht, wie sich die dunklen Wolken der aufziehenden Weltwirtschaftskrise immer bedrohlicher auftürmen und das alberne und hilflose Gekasper inkompetenter Politiker lediglich dazu dient, einige Wochen oder bestensfalls Monate Zeit zu gewinnen, in denen man sich glücklicherweise noch besser vorbereiten kann. Das “Rettungspaket” in Höhe von 750.000.000 hat ja immerhin ausgereicht, um die Märkte einen halben Tag zu beruhigen. Was soll danach kommen. 2.000 Milliarden, 326 Trillionen, 1234 Trilliarden …? Gibt es denn überhaupt so viel Papier zum Bedrucken?

Geldwerte kehren (schon seit Jahrhunderten) immer wieder zu dem eigentlichen Wert zurück: NULL! Sachwert schlägt Geldwert. Die Flucht aus dem Geld ist weltweit schon im Gang, und mir ist es eine besondere Freude zu sehen, dass die Produktion der Krügerränder mittlerweile rund um die Uhr und rund um die Woche läuft. Hauptabnehmer sind hauptsächlich Deutsche, die mittlerweile mitbekommen, dass üble Zeiten auf uns alle zukommen:

www.ftd.de/Überstunden-für-den-Goldkaufrausch

www.wiwo.de/Wie-sich-Sparer-vor-Inflation-und-Deflation-schützen

Deutsche ahnen das kommende Unheil

Mittwoch, den 26. Mai 2010

Immer mehr Deutsche ahnen das in den nächsten Monaten kommende Unheil. Es liegen Veränderungen in der Luft … unschöne Veränderungen. Immer mehr Menschen spüren mittlerweile instinktiv, dass die ausufernden Staatsschulden nicht nur Deutschland, sondern auch Europa und viele Teile der Welt in eine allumfassende Wirtschaftskrise stürzen werden. Nicht nur dass Mitbürger, die sich noch vor wenigen Wochen in fast vollkommender Realiätsverweigerung überhaupt nicht für Themen wie Wirtschaftskrise, Staatsbankrott oder Eurodesaster interessiert haben, nun stärker auf wirtschaftliche Nachrichten sensibilisiert sind … die Frequenz der schlechten Nachrichten hat sich zudem auch deutlich erhöht. Kein Tag vergeht mehr ohne weitere Hiobsbotschaften … die mittlerweile selbst von den qualitätsfreien Mainstreammedien nicht mehr ignoriert werden können. Vor zwei Jahren hätte fast jede derartige Nachricht fast einen Börsencrash ausgelöst … mittlerweile nimmt man das nur noch resignierend zur Kenntnis. Zwei Drittel der Deutschen fürchtet um Ihre Ersparnisse, 75 % (!) ist der Ansicht, dass der schlimmste Teil der Krise noch vor uns liegt. Immerhin: Erst aufwachen, dann nachdenken, dann handeln. Immer mehr Deutsche bringen ihr Vermögen in Sicherheit.

Hier ein Beispiel für die Stimmungslage in Deutschland Ende Mai 2010

www.n-tv.de/Deutschen-schwant-Böses

www.handelsblatt.com/Deutschlandtrend-Zwei-Drittel-fuerchtet-um-ihre-Ersparnisse

www.spiegel.de/Umfragedesaster-für-Scharz-Gelb

Alle Währungen sind krank

Donnerstag, den 20. Mai 2010

Alle großen Währungen sind marode und werten in einer endlosen Spirale gegeneinander ab. 2009 war der Dollar mit Abwertung dran, in der ersten Hälfte von 2010 ist es der Euro und demnächst wird das englische Pfund oder der japanische Yen auf dem Radar “der Spekulanten” erscheinen und durch Vertrauensverlust gegenüber den anderen Währungen abwerten:

www.handelsblatt.com/anlagestrategie/Querdenker-Felix-Zulauf-Alle-grossen-Währungen-sind-krank

