Archiv der Kategorie ‘Web‘

Richtiger Aufbau einer Online-Community

Dienstag, den 27. Dezember 2011

Der steigende Konkurrenzkampf zwischen Unternehmen aller Branchen wird immer härter und hat sich längst schon auf das Internet ausgeweitet. Traten noch vor ein paar Jahren nur ausgewählte Unternehmen online gegeneinander an, können User heute zwischen unzähligen Webseiten, Produkten und Dienstleistungen wählen. Viele Kunden und Interessenten sind von den Angeboten übersättigt und nehmen klassische Marketingmaßnahmen von Unternehmen immer weniger wahr. In dieser Situation denken Unternehmer über Alternativen zum klassischen Marketing nach, um Kunden und Interessenten anzulocken und vor allem langfristig zu binden. Eine Alternative bieten so genannte Online-Communities.

Online-Communities gehen über klassische Webseite oder Onlineshops hinaus. In Communities werden nicht nur Produkte und Dienstleistungen zum Kauf angeboten, es wird kommuniziert! User beraten sich gegenseitig oder werden von Spezialisten beraten. Erfahrungen und Meinungen werden ausgetauscht und neues Wissen wird weitergegeben.

Entgegen dem Aufbau von Webseiten oder Onlineshops sind beim Aufbau einer Online-Community andere Grundregeln zu beachten, die über den Erfolg oder Misserfolg der Community entscheiden können.

1. Festlegung der Form

Eine Community kann mit kommerziellen oder nicht-kommerziellen Absichten betrieben werden.

  • kommerzielle Community
    z. B. Communities mit Einnahmen über direkten/indirekten Produktverkauf, monatliche Gebühren oder Servienutzung
  • nicht-kommerzielle Community
    z. B. soziale Communities, Aus- und Weiterbildungscommunities, Wissens-/Informationscommunities

2. Festlegung der Ziele & Zielgruppe

Während nicht-kommerzielle Communities häufig zur Bereitstellung und dem Austausch von Informationen für bestimmte Zielgruppen dienen, werden kommerzielle Communities z. B. zur Steigerung des Bekanntheitsgrades, zur Einführung eines neuen Produktes oder einer neuen Dienstleistung bei Kunden und Interessenten eingesetzt.

  • Welche Ziele soll die aufzubauende Community verfolgen?
  • Welche Zielgruppe soll mit der Community angesprochen werden?
  • Welche erweiterten Ziele soll die Community nach erfolgreichem Aufbau verfolgen?

3. Festlegung der Themen & Inhalte

Entscheidend für den Erfolg einer Community sind die Themen und die Aufbereitung der Inhalte.

  • Wie soll die Community nach außen wirken?
  • Welche Themen und Inhalte soll die Community anbieten?
  • Welchen Nutzen hat die Zielgruppe aus den Themen & Inhalten?
  • Wie kann die Zielgruppe bewusst in Themen & Inhalte einbezogen werden?

4. Basisinhalte schaffen

Beim Start der Community muss der Betreiber dafür sorgen, dass bereits ein gewisser Content auf den einzelnen Community Seiten vorhanden ist bzw. dass neue User dazu angeregt werden, die Community mit Inhalten zu füllen. Kein User bewegt sich gern auf einer „leeren“ Community.

  • Welche Basisthemen können in die Comunity eingestellt werden?
  • Existieren bereits erste User, die bereit sind die Community z. B. gegen ein Bonusprogramm oder ein Gratis-Produkt/Dienstleistung mit Inhalten zu füllen?
  • Verfügt die Community über einen oder mehrere Moderatoren, die die Inhalte und den thematischen Bezug im Auge behalten?

5. Vertrauen gewinnen

Ist die Community mit ersten Inhalten gefüllt, gilt es neue Nutzer zu gewinnen und mit der Community vertraut zu machen.

  • Verfügt die Community über ein Impressum, das dem User Klarheit über den Betreiber verschafft?
  • Verfügt die Community über Kontaktmöglichkeiten zur Kontaktaufnahme mit anderen Usern und dem Betreiber der Community?
  • Wird sensibel und sicher mit Benutzerdaten umgegangen?
  • Verfügt die Community über FAQ’s, die häufig auftretende Fragen beantworten?

6. Mitglieder langfristig binden

Mitglieder besuchen nur dann eine Community langfristig und regelmäßig, wenn diese ihnen echten Mehrwert bietet.

  • Werden Mitglieder z. B. über Mailinglisten oder Newsletter über aktuelle Entwicklungen, Themen, Produkte und Dienstleistungen informiert?
  • Steht den Usern ein Forum zur Verfügung, in dem sie Meinungen austauschen oder sich von Moderatoren, Spezialisten etc. beraten lassen können?
  • Existiert weiterer Mehrwert in Form von Chats, speziellen Angeboten & Services für Mitglieder, Bonusaktionen etc.?

