Archiv der Kategorie ‘Ursachen‘

China und Deutschland gegen die USA?

Freitag, den 8. Oktober 2010

Schon komisch, wenn China lautstark und offziell mitteilt, dass man dem bankrotten Griechenland finanziell unter die Arme greift. Auch der dritte Weltkrieg USA gegen den Iran wurde abgesagt, seitdem China und Russland wissen ließen, das sie das nicht wünschten.

Die bankrotte USA hat ausgedient. Zukünftig wird es neue geopolitische Konstellationen geben. Deutschland kann nicht nur in Europa sondern weltpolitisch dabei eine entscheidende Position einnehmen:

http://info.kopp-verlag.de/Deutschland-aus-Versehen-am-Drücker

Finanzsystem am Abgrund – Die Rettung der HRE

Donnerstag, den 17. Dezember 2009

Interessantes (geheimes) Protokoll der HRE-Rettung am 26.9.2008. Das deutsche Bankensystem stand am Rande des Abgrunds:

http://www.mmnews.de/index.php/200912164456/MM-News/Finanzsystem-am-Abgrund-Das-HRE-Protokoll.html

Globale Konkursverschleppung durch die FED

Mittwoch, den 25. November 2009

Eigentlich ist die USA schon seit Anfang 2007 pleite. Damals ging die Nachfrage nach US-Staatsanleihen zurück, es gab nicht mehr genug Abnehmer (z. B. weil China lieber Rohstoffe oder Gold aufkaufte als Konfettigeldscheine) und die FED begann, die eigenen Staatsanleihen aufzukaufen. Mittlerweile werden 80 % der US-Staatsanleihen “hinterherum” durch die FED oder von – durch quasi kostenlose Kredite beatmete – Großbanken aufgekauft. Diese Konkursverschleppung hat den USA immerhin auf der Zeitachse etwas Luft verschafft, weil der Staatsbankrott durch die Gelddruckerrei so in die Zukunft verschoben werden konnte. Der Knall wenn diese Superblase platzt, wird aber dafür um so lauter.

Schöne und gute verständliche Erklärung, wieso die Hyperinflation in den nächsten Jahren kommt. Die Verlierer werden Anleihen, Lebensversicherungen, Sparbücher und ähnliche Geldwerte sein:

http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=12187&seite=1

Bald bricht die EU auseinander

Mittwoch, den 14. Oktober 2009

Deutschland finanziert die hemmungslose Aufnahme von Schulden in den Südstaaten der EU, genauer Spanien,  Griechenland, Slowakei, Slowenien, Malta und Zypern. Hinzu kommen Großbritannien, Niederlande, Irland, Rumänien, Tschechien, Lettland und Litauen. Eine Studie kommt jetzt (wenig überraschend) zu dem Ergebnis, dass an dem Haushaltskollaps diese Hochrisikokandidaten der gesamte Euro-Raum zerbrechen wird:

http://www.ftd.de/politik/europa/:europas-krisenhaushalte-eu-erklaert-spanien-zum-hochrisikostaat/50022987.html

Der Tod des Dollar ist eingeleitet

Dienstag, den 13. Oktober 2009

Erst platzte China, Russland und den arabischen Staaten der Kragen und zukünftig soll kein Öl mehr für wertlose Dollar verkauft werden, danach platzte der Knoten beim Gold und der Goldpreis und Silberpreis explodierte … jetzt stützen die Zentralbanken hektisch den Dollar

Es passieren wilde Dinge in diesen Tagen … Eine Zusammenfassung und Ausblick über den Tod des Dollar:

http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=11837

Der Dollar kackt ab

Dienstag, den 6. Oktober 2009

Der Dollar im freien Fall, Gold auf Allzeithoch … Tschüss bisheriges Finanzsystem. Sieht so aus, als wird gerade die finale Phase für den Dollar eingeläutet: 

 gold_1040

 
http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/rohstoffe/:dollarverfall-goldpreis-steigt-auf-rekordhoch/50019796.html

http://www.welt.de/wirtschaft/article4754098/Dollarschwaeche-treibt-Gold-auf-neuen-Hoechststand.html