1 vor 12 in Euroland

Samstag, den 15. Mai 2010

Es sollte der übliche unproduktive Kaffeeklatsch europäischer Politiker werden, das Wochenende am 8. und 9. Mai 2010. Man hatte vor, wie üblich ein bißchen auf Kosten der Steuerzahler über die Griechenland-Hilfe und eventuell mögliche Einsparungen in den nationalen Haushalten palavern … aber leider brach gerade rund um die Herren Politiker die Wirtschaftswelt zusammen. Böse Spekulanten wollten angeblich schon Montags mit billionenschweren Verkäufen den Euro ruinieren … soweit die Tagträume der realitätsverweigernden Politiker. Dass die Ursache vielleicht lediglich die Flucht aus maroden Staatsanleihen ist, denen man bei all den Schuldenorgien kaum noch über den Weg traut, kommt unseren Politikern selbstverständlich nicht. Plötzlich musste gehandelt werden. Protokoll des Euro-Rettungspaketes:

www.ftd.de/Agenda-High-Noon-in-Euroland

Der Euro zuckt noch etwas weiter

Montag, den 10. Mai 2010

Mit dem hektischen Rettungspaket in Höhe von 750.000.000.000,- Euro (in Worten: 750 Bankrettungseinheiten) wurde zwar eine kurzfristige Marktberuhigung erreicht – der Euro und diverse Aktienkurse steigen wieder etwas. Mal sehen, wie lange jetzt Ruhe im Markt ist … zwei Tage, eine Woche …?

Durch die ungeheure Summe von 750 Milliarden und dem nunmehr offiziellen und wohl hemmungslosen Aufkauf von Staatsanleihen durch die EZB wird dem Markt aber deutlich signalisiert, wie schlimm es wirklich um Euroland steht. Dieses Rettungpaket bedeutet in Wirklichkeit eine Bankrotterklärung: Nicht nur Griechenland ist pleite, sondern auch Portugal und Spanien! Wenn deren Anleihen ausfallen, fliegen uns auch diverse Banken um die Ohren, die fleißig diese schrottigen Staatsanleihen gekauft haben, weil die Zinsen ja so schön hoch waren und die Länder bestimmt auf jeden Fall durch die EU (also Deutschland) gerettet werden. Wenn uns die Banken um die Ohren fliegen, dann knallt es diesmal richtig im Finanzgebälk. Mal sehen, wann das die ersten “Spekulanten” mitbekommen!

Ganz tolle Rettungsaktion: Staatsbankrott(e) und Bankpleiten in den nächsten Tagen erstmal abgewendet, dafür die Inflationsschleuse weit geöffnet. Aber Politikern ist das egal … hauptsache erstmal den Arsch gerettet:

www.welt.de/EZB-knickt-ein-und-druckt-Geld-gegen-die-Krise

Denn auch die Weltwirtschaft wird durch den Bankrott von Euroland immer stärker beeinträchtigt. Durch die Hilfen aus dem IWF hängen auch weit entfernte Länder mit am Griechland-Tropf, Börsengänge weden abgesagt oder verschoben, der erstarkte Dollar bremst den ohnehin schon kümmerlichen Rest amerikanischer Exporte ganz aus und bei den Banken steigt die Nervosität, auf mehreren Billionen Forderungen sitzen zu bleiben:

www.manager-magazin.de/Erst-Europa-dann-die-ganze-Welt

Die Top-Experten sehen steigenden Goldpreis

Montag, den 3. Mai 2010

Wenn der Goldpreis auch nur minimal einige Tage fällt, geht das große Gejammer los. Kaum eilt aber der Goldpreis fast täglich von Euro-Allzeithoch zu Allzeithoch, kommen die ganzen Finanzexperten wieder aus den Jammertälern in die Leitartikel gekrochen. Hier einige Beispiele für die aktuelle Pro-Gold-Stimmung (Anfang Mai 2010) in den deutschen Qualitätsmedien. Aber: Nur Deppen schauen bei Gold – das man ja schließlich ähnlich einer Versicherungspolice zum längerfristigen Werterhalt und Vermögensicherung erwirbt – auf die täglichen Kurse:

www.welt.de/Mit-Oel-Gold-und-Co-gegen-die-Inflation

http://www.handelsblatt.com/finanzen/rohstoffe/rohstoffe-edelmetalle-goldpreis-klettert-auf-neue-rekordwerte;2573310

www.handelsblatt.com/geld-anlegen-aber-wo-die-antwort-lautet-gold

www.handelsblatt.com/anlage-gold-ist-weit-mehr-als-nur-ein-einfaches-metall

www.ftd.de/hintergrund-gold-bringt-anlegern-hoffnung-in-der-krise

Das Handelsblatt rettet Europa

Montag, den 3. Mai 2010

Wie verzweifelt muss die Lage wirklich sein, wenn das Handelsblatt nun öffentlicht dazu aufruft, griechische Staatsanleihen zu kaufen und mit 8.000,- € bereits den Anfang macht. Wohlgemerkt: 8.000,- € ausgegeben für genau die griechischen Staatsanleihen, die das Handelsblatt wenige Zentimeter tiefer selbst als “griechischen Ramsch” bezeichnet.

