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Letzte Warnung vor der Umverteilung

Wenn man sich die Wahlergebnisse vom Sonntag ansieht, spürt man schon jetzt Oskars Hand in der eigenen Tasche. Reichtum für alle. Das bedeutet Umverteilung vom Mittelstand in Richtung Hartz-IV. Mit den Wahlen in Sachsen, Thüringen und im Saarland und dem dort erfolgten Linksruck wurde ein gefährlicher Trend eingeleitet:

Die Transferempfänger merken, wie viele sie sind!

Bis zur finalen Umverteilung sind es jetzt nur noch wenige Wochen. Was die Linke vorhat, darüber bestehen wenig Zweifel. Gregor Gysis letzter Satz einer Bundestagsrede im Januar 2009 bringt es auf den Punkt: “Man kann die Vermögensteuer oder eine Abgabe für Millionäre einführen. Man kann vieles machen, um Steuergerechtigkeit herzustellen. Sie müssten nur den Mut haben, Armut zu bekämpfen, indem Sie Reichtum begrenzen, aber den Mut haben Sie nicht.” Genaueres steht hier zum Thema “Sozial gerechte Steuerreform“.

Langsam aber sicher sind die Transferempfänger in Deutschland  in der Mehrzahl.  Die Gewinner der Bundestagswahl werden diejenigen sein, die die größten Geschenke machen. Bis zum 27.9.2009 wird sich auch kaum noch ein Wahlrecht nur für Steuerzahler durchsetzen lassen. Aber es ist schon erschreckend, wie 54 % der Steuerzahler den Rest in Deutschland durchfüttern müssen. Und je weiter die Wirtschaftskrise voranschreitet, desto schneller werden die Steuerzahler in der Minderheit sein. Nachdem der Mensch in den letzten 100.000 Jahren drei Wirtschaftskreisläufe zerstört hat, bedeutet jetzt jeder verlorene Arbeitsplatz einen (oder familientechnisch auch mehr) Transferempfänger zusätzlich auf Kosten der Steuerzahler. Um zu verstehen, warum tatsächlich nur noch umverteilt werden kann, sollte dieser Beitrag hier genau verstanden worden sein: Der neue - dringend nötige – Wirtschaftskreislauf nach der aktuellen Dienstleistungsgesellschaft ist noch nicht erfunden worden. Jeder in der Dienstleistungsgesellschaft verlorene Arbeitsplatz ist dauerhaft verschwunden. Da helfen auch keine Friseurgutscheine mehr. Auch wenn es schwer fällt zuzugeben: Oskar hat den Durchblick und als Zwischenlager entwickeln wir uns jetzt erstmal in Richtung Transfergesellschaft (oder Sozialstaat), bis irgend jemanden etwas besseres einfällt.

Aber egal welche Regierung wir ab Oktober 2009 haben werden … ob ganz links oder nur etwas links … es muss “den Vermögenden” ans Geld gehen, da nur so die immer höheren Transferleistungen finanzierbar bleiben. Das Potential für weitere Steuererhöhungen ist begrenzt, der Mittelstand wird schon genug gemolken und blutet immer stärker aus. Sicherlich sind noch ein paar Prozentchen mehr bei der Einkommenssteuer drin, an der Mehrwertsteuer kann man noch drehen und zusätzlich zur Sektsteuer brächte die Korkensteuer vermutlich auch etwas finanzielle Entspannung … Im Jahr werden etwa 500 Milliarden Euro in die Kassen gespült. Schafft man es – bestenfalls und egal wie – 10 % mehr aus den Bürgern herauszupressen – wären das 50 Milliarden Mehreinnahmen. Nicht schlecht und das würde bestimmt ein paar Monate und ein paar Hartz-IV-Empfänger mehr weiterhelfen. Aber wo bleibt denn da bitte der Hebel?

Laut Bundesbank-Monatsbericht existierten im Oktober 2008 ca. 2.600 Milliarden Euro als Einlagen deutscher Privatpersonen und Unternehmen. Es geistern sogar Zahlen bis zu 5.000 Milliarden Euro durch die Gegend. Das macht doch schon deutlich mehr Spaß. Mensch Oskar … warum eigentlich Vermögenssteuer in Höhe von 5 % für Vermögen ab 1.000.000,- € (inkl. Immobilien, Lebensversicherung, Rente, Altersvorsorge oder wie ???) fordern … ist doch viel zu viel Verwaltungsaufwand. Bis das Geld auf dem Staatskonto ist, wird es durch unseren Finanzwasserkopf aufgefressen. Nicht kleckern … lieber gleich kotzen:

Warum nicht zum Stichtag 31.12.2009 eine Vermögensabgabe auf alle Spareinlagen und zukünftig eine Zwangsabgabe auf die Auszahlung der Lebensversicherung, der Rentenversicherung … usw. machen. Wie wäre es mit moderaten 15 % … zahlbar in 5 jährlichen Raten á 3 % … macht insgesamt so um die 390 Milliarden Euro und jährlich 78 Milliarden. Kurz und schmerzlos. Die Einlagen sind bekannt, in die Konten darf der Staat schon länger hineinsehen und im Gegensatz zu einer deftigen Steuererhöhung die bestenfalls die Hälfte bringt und unter der alle Deutschen leiden, trifft es bei der Zwangsabgabe genau die Richtigen: Die Reichen … die mit Geld auf dem Sparkonto!

Kann gar nicht sein, das machen die nicht? Klar machen die das … alles schon dagewesen! Diese Zwangsabgabe nannte sich vornehmer Lastenausgleich und wurde 1952 eingeführt, um u. a. zerbomte Häuser auf Kosten derjenigen Noch-Hausbesitzer wieder aufzubauen, die in 6 Jahren Bombenterror einfach mehr Glück hatten:

http://de.wikipedia.org/wiki/Lastenausgleichsgesetz

http://www.badv.bund.de/003_menue_links/g0_Bundesausgleichsamt/030_Historie/index.html

Damals ging es sogar um eine Zwangsabgabe in Höhe von 50 %! Mensch … wie werden wir uns alle am 1.1.2010 freuen, mit läppischen 15 % davongekommen zu sein. Und Deutschland ist auch noch gerettet worden. Man könnte vor Freude fast platzen. Vor allem, wenn man die Zwangsabgabe schon vorher geahnt und so dafür gesorgt hat, dass die Kontostände am Stichtag 31.12.2009 nicht mehr ganz so sportlich hoch ausfallen werden. Oder gar, wenn man der Ansicht ist, dass ein guter Stichtag für ein leergeräumtes Sparkonto vielleicht sogar schon der 30.9.2009 wäre … denn Vertrauensschutz genießt der Steuerzahler ja nun schon lange nicht mehr.

Mehr dazu, warum die Zwangsabgabe jetzt eine gute Idee für die Regierung wäre und wie man sich dagegen schützen kann hier:

http://www.bullionaer.de/Ziemann/20090831Reichtum_fuer_alle.htm

Also: Umverteilungshasser sorgen vor. Bis zum 25.9.2009 ist Zeit, seine Sparkonten zu leeren und gegen richtige anonyme Geldscheine umzutauschen oder sich hier mit  Goldmünzen, Silbermünzen oder anderen Edelmetallen einzudecken.

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