Auch unter www.bild.de wird schon gefeiert … Man achte auch auf die weiteren Katastrophenmeldungen (Bosch erwartet Milliardenverlust, Schwarz-Gelb muss 75 Milliaden sparen). Die Million ist bei den ganzen Milliarden / Billiarden, die man nur noch um sich herum hört, zu einer kleinen nette Summe aus der Portokasse verkommen. Das nenne ich mal Inflation:

 gold_1040_bild

http://www.bild.de/BILD/politik/wirtschaft/2009/10/06/krisenticker/wichtige-meldungen-aus-der-wirtschaft.html

Aber zum Glück haben wir ja keine Krise …

Eine Nachlese auf diesen 6.10.2009, die Auswirkungen auf die USA und die Welt und den immer schneller werdenden Tod des Dollar hier …

http://info.kopp-verlag.de/news/blattschuss-auf-den-dollar.html

Der Aufschwung wird nicht kommen

Donnerstag, den 24. September 2009

Es wird in den nächsten Jahren keinen wirtschaftlichen Aufschwung geben. Der einzige sichtbare Aufwärtstrend werden Steuererhöhungen sein. Die Weltwirtschaft steht vor großen Veränderungen und bereits 2010 wird man absehen können, wie diese Veränderungen aussehen werden.

Aha … GEAB Nr. 37 von der europäischen Denkfabrik LEAP2020 ist angekommen und zeichnet (gut recherchiert und dokumentiert) das Szenario der (erst noch) kommenden weltumfassenden Krise, nach der “wirtschaftlich kein Stein mehr auf dem anderen sein wird”.

Die Presseveröffentlichung zu GEAB Nr. 37 hier. Das einzige wirklich üble daran ist, dass die bisher immer zu über 90 % Recht hatten, es aber schon beschissen genug wäre, wenn nur 50 % eintreffen würden … :(

http://www.leap2020.eu/GEAB-N-37-ist-angekommen!-Umfassende-weltweite-Krise-Die-Hoffnung-auf-einen-Aufschwung,-der-nicht-kommt_a3816.html

Gute Gründe gegen einen schnellen Aufschwung

Dienstag, den 25. August 2009

Wann ist die weltweite Rezession vorbei, wann geht es uns endlich wieder gut? Fragen, bei denen nicht sicher ist, ob uns die Antworten gefallen werden.

Denn Prof. Roubini hat viele gute Gründe, warum wir auf eine echte Erholung der Wirtschaft noch viele Jahre warten müssen. Und selbst wenn die Wirtschaft dann vielleicht wieder anzieht, haben die politischen Machthaber nur die Wahl zwischen Pest und Cholera:

Entweder wird versucht, die Staatsschulden zu verringern (z. B. durch Steuererhöhungen, eisernes Sparen, Abbau schwachsinniger Subventionen oder gar Kahlschlag des Beamtenapparates usw.). Das wird die gerade leicht aufgeblühte Wirtschaft sofort wieder abwürgen …

… oder die Staatsschulden steigen noch viel weiter, die Inflationserwartung nimmt zu, die Staatsanleihenblase platzt und die Wirtschaft wird wieder abgewürgt … 

Keine gute Wahl und keine guten Antworten … aber man sollte sie kennen:

http://www.ftd.de/politik/international/:Gastkommentar-Roubini-warnt-alle-Konjunkturoptimisten/557923.html

LEAP/E2020 – Zerfall des Geldsystems ab Ende 2009

Freitag, den 21. August 2009

Eine Analyse der europäischen Denkfabrik LEAP/E2020 über den baldigen Zerfall des weltweiten dollarbasierten Geldsystems. Bisher hatten die mit ihren Prophezeiungen zu über 90 % recht:

http://www.mmnews.de/index.php/200908203603/MM-News/Geldsystem-Zerfall-Ende-2009.html

Hier geht’s zum LEAP/E2020: http://www.leap2020.eu Das Abo des GlobalEurope Anticipation Bulletin ist zwar nicht billig und was man liest wird einem nicht gefallen, aber die Erkenntnisse der europäischen Denkfabrik sind zur Krisenvorsorge sehr empfehlenswert.