“EZB akzeptiert jetzt auch griechischen Ramsch”

Handelsblatt kauft jetzt auch griechischen Ramsch und fordert uns auf, aus Solidarität zu “Europa” ebenfalls griechischen Ramsch zu kaufen!

Handelsblatt_Rettet_Europa

Handelsblatt_Rettet_Europa

Weitere “Persönlichkeiten” beteiligen sich an der guten Sache und kaufen ebenfalls griechische Staatsanleihen:

www.handelsblatt.com/handelsblatt-aktion-wir-kaufen-griechische-staatsanleihen

Prima … und das erste Gesicht ist gleich ein guter alter Bekannter: Hans Eichel, der zeitgleich übrigens in der Welt als einer der politisch Verantwortlichen àm Pranger steht:

www.welt.de/Pranger/Die-Schuldigen-des-Griechenland-Desasters

http://www.wirtschaftsfacts.de/EU-Politikerköpfe-am-Pranger

Na los … raus aus Gold und Silber und rein in den “griechischen Ramsch” … da gibts wenigstens ordentlich hohe Zinsen :)

Nachtrag: Hier einige Reaktionen auf diese alberne Aktion:

www.handelsblatt.com/Gewaltiges-Leserecho-auf-Handelsblatt-Aktion

Der 600 Milliarden Domino-Effekt

Montag, den 3. Mai 2010

Griechenland ist gerettet … der Anteil von Deutschland ist gerade mal ein paar Milliarden Euro. So um die 8 Milliarden … oder vielleicht 22,4 Milliarden … wer will sich denn schon lange mit so jämmerlichen Details aufhalten, wenn wir ja eigentlich gar nicht Griechenland retten, sondern die deutschen Banken, die mit ihren Forderungen bis zur Brust im griechischen Schuldensumpf drinstecken. Somit retten wir ja eigentlich unsere Spareinlagen, Lebensversicherungen und Pensionen. Das sollten uns die 225,- € pro Kopf wert sein.

Dumm ist nur, dass den Gläubigern das Wasser eigentlich schon 3 Meter über dem Kopf steht und dass es eigentlich gar nicht mehr um die aktuellen 110 Milliarden Euro geht, sonder um deutlich mehr. Die wahren Zahlen schwanken zwischen 600 Milliarden und 1.900 Milliarden, die in den nächsten Jahren in Euronesien fehlen werden.

www.welt.de/Volkswirte-fuerchten-600-Milliarden-Euro-Rechnung

Euro im Krieg mit den Rating-Agenturen

Montag, den 3. Mai 2010

Der Dollar ist Schrott. Seit Jahren wird er künstlich am Leben gehalten. Genauso wie die marode amerikanische Konsumwirtschaft. Der Euro hat sich in den letzten Jahren neben dem Dollar als zweite Ersatzwährung etabliert und ist eine ernsthafte Konkurrenz für Dollar und amerikanischen Imperialismus geworden.

Plötzlich und wie auf Bestellung greifen die US-Ratingagenturen in die Bewertung des Euro ein. So ist es doch sehr erstaunlich, wenn die Wall-Street-Rating-Agenturen – die immerhin in keinster Weise den Zusammenbruch von Bear Stearns oder Lehman “vorhersehen” konnten – und erst recht auch bei den schrottigen amerikanischen Subprime-”Wertpapieren” bis zum letzten Tag keinerlei Zweifel hegten, plötzlich … ja ganz plötzlich, auf einmal in völliger Klarheit die finanziellen Schwierigkeiten von Griechenland, Portugal und Spanien aktiv durch weitere Rating-Herabstufungen an den Finanzmarkt-Pranger stellen.

Klar ist Greichenland pleite und Portugal bald auch … aber die absoluten Oberschrott-Wirtschaften USA und Großbritannien dürfen weiter ihr AAA+-Rating behalten. Na klar, denn schon ein minimaler Risikoaufschlag durch niedrigere Ratings würde die sofortige Implosion beider Staatshaushalte bedeuteten.

