Firmensterben beginnt schon in Deutschland
Seit Januar sind bereits 16.500 Firmen den Insolvenztod gestorben, bis Jahresende schätzt Creditreform 35.000 Insolvenzen. Ein Grund dafür ist unter anderem auch die verschlechterte Zahlungsmoral, die Rechungen werden von Kunden immer später beglichen.
Innerhalb der nächsten 6 Monate sieht sich jedes 7. Unternehmen (15 % der befragten Unternehmen) in seiner Existenz bedroht, falls die derzeitige Wirtschaftskrisen weiter anhalten sollte und sollte die Krise länger als 6 Monate andauern (und mir will absolut kein Grund einfallen, warum sich da etwas schnell bessern soll), befürchten insgesamt 65 % der Unternehmen, dass die Wirtschaftskrise das eigene Unternehmen gefährden wird!
Insgesamt wird von vielen Unternehmen bemängelt, dass der Zugang zu Krediten deutlich schwieriger geworden ist und die Anforderungen an Kreditvergabe und Kreditwürdigkeit angestiegen sind. Schon schlimm genug, wenn eine Firma sich nicht durch den operativen Cash-Flow finanzieren lässt und man die Hilfe von Banken braucht, um “sein Geschäft” am Leben zu halten (was genau taugt dann eigentlich die Geschäftsidee, wenn sie nicht mal genug abwirft, um die monatlichen Ausgaben zu decken?) … aber jetzt muss man auch noch seiner Banker-Flachpfeife in den Hintern kriechen und den untertänigst darum bitten, dem Unternehmen Geld zu überhöhten Zinsen zu leihen … Aber lieber die Bank um Geld bitten – und die dann nachher möglichst ohne private Bürgschaft auf dem geplatzten Kredit sitzen lassen
– als auch noch privates Geld in die marode Firma zu stecken. Es ist doch nun genau der Sinn einer GmbH, die Gläubiger in die Röhre gucken zu lassen und sein privates Geld in Sicherheit zu haben.
http://www.welt.de/wirtschaft/article4301008/Jede-siebte-Firma-fuerchtet-um-ihre-Existenz.html

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