Twitter im Unternehmen nutzen

Dienstag, den 9. Juni 2009

„Schreiben Sie noch oder twittern Sie schon …“, so oder so ähnlich könnte demnächst mal eine Frage von Kollegen oder ihrem Chef lauten. Twitter – Twittern? Was ist das? Wer hat’s erfunden? Wozu wird es genutzt?
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Gefälschte AdWords / Google-Mails erkennen

Donnerstag, den 6. November 2008

Spam gehört heute zum Alltag und das wird sich auch nicht mehr ändern. Auch die meisten Phishingmails lassen sich auf den ersten Blick erkennen oder verfehen schon per Betreff das Ziel. Weil die falsche Bank, die falsche Sprache verwendet werden… oder weil ganz einfach viel zu viele Fehler im (eingedeutschten) Text stehen. Bei Mails, die angeblich von Google stammen und z. B. zum Login bei Google AdWords oder einem anderen Google-Dienst wie AdSense, Google Mail, Google Analytics u. A. verleiten sollen, sieht das schon anders aus. Google sendet selbst schließlich auch recht schmucklose authentische Nachrichten per E-Mail an seine Benutzer; teilweise auch ungeachtet der Sprache des Nutzers in englischer Version. Und da eben viele Internetnutzer den einen oder anderen Google-Dienst benutzen – und Spamlisten praktischerweise auch gleich voll von gmail-Adressen sind – fällt die Menge der Opfer einer solchen Phishing-Attacke auch üblicherweise recht hoch aus. Wie aber kann man sich davor schützen… und wie erkennt man schon vor dem fatalen Klick, dass es sich um eine gefälschte E-Mail handelt?
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Vorsicht Abmahnfalle: Abmahnungen im Web

Mittwoch, den 15. Oktober 2008

Viele Unternehmer aber auch Privatbetreiber von Webseiten und Onlineshops trifft es zunächst wie ein Schlag, wenn eine Abmahnung ins Haus flattert. Allerdings sind Abmahnungen in der deutschen Rechtslandschaft ein durchaus legitimes Mittel zur zunächst außergerichtlichen Durchsetzung des Rechtes. Immer wieder hört man jedoch besonders im Bereich Web von unseriösen und missbräuchlichen Abmahnungen durch findige Rechtsanwälte, die die Abmahnungen in größeren Mengen versenden und sich damit ihren Lebensunterhalt verdienen.
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Content Management System – Webseiten selbst erstellen und pflegen

Donnerstag, den 3. Juli 2008

Jedes Unternehmen aber auch Privatperson, die eine Webseite erstellen und verwalten will, steht irgendwann vor der Frage, ob ein bestimmtes System zur Verwaltung und dynamischen Generierung von Webseiten eingesetzt werden soll (ein so genanntes CMS) oder die Website aus statischen Seiten aufgebaut werden kann (und soll), die schon in der Form, in der sie später im Browser angezeigt werden, auf dem Webserver abgelegt werden. Vorher steht aber die Frage: “Was ist eigentlich ein CMS”… was leistet dieses – und: Welche Vor- und Nachteile hat der Einsatz?
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Bewerbungsunterlagen – Online-Bewerbungen liegen im Trend

Montag, den 19. Mai 2008

Den Traumjob zu finden ist heutzutage schwerer den je. Waren früher Stellenannoncen in klassische Medien wie Zeitungen zu finden, spielen heute moderne Medien wie das Internet eine immer größere Rolle bei der Jobsuche. Viele Unternehmen schätzen die Online-Bewerbung und bieten in Onlinestellenbörsen und ihren Internetauftritten verschiedene Möglichkeiten an, sich auf eine Stellenausschreibung zu bewerben.

Online-Bewerbungen bieten zahlreiche Vorteile. Durch eine Bewerbung über das Internet beweist der Bewerber erste Kompetenz im Bereich moderner Kommunikationstechnologien. Weitere Vorteile sind zum Beispiel die niedrigen Bewerbungskosten, sowie die Möglichkeit sich innerhalb von kürzester Zeit bundesweit oder weltweit zu bewerben. Doch Vorsicht: Eine Online-Bewerbung macht das Bewerben nicht unbedingt leichter.
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Was ist Suchmaschinenoptimierung (und wie finde ich einen seriösen Partner)?

Freitag, den 7. März 2008

Eine Website soll zumeist dazu dienen, neue Kunden zu bringen oder direkt mittels eines Shops verkäufe online abzuwickeln, wenn diese von einem gewerblichen Anbieter betrieben wird. Aber nicht alle Websites werden “gleich gut” gefunden und so steht mancher Betreiber vor der Frage, wie er an mehr Besucher kommt. Neben allen anderen Wegen, neugierig auf die eigenen Internetangebote zu machen, muss vor allem dafür gesorgt werden, dass potentielle Kunden über Suchmaschinen auf die Seite gelenkt werden. Und dazu dient – neben Suchmaschinenmarketing wie z. B. via Google AdWords – die so genannte Suchmaschinenoptimierung. (weiterlesen …)

“Reinclusion”: Antrag auf Wiederaufnahme in den Index nach “Rauswurf” bei Google stellen

Mittwoch, den 20. Februar 2008

Wenn Sie eine E-Mail erhalten, die Ihnen mitteilt, dass Sie für eine Dauer von 30, 60, 90 oder mehr Tagen aus dem Index bei Google verbannt werden, weil Sie gegen Google´s Richtlinien für Webmaster verstoßen haben, verlieren Sie nicht den Kopf (zumindest jetzt noch nicht…). Prüfen Sie zunächst, ob die Nachricht tatsächlich von Google stammt oder ob sich jemand einen gezielten Scherz mit Ihnen erlaubt bzw. Sie einer von vielen Empfängern einer der ab und zu auftretenden Wellen solcher gefälschter Mails sind. Manchmal erkennt man es schon am Absender, der gar nichts mit Google zu tun hat; in anderen Fällen ist es eine Mail von irgendwas@gmail.com – auch diese Nachrichten sind nicht echt. Der beste Weg, die Behauptung zu prüfen, ob man wirklich aus dem Index geflogen ist, ist eine entsprechende Such-Anfrage bei Google. Geben Sie dazu als Suchbegriff site:meinedomain.de ein. Sehen Sie tatsächlich nichts, gilt es ein Problem zu lösen und dann einen Wiederaufnahmeantrag (“Reinclusion”) zu stellen
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