Panik in der Eurozone ist die willkommene Ablenkung vom bankrotten Dollar:

info.kopp-verlag.de/Finanzielle-Kriegsfuehrung-verdaechtiges-Timing-der-US-Rating-Agenturen.html

Merkel versaut unsere Zukunft durch Wahlkampfstrategie

Donnerstag, den 29. April 2010

Rückblickend werden wir in einigen Jahren vermutlich verstellen, dass Angela Merkel durch ihre NRW-Wahlkampfgeplänkel und ihre Hinhaltetaktik (“Griechenland wird schon vor dem 10. Mai 2010 nicht verrecken”) die Eurozone zerstört hat:

www.heise.de/Mergel_die_Eurozone_kaputt

Griechenland ist am Arsch

Mittwoch, den 21. April 2010

Griechenland ist bankrott: Gerade sind die Zinsen der zehnjährigen Anleihen auf 8,3 8,6 8,8 9,4 % hochgeschossen:

griechenland_8_prozent_zinsen

Internet macht’s möglich: Wir sitzen beim Staatsbankrott in der ersten Reihe. Aktueller Stand jeweils unter … http://www.bloomberg.com/apps/cbuilder?ticker1=GGGB10YR:IND (auf 1D klickern).

Warum die 8,3 8,6 8,8 9,4 % nicht gut sind? Weil Griechenland jetzt entweder an seinen Zinszahlungen erstickt oder gar kein Geld mehr von Anlegern bekommt. Hohe Zinsen bedeutet kein Vertrauen mehr. Kein Vertrauen mehr bedeutet, dass der Rest der Welt jetzt endlich kapiert hat, dass Deutschland Griechenland nicht mehr durchfüttern wird. Jetzt bin ich mal auf das erbärmliche Gewinsel der (deutschen) Banken gespannt, die bis jetzt noch gehofft hatten, dass die zu Spekulationszwecken selbst gehaltenen Anleihen schon noch von Deutschland “herausgehauen” werden …

www.richtige-schritte.de/Darum-ist-Griechenland-real-bankrott

Keiner will mehr diesen griechischen Staatsanleihen-Ramsch haben …

www.ftd.de/krise-in-der-waehrungsunion-goodbye-griechenland

www.ftd.de/schuldenkrise-griechische-notenbank-schiesst-eigentor

www.handelsblatt.com/risikoaufschlaege-explodieren-maerkte-draengen-griechen-zur-annahme-von-hilfen

www.handelsblatt.com/fdp-legt-griechenland-austritt-aus-der-euro-zone-nahe

Griechenland ist real bankrott

Freitag, den 9. April 2010

Griechenland ist quasi bankrott: Die Griechen sind ja selbst schon seit einiger Zeit aus dem Euro geflohen und haben ihre Ersparnisse in Sicherheit gebracht … jetzt beginnt auch die panische Flucht aus den maroden griechischen Staatsanleihen. Die Rendite (also der Risikoaufschlag) steigt sprunghaft.

Hier der griechische Todesindikator. Wenn 8 % erreicht sind, wird weltweit die Massenflucht einsetzen:

www.bloomberg.com/Griechenland-Todeskampf-Indikator

markets.ft.com/markets/bonds.asp

Wer wissen will, warum 8 % Zinsen nicht gut sind für Griechenland, findet hier eine ausführliche Analyse über den griechischen Todesk(r)ampf. Besonders interessant dort die Todeszonen auf Seite 13:

todeszone_griechenland

Die komplette lesenswerte Analyse von Flossbach & von Storch hier: www.fvsag.com/Analyse_Griechenland_1._Quartal_2010.pdf

… und? Noch viel Papiergeld in Lebensversicherungen, Festgeldern oder ähnlichen Geldgräbern stecken? Dann mal viel Spaß beim Zusehen und Mitzittern. Wenn Griechenland stirbt, dann sterben die Darlehen und Staatsanleihen, die deutsche Banken, Versicherungen und Pensionsfonds halten, gleich mit:

www.welt.de/Griechenland-Pleite-wuerde-deutsche-Banken-treffen

Die Griechen holen ihr Geld von der Bank

Dienstag, den 6. April 2010

Großes Vertrauen in das griechische Bankensystem sieht anders aus: Die Griechen ziehen die Ersparnisse aus den heimischen Banken ab. Das wiederum beunruhigt den griechischen Staat, der in den nächsten Wochen wieder dringend reichlich frisches Geld braucht. Und das beunruhigt wiederum die Finanzmärkte und schickt den Euro auf Talfahrt … Das wird ein böses Ende nehmen.