Die Zeit nach dem Zusammenbruch historisch erklärt

Freitag, den 21. August 2009

Ein interessanter Aufsatz von Karl Gschwendtner darüber, wie man in der Zeit nach der Krise überleben kann. Sein Ansatz als Historiker ist, aus der Geschichte zu lernen und – wenn möglich – bereits gemachte Fehler zu vermeiden. Er erklärt die historischen Zusammenhänge “des Wirtschaftens” und kommt zu dem Ergebnis, dass auch die aktuelle Dienstleistungsgesellschaft ihrem Ende entgegensieht. Der Mensch hat in den letzten 100.000 Jahren drei natürliche Wirtschaftskreisläufe zerstört und jeder Arbeitsplatz der jetzt zerstört wird, kann an keiner anderen Stelle mehr neu geschaffen werden.

Die Zeit nach dem Zusammenbruch wird zu einer Zeit, wo jeder nur noch versucht, seine wenigen wichtigen Grundbedürfnisse zu befriedigen. Sehr lesenswert:

http://hartgeld.com/filesadmin/pdf/TO2009/Gschwendtner%20-%20Was%20erwartet%20uns%20-%20Gesamtartikel.pdf

2 Jahre Finanzkrise

Dienstag, den 18. August 2009

Am 9. August 2007 begann die Finanzkrise. An diesem Tag war plötzlich im Interbankenmarkt kein Geld zur kurzfristigen Finanzierung zwischen den Banken mehr da. Obwohl seitdem das weltweite Finanzsystem beinahe kollabiert wäre, tun sich – wenig überraschend – Banker und Politiker immer noch mit den Ursachen der Finanzkrise schwer. Für sie kam die Finanzkrise überrraschend. Dabei ahnten viele Teilnehmer in der Finanzwelt schon länger, dass es irgendwann zu einem Crash kommen müsse. Aber solange jeder Teilnehmer noch ordentlich vom alten Finanzsystem profitieren konnte, hat jeder schön den Mund gehalten. Die Bürger wurden von der Wahrheit sorgfältig abgeschirmt:

http://www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/marktberichte/:Kolumne-Lucas-Zeise-Wahrheit-unerw%FCnscht/554758.html?p=1

Gewinner auf Kosten der Steuerzahler bei der HRE-Rettung

Montag, den 17. August 2009

Beitrag in der Sendung Monitor (WDR) vom 13.8.2009 über die Profiteure der HRE-Rettung. Deutsche Bank und Allianz machen Milliardengewinnen auf Kosten der Steuerzahler.  Wäre die HRE im September nicht gerettet worden, hätten etliche deutsche Unternehmen bis zu 50 Milliarden Euro verloren.

Unbedingt sehenswert (und noch viele weitere Hintergrundinforationen auf der Seite), wie die Gläubiger der HRE im September 2008 mit manipulierten Zahlen Kanzlerin Merkel genötigt haben, die deutschen Steuerzahler mit in’s Boot zu holen:

http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2009/0813/steuer.php5

So haben uns Banker und Politiker jahrelang angelogen

Mittwoch, den 12. August 2009

Die Finanzkrise kam vollkommen überraschend. Die Lehman-Brothers-Pleite kam auch vollkommen überraschend.