Aber irgendwie ist das alles spannend … denn wann darf man schon mal in der ersten Reihe sitzend mitbeobachten, wie sich gerade ein komplettes Finanzsystem zerlegt:

www.ftd.de/Schwindendes-Vertrauen-Griechen-holen-ihr-Geld-von-der-Bank

www.welt.de/Anleger-stellen-sich-auf-Pleite-Griechenlands-ein

Zeitung ruft zur Tötung von Bankern auf

Freitag, den 2. April 2010

Jetzt gehts los … schneller als ich dachte: Die erste irische Zeitung ruft dazu auf, zwei Banker zu erschiessen. Grund: Überall in Irland muss gespart werden, weil Irland kurz vor dem Staatsbankrott steht, aber die Banken werden weiter mit (aktuell) 22 Milliarden Euro gestützt. Die Stimmung im Volk hat den Siedepunkt erreicht und man ist nun mittlerweile bereit, Verbrecher-Banker zu entsorgen:

info.kopp-verlag.de/Zeitung-ruft-zum-Erschiessen-von-Bankern-auf.html

www.heise.de/Sie-verdienen-es-erschossen-zu-werden

Griechen sollen ihre Suppe gefälligst selbst auslöffeln

Mittwoch, den 24. März 2010

Eine Umfrage in der Welt zeigt es KLAR und DEUTLICH: Wir – also die Deutschen – haben keine Lust mehr, irgendwelchen bankrotten EU-Staaten finanziell unter die Arme zu greifen. Hier eine aktuelle Umfrage auf www.welt.de. Wir sind das Volk und das Volk in Deutschland meint ganz klar:

keinbockaufalmosen

www.welt.de/Merkel-haelt-Teilnahme-an-Euro-Sondergipfel-offen

USA – Mit Volldampf in den Staatsbankrott

Freitag, den 19. März 2010

Das Theather um den möglichen Staatsbankrott in Griechenland hat prima davon abgelenkt, dass die eigentlich bankrotte Nation die USA sind. Die Zahlungsunfähigkeit von Kalifornieren macht ja bereits seit einigen Monate Schlagzeilen, aber wie sieht die Lage in den anderen US-Bundesstaaten denn aus?

info.kopp-verlag.de/optimistisch-vorwaerts-ins-desaster-update-usa

Wie Deutschland durch den Euro ruiniert wird

Samstag, den 13. März 2010

Deutschland hilft nun doch mit deutschen Rettungs-Milliarden dem bankrotten Griechenland:

www.wirtschaftsfacts.de/Griechenland-BailOut-jetzt-doch! 

… vielleicht hilft Deutschland aber auch (noch) nicht …

www.wirtschaftsfacts.de/Griechenland-BailOut-jetzt-doch-nicht!

Wie auch immer dieses Kasperletheater ausgeht … dadurch wird der Bankrott der EU lediglich etwas weiter in die Zukunft verschoben. Der Preis: Das Geld der deutschen Sparer wird in absehbarer Zeit wertlos verpuffen:

www.faz.net/Gefahr-für-den-Euro

20 Jahre verloren durch die Finanzkrise

Donnerstag, den 11. März 2010

Die EZB hat ausgerechnet, wie lange es dauert, bis die Folgen, Nachwehen, Rettungspakete und Schulden der Finanzkrise beseitigt (und getilgt) sein werden. Das Ergebnis: In 20 Jahren! Wenn alles gut läuft und die Wirtschaft auch zackig und dauerhaft wieder anspringt:

www.teleboerse.de/EZB-berechnet-Krisenfolgen

Griechenland so oder so bald am Ende

Samstag, den 6. März 2010

In Griechenland ist es 1 vor 12. Selbst wenn versehentlich noch die ein oder andere Tranche Staatsanleihen mit Zinsen von 6,47 % Abnehmer findet, ist in Griechland bald eine kritische Grenze im Staatshaushalt erreicht: Wenn der Aufwand für Zinszahlungen 40 % der Steuereinnahmen erreicht, gehen bald darauf die Lichter aus. Staatsbankrott. Das Dumme ist nur, dass auch Deutschland jede Menge der dann wertlosen griechischen Papiere hält:

info.kopp-verlag.de/Griechenland-steht-kurz-vor-dem-Point-of-no-return

Unternehmer sorgen sich um den Euro

Freitag, den 5. März 2010

Immer weniger Unternehmer haben noch Vertrauen in den Euro, wie aus einer Studie von Ernst & Young hervorgeht. Leicht aufkeimende Aufschwungshoffnungen wurden seit Anfang 2010 durch den anstehenden Staatsbankrott von Griechland nachhaltig zerstört. Schlimmer noch, generell werden die Staatsschulden immer mehr zum Thema, denn fast 80 % der Befragten machen sich Sorgen, dass aufgrund der immensen Defizite in den Staatshaushalten bald Steuern deutlich erhöht werden müssen. Das Vertrauen in die Kompetenz der Bundesregierung, die Wirtschaftskrise zu managen, liegt bei gerade mal 14 %:

www.welt.de/Deutsche-Unternehmer-verlieren-Vertrauen-in-Euro

Griechenland will kein Geld von Deutschland

Freitag, den 5. März 2010

Na also … geht doch:

www.welt.de/Griechenland-will-keinen-Cent-aus-Deutschland

Aber leider ist das nur auf den ersten Blick gut, denn das dicke Ende wird für Griechenland (und so auch für Deutschland) dann halt etwas später kommen:

www.ftd.de/Experiment-am-lebenden-Griechen

Hass auf das dreiste Griechenland nimmt zu

Montag, den 1. März 2010

Wess’ Brot ich freß dess’ Lied ich sing!

Nur Griechenland erdreistet sich, die Hand zu beißen die es füttert. Der griechische Vizepremier Pangalos meinte, wir (also die bösen bösen Nazis damals vor ein Paar Generationen) hätten das griechische Gold damals einfach weggenommen und nie zurückbezahlt. Wir sollten uns doch wenigstens dafür bedanken.

Genau, denn das war nicht nett. Deshalb mal jetzt hier an dieser Stelle von mir im Namen des EU-Oberzahlmeisters ein schallendes …

“Danke Pangi für das Gold”

Damit ist die Sache von Anno-Dazumal jetzt doch wohl endlich erledigt! Oder?

Nein. Denn Griechenland die griechische Politkerkaste ist unersättlich: Athens Bürgermeister Kaklamanis will rückwirkend 70 Milliarden Euro Wiedergutmachung für die Nazi-Verbrechen. Langsam reichts aber wirklich:

info.kopp-verlag.de/So-betruegen-uns-die-Griechen

www.bild.de/so-dreist-haben-die-griechen-die-eu-betrogen

Glücklicherweise wird unser Geld ja für vernünftige Dinge ausgegeben und erreicht die richtigen Leute:

www.bild.de/Griechenland-Wahnsinn/Pleite-Euro-verbrennen-Milliardenhilfe

Mehr Fundstellen über die griechische Mißwirtschaft:

www.bild.de/Griechenland-Pleite/Gierbanker-frisierten-griechische-Finanzen

www.focus.de/Schuldenkrise-Griechen-schimpfen-ueber-Deutschland

www.ftd.de/konflikt-um-geld-und-vergangenheit-der-deutsch-griechische-stinkefinger-streit

Nachtrag: Na also … die Message ist in Griechenland in der griechischen Politikerkaste wohl verstanden worden, man gibt klein bei … so wie sich das auch gehört, wenn man weiter deutsches Brot essen möchte:

www.handelsblatt.com/Reparationszahlungen-athen-will-die-krise-nicht-weiter-anheizen

Deutsche Banken lassen Griechenland hängen

Freitag, den 26. Februar 2010

Na also … geht doch. Deutsche Banken lassen die Hände weg von griechischen Anleihen. Richtig so: Wer lieber demonstriert als zu sparen, den wollen wir nicht auch noch finanziell unterstützen. Das wäre gutes Geld dem schlechten Geld hinterhergeworfen. Die Angst vor dem Staatsbankrott Griechenlands ist halt groß. Soweit die offizielle Begründung.