Ja … vielleicht für uns Volldepppen, die bis vor kurzem Politikern (und Bankern) noch vertraut und geglaubt haben. Aber “unsere” Politiker und die Banker selbst wussten schon seit 2000, dass die meisten Banken bis zur Oberkante Unterlippe mit Verlusten verseucht waren und das es nur noch eine Frage der Zeit wäre, bis das deutsche Bankenystem kollabieren würde.

Hier steht die Geschichte der ersten deutschen Bad-Bank aus dem Jahre 2000, diversen Bilanzbetrügereien, unzähligen Manipulationen und Lügen der Politiker, für die wir lediglich dummes Stummvieh und bestenfalls noch Diätenzahler sind …

http://www.capital.de/politik/100023953.html

Hier wird versucht, die Frage der Queen zu beantworten, “Warum hat denn niemand die Krise kommen sehen?” und wie man – zur Not sogar als Politiker – aus der Informationsflut “die richtigen Informationen herausfiltert …

http://www.welt.de/politik/Krise/article4294399/Orientierungslose-Gesellschaft-ermoeglicht-die-Krise.html

Goldman-Sachs durch Korruption und Vetternwirtschaft gerettet?

Mittwoch, den 12. August 2009

Wurde Goldman Sachs im September 2008 nur durch Vetternwirtschaft und Korruption durch US-Finanzminister Paulson gerettet? Paulson war vor seiner Zeit als US-Finanzminister von 1999 bis 2006 Vorsitzender und CEO von Goldman Sachs. Enge Seilschaften waren wohl fraglos vorhanden. Eine interessante Zusammenfassung, wie man Mitbewerber aus dem Markt drängt und sich selbst mit Steuergeldern erst retten lässt um danach dann marktbeherrschend um so höhere Boni auszuzahlen:

http://www.mmnews.de/index.php/200908103528/MM-News/Goldman-Sachs-=-USA.html

Goldman-Sachs und die Finanz-Blasen

Dienstag, den 11. August 2009

An welchen Blasen die Geld-Krake Goldman-Sachs in den letzten Jahren beteiligt war, wessen Geld durch diese Blasen vernichtet wurde und wer mit Milliarden-Boni davon profitierte, sieht man sehr schön hier …

http://www.radio-utopie.de/2009/08/08/die-grosse-amerikanische-blasen-maschine

Finanzkrise – Gedanken dazu aus 2004

Montag, den 10. August 2009

Interessant zu lesen: Gedanken zu einer möglichen Finanzkrise bereits im Januar 2004 … und unglaublich viel davon stimmt und ist eingetroffen. Auch der fehlende Rest ist nur noch eine Frage der Zeit:

http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=107

Was kommt nach dem Crash?

Freitag, den 7. August 2009

Ok … mal angenommen, der große Crash wird nicht nur herbeigeredet, sondern kommt wirklich … vielleicht nächste Woche um halb drei, vielleicht nach der Bundestagswahl oder “auf ganz bestimmt jeden Fall” dann aber ab 201x … ja was machen wir denn danach?

Markus Miller hat sich damit beschäftigt, wie die Welt im Jahr 2013 aussehen könnte und zeigt vier mögliche Szenarien auf. Nicht alle sind hoffnungslos:

http://www.geopolitical.de/cgi-bin/weblog_basic/index.php?p=925

FED bekommt immer mehr Zunder

Donnerstag, den 6. August 2009

Die FED ist die Ursache der Wirtschaftskrise … so der US-Abgeordnete Ron Paul. Die amerikanische Notenbank FED soll sich in die Bücher gucken lassen. Bisher war die FED absolut unantastbar – um “die Unabhängigkeit” zu bewahren … mittlerweile entlädt sich der geballte Zorn der Amerikaner auf die FED und Ben Bernanke. 