Schon fast putzig anzusehen ist die antideutsche Stimmungsmache in Griechenland. Nur weil der Focus den Griechen mal den Stinkefinger gezeigt hat, dürfen Griechen jetzt keine deutschen Produkte mehr kaufen. :) Na ja … was stört es die Eiche wenn sich die Sau dran kratzt …  Dann verkauft BMW 2010 halt 30 Autos weniger. Und überhaupt … wir haben es als Deutsche nach zwei Generationen nicht mehr nötig, uns permament diesen Uralt-Weltkriegsscheiß einreden zu lassen, nur um weitere finanzielle Zuwendungen verteilen zu dürfen. Die deutschen Banker sehen das mittlerweile wohl ähnlich und diese Beleidigungen des deutschen Volkes durch die streikenden und pöbelnden Pleite-Griechen dürfte neben der Angst vor einer griechischen Staatspleite wohl eine entscheidende Rolle gepielt haben, warum Griechenland von Deutschland jetzt fallengelassen wird:

www.mmnews.de/Griechenland-Boykott-deutscher-Waren

www.ftd.de/angst-vor-der-staatspleite-deutsche-banken-lassen-die-haende-von-griechen-anleihen

www.spiegel.de/Banken-verweigeren-Griechenland-den-Kredit

Isländer jetzt endlich mit Arsch in der Hose

Freitag, den 26. Februar 2010

Die Isländer sehen nicht ein, England und den Niederlanden die 3,8 Milliarden Euro zu erstatten, die diese 2008 ihren Staatsbürgern als Entschädigung bezahlt hatten, als die isländische Internetbank Icesave zusammengebrochen ist. Richtig so: Was hat ein Isländer denn heute damit zu tun, wenn 2008 ein Engländer so gierig war und auf hohe Zinsen reingefallen ist. Die Bank ist nun pleite, das Geld ist halt weg. Selber schuld. Nennt sich auch neudeutsch Lehrgeld. Warum soll für soviel Dämlichkeit nun das ganze isländische Volk in Sippenhaft genommen werden?

Hoffentlich bleiben die Isländer standhaft und schmettern die Abstimmung ab. Dann gibt es halt keinen Kredit vom IWF und es gibt halt keinen Beitritt zur EU. Was für eine Katastrophe. Denn wer will denn überhaupt noch in eine EU, die gerade auseinanderbricht?

www.ftd.de/streit-um-icesave-volkszorn-bedroht-islands-rettung

Nachtrag: Na also … endlich mal ein widerspenstiges Volk, das sich nicht von der Finanzmafia verarschen lässt. Wenn ich noch mal lebe, möchte ich auch Isländer werden .. :)

www.spiegel.de/Isländer-lassen-sich-nicht-verarschen!

Darum muss Deutschland Griechenland helfen

Mittwoch, den 24. Februar 2010

Warum müssen wir Deutschen uns abschuften, um Griechenland das hemmungslose Geldausgeben weiterhin zu finanzieren? Warum muss Deutschland die Schulden von Griechenland bezahlen? Warum müssen wir den Staatsbankrott Griechenlands verhindern? Warum sollen wir Griechenland helfen, obwohl Griechenland sich den EU-Beitritt mit gelogenen Zahlen betrügerisch erschlichen hat? Warum müssen wir uns von Griechenland beleidigen lassen, wegen irgendwelcher Besatzungsvergehen im 2. Weltkrieg, die noch nicht mal mein damals sechsjähriger Vater sondern bestenfalls mein Großvater damals mal hätte gemacht haben könnte … ???

Ganz einfach: Weil deutsche Banken “Wertpapiere” (= Staatsanleihen) in Höhe von über 30 Milliarden Euro halten, die bei einem Staatsbankrott praktisch wertlos werden würden. Gegenüber allen angeschlagenen PIGS (= die Südschweine = Portugal, Italien, Griechland, Spanien, Irland) existieren Forderungen in Höhe von 522 Milliarden Euro. HRE und Commerzbank sind mal wieder ganz vorne mit dabei, wie immer wenn’s darum geht, wer am schnellsten den größten Dreckshaufen ansammeln kann:

http://info.kopp-verlag.de/news/nun-doch-deutsche-steuerzahler-sollen-griechenland-helfen.html