Ein breite Front gegen die FED und den Wall-Street-Klärschlamm formiert sich:

http://www.zeit.de/2009/33/Macher-und-Maerkte-3-Fed

Warum sind die denn bloß alle so sauer? Vielleicht deshalb, weil die FED jeden Mist der Wall-Street-Banken für überteuertes Geld aufkauft, den Wall-Street-Banken also RIESEN-Gewinne in den Arsch schiebt, gleichzeitig den Wall-Street-Bankern somit wegen den RIESEN-Gewinnen RIESEN-Boni in den Arsch schiebt, sich aber wegen ihrer Unabhängigkeit überhaupt nicht in die Bücher sehen lassen will und gleichzeitig 500.000 Jobs pro Monat verloren gehen, unzählige Unternehmen pleite gehen und 2009 bereits 69 nicht systemrelevante Provinzbanken, deren Vertreter nicht in Regierungsposten sitzen, geschlossen wurden …

http://info.kopp-verlag.de/news/der-money-trust-von-der-wall-street-macht-mithilfe-der-steuerzahler-milliardengewinne.html

Zweite Immobilien-Pleitewelle in USA beginnt

Mittwoch, den 5. August 2009

Nach dem die Schrottimmobilien in den USA drastisch im Preis gefallen sind, beginnt jetzt die Pleite der besserverdienenden Immobilienbesitzer. Die Gutverdiener hatten zwar mehr Reserven als die typischen Subrime-Immobilien-Plantagenarbeiter, aber jetzt geht ihnen trotzdem  das Geld aus. Der einstige Mittelstand verliert reihenweise den Job und nach einiger Zeit auch die Häuser. Das Überangebot – speziell in Kalifornien – drückt dramatisch auf die Preise. Herrliche Zeiten für Leute mit Cash … aber ich empfehle: Besser noch etwas warten. Das geht noch deutlich mieser. Ab 2010 bekommt man das Ferienhaus in Florida vielleicht schon für drei Goldunzen :)

Der zweite und dritte Teil des Artikels ist auch eine schöne Beschreibung, wie man aus dem Nichts Geschäfte generieren kann, wenn schwachsinnige geldgeile Banker auf dekadente prestigesüchtige Bald-Immobilienbesitzer treffen:

http://www.focus.de/finanzen/news/tid-15006/us-immobilienkrise-die-zweite-welle-droht_aid_421188.html

Wann platzt die Schuldenblase?

Montag, den 27. Juli 2009

Dass mittlerweile eine Flucht aus den US-Staatsanleihen eingesetzt hat, sieht man schon am fallenden Dollar (bzw. steigendem Euro), steigenden Goldpreisen und auch den steigenden Aktienmärkten. Nur schnell raus aus dieser maroden amerikanischen Währung und in Sachwerte investieren. Selbst wenn das – im Falle der Aktienmärkte – auch ein halbseidendes Investment ist – aber besser Aktien halten, die sich noch im Wert halbieren, als überhaupt kein Geld mehr haben.

Hier für’s bessere Verständnis eine schöne verständliche Zusammenfassung und Herleitung, warum uns (also vor allem dem kleinen Sparer) die Bekämpfung der Weltwirtschaftskrise durch immer neue Schuldenaufnahme in absehbarer Zeit das Genick brechen wird. Aus diesem Teufelskreis wird es letztlich nur einen Ausweg geben … Staatsbankrott (aus Versehen, wenn z. B. ein paar dicke Banken crashen) oder aber die geplante Inflationierung der Staatsschulden.

Ach so …: Die Verschuldung gewinnt immer mehr an Dynamik. Vor der Pleite von Lehman Brothers (September 2008) betrugen die US-Staatsschulden 9,4 Billionen Dollar, am 25.6.2009 (also vor vier Wochen) 11,39 Billionen, mittlerweile sind es 11,52 Billionen Dollar:

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30704/1.html

Der aktuelle Stand

Kreditklemme spitzt sich international zu

Samstag, den 25. Juli 2009

Nicht nur in Deutschland vergeben Banken immer weniger Kredite an Unternehmen, auch international gehen die Kredite deutlich zurück. Kreditklemme weltweit. Aber genau das ist für unser Finanzsystem – das wegen des Zinses-Zins-Effektes auf stetig steigende Kreditmengen angewiesen ist – der absolute Super-GAU. Noch springen Staaten in die Bresche und verschulden sich in bisher nie gesehenen Dimensionen (frisches Geld durcken) … aber das funktioniert ja auch immer weniger, wie man an der Flucht aus den US-Staatsanleihen in Sachwerte deutlich sieht. Deutliches Warnsignal:

http://www.mmnews.de/index.php/200907233372/MM-News/BIS-Alarm-6-Billionen-weniger-Kredit.html

Um die Grundlagen der Finanzkrise zu verstehen (Zinses-Zins-Effekt) hier lesen: http://www.richtige-schritte.de/ursache-der-finanzkrise.html

Falscher Börsentrend durch fehlerhafte Software

Donnerstag, den 23. Juli 2009

Oh Oh … Tschuldigung … den Fehler in der Börsensoftware machen wir gleich weg!

Nur weil Goldman Sachs die ganze Welt mit getürkten Bilanzen verarschte, können die weltweiten Börsen doch nicht gleich in einer Woche 10 % Gewinn gutmachen. So viele Deppen kann es doch gar nicht geben, die ihr Geld (oder besser: das Geld von Anlegern) in Aktien stecken, deren Kurse  (aufgrund kaum vorhandener Gewinne) bereits jetzt extrem überbewertet sind.

Klar … das ganze frisch gedruckte Geld muss ja irgendwo hin und auch die einst so sicheren Staatsanleihen wollen ja nicht mal mehr die Chinesen haben … aber ist es dann wirklich sinnvoll, das Geld noch in Aktien zu stecken … wo doch jeder sieht, dass die Unternehmen auf längere Zeit kaum noch Gewinne machen, Investitionen zurückgestellt werden, der private Konsum wegbricht, weil monatlich zehntausende Leute arbeitslos werden und der gerade noch in Arbeit stehende Restbestand an Steuerzahlern nicht weiß, ob er in drei Monaten ebenfalls noch seinen Job hat … und und und … Kein ideales Umfeld, um Aktien ein positives Kurspotential zuzutrauen.

Die Aktienkurse steigen trotzdem, weil alle Welt in Aktien investiert. Hurra … Hurra … der Aufschwung ist da! Kurse machen Nachrichten. Aber wer macht denn eigentlich die Kurse?

Wenn mehr Käufer eine Aktie nachfragen als Verkäufer vorhanden sind – weil diese Mehrheit der Ansicht ist, dass der Aktienkurs aufgrund guter zukünftiger Gewinnaussichten noch weiter steigt - dann steigt ein Aktienkurs. Traut die Mehrheit der Investoren einer Aktie nichts mehr zu – sie wollen also verkaufen – dann fällt der Aktienkurs, weil es zu wenig Käufer (bzw. kaum Nachfrage) gibt. Der Verkäufer bleibt auf seinen Aktien sitzen, wenn er nicht so weit im Preis heruntergeht, bis wieder ein Käufer der Ansicht ist, zu diesem Preis hätte die Aktien nun weiteres Steigerungspotential. Normal … so kennt man das Spiel. Aber so läuft es nicht!

Mittlerweile sind laut Wall Street Journal automatisierte Handelsprogramme für 75 % des Tagesvolumens beim Aktienhandel verantwortlich. Anhand  von programmierten Algorithmen werden innerhalb von Millisekunden Wirtschaftsnachrichten gescannt und in Transaktionen umgewandelt. Lange bevor  ein normaler menschlicher Handelsteilnehmer überhaupt diese Nachrichten zu Gesicht bekommen hat. Und weil Computer ja schließlich unfehlbar sind, werden die eingehend Nachrichten nicht weiter hinterfragt (es wären ja wohl eh viel zu viele in viel zu kurzer Zeit) und die Operator sitzen mit leuchtenden (oder weinenden) Augen vor ihren Terminals und schauen sich die automatisierte Kursentwicklung an.

Und wenn der Algorithmus mal spinnt und/oder eine Nachricht nicht so ganz richtig interpretiert, dann kommt manchmal halt richtiger Bullshit raus. So wie aktuell der vermeintliche Optimismus des Star-Ökonomen Nouriel Roubini die Börse nach oben trieb. Dabei hatte der notorische Dauer-Pessimist und Schwarzseher (auch als Dr. Doom = Dr. Untergang bekannt) eigentlich eine zweite – viel üblere – Rezession ab 2010 befürchtet … aber dummerweise ist er falsch zitiert worden. Und wenn “selbst der nun schon optimistische Töne anschlägt”, kann der Aufschwung ja nicht mehr weit sein … So macht eine Software aus einem falschen Zitat einen kapitalen Aufschwung:

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Das-80MilliardenMissverstaendnis/story/20860097

So funktioniert dieses automatisierte Hochfrequenz-Trading:

http://www.bernerzeitung.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Boerse-Der-Krieg-der-Computer-um-Tempo-und-Milliarden/story/31649684

Und kaum ist dieser Software-Fehler-Aufschwung ein paar Tage alt, erdreisten sich die ersten “Wirtschaftsexperten” schon, den echten Aufschwung herbeizureden.

Oh Herr … lass es Hirn regnen!

Richtig spannend sind dann hier auch die Kommentare zum Artikel, die häufig mehr Sachverstand zeigen, als vielen “Experten”: http://www.welt.de/finanzen/article4179241/Boersianer-erklaeren-die-Rezession-fuer-beendet.html

Wie eine Hyperinflation ausgelöst wird

Dienstag, den 21. Juli 2009

Was ist eigentlich eine Hyperinflation, über die man in letzter Zeit soviel hört oder liest? Wie entsteht die, ist die schlimm und wenn ja, wie kann man sich als Privatanleger vor einer Hyperinflation schützen … Diese Fragen beantwortet Walter Eichelburg in seinem Artikel:

http://213.145.232.18/filesadmin/pdf/Art_2009-132_Hyperinflation2.pdf

Wer nach Lektüre dieses Artikels auf den Geschmack gekommen ist und mit einem Teil seines Vermögens in inflationssichere Sachwerte flüchten und richtiges Gold oder Silber (Münzen oder Barren) “zum Anpacken” kaufen möchte, wird hier zu fairen Tagespreisen fündig …

Will USA den wirtschaftlichen Zusammenbruch?

Montag, den 13. Juli 2009

Wenn man sich anschaut, wie die USA Geld in fast unendlichen Mengen druckt, kann das erklärte Ziel eigentlich nur der kontrollierte Zusammenbruch und Reset des Finanzsystems sein. Mittlerweile ist dieser mögliche Zusammenbruch sogar schon Thema im US-Konkress:

http://info.kopp-verlag.de/news/ist-der-totale-wirtschaftliche-kollaps-das-geheime-ziel-der-us-regierung-ron-pauls-provozierende-an.html

Chronik und Bestandsaufnahme der Wirtschaftskrise

Montag, den 13. Juli 2009

Schön recherchierte (und durch sehr viele Links belegte) Chronik der Wirtschaftskrise, deren Hintergründe und die aktuelle Bestandsaufnahme. Besonders schön dokumentiert: Wie schnell Politiker doch von ihren Aussagen nichts mehr wissen wollen, frei nach dem Motto: “Was interessiert mich schon mein dummes Geschwätz von gestern”. Zeit mitbringen zum Lesen und auf die vielen Beweislinks klickern:

http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=10968

Der Exit beim Gelddrucken

Mittwoch, den 8. Juli 2009

Wenn die Politik des lockeren Geldes (gemeint ist das hemmungslose Gelddrucken der Notenbanken) noch weiter fortgesetzt wird, kommt es zu einer gnadenlosen Inflation. Also müssen die Notenbanken schon jetzt genau überlegen, wie sie das Geld eines Tages wieder aus dem Markt nehmen.