Selbst Schülerzeitungen beschäftigen sich mittlerweile schon fachlich fundiert mit dem Thema “Hilfe für den griechischen Pleitegeier?” und kommen zu dem Ergebnis, dass das Scheitern des Euro und der Währungsunion nur noch eine Frage der Zeit ist. Schade … wenn selbst diejenigen, die zukünftig unser Land aus dem ganzen Schlamassel heraushauen müssen, schon keine Hoffung mehr haben …

http://ths-pressident.de/euroattacke/

2010 wird uns eine Menge um die Ohren fliegen

Mittwoch, den 17. Februar 2010

Euro-Crash, Dollar-Crash, Staatsbankrotte, Aufstände, Massenarbeitslosigkeit .. und vieles mehr: 2010 wird in vielen Bereichen das Faß zum Überlaufen bringen. Hier ein Ausblick auch aus astrologischer Sicht:

info.kopp-verlag.de/2010-das-jahr-der-abrechnung.html

Staatsschulden einfach weginflationieren

Mittwoch, den 17. Februar 2010

Die Staatschulden der meisten Staaten sind nicht mehr zurückzahlbar. Neben dem Staatsbankrott – der die dann gerade herrschenden Politiker als Volldeppen in die Geschichtsbücher eingehen läßt, weshalb Politiker ja auch den Staatsbankrott auf Teufel komm raus vermeiden wollen – bleibt neben immensen Steuererhöhungen und Zwangsanleihen nur eine kontrollierte Inflation, die Staatsschulden dahinschmelzen läßt wie Sonne die Butter. Ist ja auch egal, ob man statt 2.000 Euro 20.000 Euro verdient, wenn die Miete statt 800,- € dann 8.000,- € kostet. Schade nur um das schöne (alte) Geld auf dem Sparbuch, in Lebensversicherungen oder ähnlichen Papiergeldfallen. Ach so … die Inflation bei Gold ist ja schon seit Jahren im vollen Gang:

www.teleboerse.de/Schulden-weginflationieren

Griechenland zeigt was in Deutschland bald kommt

Dienstag, den 16. Februar 2010

Übersteigen die Ausgaben die Einnahmen und bekommt man auch keine Kredite mehr, weil keiner mehr glaubt, dass man die zurückzahlen kann, dann nennt sich das bei Staaten Staatsbankrott. Soweit war Griechenland schon vor wenigen Wochen. Jetzt wird emsig daran gearbeitet, auf der Ausgabenseite symbolisch leicht einzusparen und natürlich auch an der Steuerschraube zu drehen. Immerhin ist die griechische Regierung der Ansicht, dass das Defizit in Höhen von ca. 30 Milliarden Euro locker durch Steuern aufgefüllt werden könne … wenn denn nur jeder zahlen würde der zahle müsste … Wie kreativ Staaten dann plötzlich werden können, wenn es darum geht, Steuerzahlungen zu erhöhen oder wenigstens sicherzustellen, sieht man an dem Aktionismus, der in den letzten Tagen in Griechenland ausgebrochen ist.

Deutsche Steuerzahler sollten sich in Griechland ganz genau ansehen, was mittelfristig auch auf uns in Deutschland zukommt:

www.mmnews.de/Griechenland-verbietet-Bargeld

alles-schallundrauch.blogspot.com/neues-besteuerungssystem-in-griechenland

alles-schallundrauch.blogspot.com/griechenland-wird-bargeldlos

Deutsche Wirtschaft vor langer Durststrecke

Samstag, den 13. Februar 2010

Während in den letzten beiden Jahren die Themen Depression, Massenarbeitslosigkeit, Pleitewelle, Staatsbankrott eher was für Verschwörungsneurotiker auf schrillen Internet-Seiten waren, werden solche Themen (in Kombination) nun mittlerweile auch von der seriösen Qualitätspresse aufgegriffen. Man kann die allumfassende Wirtschaftskrise ja kaum noch übersehen … schließlich zeigen selbst die fraglos manipulierten statistischen Daten statt des dringend benötigten Wachstums lediglich Stagnation auf niedrigem Niveau in Deutschland an.

Und ganz besonders beruhigend mal wieder: Die sogenannten “Experten” haben das nicht erwartet …. Welche “Experten” sind da eigentlich gemeint? Etwa die, die die Finanzkrise noch nicht mal gesehen haben, als die ganze Welt schon mitten drin steckte?

www.teleboerse.de/Volkswirte-zum-BIP

Man braucht kein “Experte” zu sein, um zu erkennen: Auf Deutschland, auf die Deutschen und seine Manager kommen schwere Jahre zu …

www.manager-magazin.de/Unsere-Durstrecke-wird-Jahre-dauern