Hoffentlich haben die Notenbanken eine passende Exit-Strategie:

http://www.welt.de/finanzen/article3879875/Die-naechste-Blase-an-den-Finanzmaerkten-entsteht.html

http://www.ftd.de/meinung/kommentare/:Kommentar-Die-M%E4r-von-der-Exit-Strategie/534495.html

Hyperinflation oder Hyperdeflation

Montag, den 6. Juli 2009

Was ist verheerender für die (Welt)wirtschaft: Hyperinflation oder Hyperdeflation? Zwei interessante Artikel mit Hintergründen sowie passend zu den Beiträgen ein guter Kommentar:

 Auf Hartgeld zum Thema Hyperinflation

Auf Alles-SchallundRauch zum Thema Hyperdeflation

… und hier eine Bewertung beider Artikel http://www.gegenfrage.com/hyperinflation-vs-hyperdeflation/

Ursache der Finanzkrise

Donnerstag, den 25. Juni 2009

Ursache der Finanzkrise ist der Zinseszinseffekt. Was auf der einen Seite das gewonnene Vermögen ist, müssen auf der anderen Seite Schulden sein. Dumm nur, das die Zinsbelastung irgendwann einmal exponentiell steigt und das ganze System “Wohlstand durch immer mehr Verschuldung” kollabieren lässt.

Prof. Bernd Senf hat über diesen Zinseszinseffekt viel publiziert (www.berndsenf.de), ein aktueller Beitrag z. B. hier … http://www.berndsenf.de/pdf/Zinssystem,%20Geldschoepfung%20und%20Weltfinanzkrise%20-%20Interview.pdf 

Eine gut zu lesende Zusammenfassung über die Ursachen der Finanzkrise von Alexander Czerny hier … http://www.egon-w-kreutzer.de/Ressourcen/Analyse%20Czerny%20-%20Finanzkrise.pdf

Schließlich will man ja verstehen, warum es zum Crash von Euro, Dollar und vieler Staaten gekommen ist. Das ist der Hauptproblem der “Kreditklemme”. Das Zinses-Zins-System ist auf eine stetig steigende Kreditmenge angewiesen! Sinkt die Kreditmenge dauerhaft, ist das ein deutliches Warnzeichen für einen bevorstehende Kollaps des aktuellen Finanzsystems!

Gold als Schutz vor Inflation des Euro und Dollar

Donnerstag, den 25. Juni 2009

Bisher mehr ein Thema für einige “verrückte” Goldfreaks, aber spätestens nach dem endgültigen Ausbruch der Finanzkrise im September 2008 von vielen Nischenwebsites als ultimativer Schutz vor der kommenden Hyperinflation angesehen: Gold.

Dazu mag man persönlich stehen wie man will, aber selbst in guten Zeiten sagt einem jeder seriöse Vermögensberater (und damit meine ich nicht diese Pappnasen in den Banken!), dass mindestens 10 % des eigenen Vermögens in Edelmetalle (wie Gold, Silber, Platin) investiert sein soll. Mittlerweile hat vermutlich aber der Letzte schon irgendwie mitbekommen, dass wir wirtschatlich wohl nicht mehr in “guten Zeiten” leben … und so wird Gold auf einmal schon großes Thema in der “normalen” Wirtschaftspresse, wie hier in der Wirtschaftwoche:

http://www.wiwo.de/finanzen/weltgeld-gold-400607/ oder

http://www.wiwo.de/finanzen/investmentlegende-marc-faber-gewaltiger-kollaps-400536/

http://www.wiwo.de/finanzen/gold-ist-der-standard-399059/

Unsere Empfehlung: Hier anpackbares Gold und Silber kaufen zu realtime Kursen auf www.anlagegold24.de