Rauchen abgewöhnen: Hilfreiche Tipps zum Aufhören
Den Wunsch das Rauchen aufzugeben, haben viele Raucher nicht erst seit den neuen Nichtraucherschutzgesetzen. Doch auch wenn die gesundheitlichen Risiken mittlerweile bekannt sind, übt das Rauchen immer noch einen großen Reiz aus. Das Aufhören ist allerdings nicht einfacher geworden. Dabei sind die Gründe, die für das Aufhören sprechen, vielfältig und sollten einen automatisch motivieren, den Nikotinkonsum zu beenden.
Ein Faktor ist das Geld. Auf vielen Internetseiten lassen sich schnell und einfach die Kosten der Nikotinsucht berechnen. Eine davon ist beispielsweise die Seite www.rauchfrei.de . Das Geld das durch den Rauchstop eingespart wird, kann bereits die erste Motivation sein. Mit dem Gesparten kann man sich nun etwas gönnen, was einem bis vor Kurzem noch zu teuer war und sich somit selbst belohnen. Oftmals ist die Sucht allerdings so stark, dass das Geld allein nicht als Anreiz dienen kann. Manchmal ist es auch der Körper selbst, der einen ermahnt. Ob man nun selbst bemerkt, wie die Leistungsfähigkeit sinkt, oder man von anderen auf den immer heftiger werdenden Raucherhusten aufmerksam gemacht wird.
Bereits kurz nach der letzten Zigarette lassen sich Veränderungen am eigenen Körper bemerken. Beispielsweise verbessern sich Geruchssinn und Geschmacksinn bereits nach einigen Tagen. Bis allerdings das Krebsrisiko auf dem Niveau eines Nichtrauchers ist, vergehen gute 15 Jahre. Eine Grafik, die einem die körperlichen Veränderungen zeigt, findet man beispielsweise auf der Seite www.rauchen-abgewoehnen.info.
Die eigene Motivation ist natürlich das wichtigste beim Versuch das Rauchen aufzuhören, denn ohne eine festen Willen ist der Kampf gegen die Kippe bereits verloren. Allerdings sollte man sich dabei auf die Vorzüge des Nichtrauchens und nicht auf die Nachteile des Rauchens konzentrieren. Also neben den genannten Faktoren noch andere wie größere Attraktivität, höhere Leistungsfähigkeit und Unabhängigkeit. Unterstützen lässt sich das alles durch konstante Information, die einem immer wieder vor Augen führen sollte, dass man das richtige tut. Doch egal wie groß die Motivation ist, das Unterfangen ist trotz allem nicht einfach. Allerdings findest man mittlerweile eine Vielzahl an Hilfsmitteln, die einen unterstützen sollen. Dabei gibt es sowohl etwas für die physischen Entzugserscheinungen, als auch für die psychischen. Die physischen Entzugserscheinungen äußern sich meist in Form von
- Zittern
- Schwitzen
- Kopfschmerzen
- Schlafstörungen oder auch
- Übelkeit.
Während des Zigarettenkonsums entstehen im Gehirn immer mehr Rezeptoren die nach Nikotin verlangen und Entzugserscheinungen hervorrufen, sollte das Verlangen nicht gestillt werden. Die physischen Entzugserscheinungen klingen bei vielen bereits nach wenigen Tagen ab, können sich aber auch bis zu 2 Wochen hinziehen. Möglichkeiten die physischen Entzugserscheinungen abzuschwächen sind Nikotinpflaster, Nikotinnasenspray oder auch Nikotinkaugummis. Durch sie erhält der Körper weiter Nikotin das entweder über die Haut oder die Schleimhäute in Mund und Nase aufgenommen wird. Der Körper entwöhnt sich so allerdings nicht wirklich, der Drang nach der Zigarette zu greifen wird aber geringer.Das Nikotinnasenspray, kann hierzulande nur noch über Umwege besorgt werden, da es in Deutschland zugelassen ist, aber nicht mehr im Handel zu erhalten.
Was kostet es, mit dem Rauchen aufzuhören?
Die Kosten für Nikotinkaugummis liegen je nach Nikotingehalt und Hersteller zwischen 10,– und 20,– Euro für eine 30-Stück Packung. Um den Körper allerdings völlig vom Nikotin unabhängig zu machen, kommt man um die Entzugserscheinungen nicht herum. Über Nikotinpflaster und Nikotinkaugummis, lässt sich die Entwöhnung aber langsamer und so möglicherweise angenehmer gestalten. Es gibt aber auch nikotinfreie Hilfsmittel, wie Kräuterzigaretten, die man zwar raucht, man allerdings kein Nikotin zu sich nimmt. Sie kosten etwas mehr als normale Zigaretten, sind aber mit ca. 5,– Euro pro Schachtel durchaus erschwinglich. Um mit den körperlichen Entzugserscheinungen gut umzugehen, empfiehlt es sich einen Arzt zu kontaktieren der einem beim Entzug unterstützt und berät. Einige Ersatzpräperate sind auch rezeptpflichtig. Außerdem gibt es Ärzte, die Akkupunktur zur Unterstützung anbieten. Hierfür gibt es allerdings keine Statistiken und es lässt sich nicht sagen, wieviele Sitzungen dafür benötigt werden. Die Kosten liegen bei 25,– bis 50,– Euro pro Sitzung. Um sich näher darüber zu informieren empfiehlt sich beispielsweise die Seite www.zerosmoke.de.
Was den meisten Leuten aber die größeren Probleme bereitet sind die psychischen Entzugserscheinungen, viele behaupten auch, dass es nur psychische Entzugserscheinungen gibt. Sie äußern sich in dem starken Verlangen nach einer Zigarette. Sie zu bekämpfen ist am schwierigsten, da man länger mit ihnen zu kämpfen hat und das Verlangen oft mit einer unerwarteten Intensität kommt. Hier können auch die bereits erwähnten Kräuterzigaretten helfen. Sie empfehlen sich besonders in Situationen, in denen das Rauchen zum festen Ritual geworden ist und es sich als zu schwieirg erweist sofort darauf zu verzichten. Allerdings schädigen diese auch weiter den Körper und sind daher auf keinen Fall ein Ersatz und ersetzen nicht den kompletten Entzug. Um sich selbst zu stärken und gegen das Verlangen anzukommen, kann auch ein Partner helfen, der mit einem zusammen das Rauchen aufgibt. So kann man sich gegenseitig in seinem Vorhaben bestärken und möglicherweise den anderen auch anrufen, wenn das Verlangen wieder stark wird. Manche schwören auch auf Hypnose, die einem quasi ohne eigene Anstrengung das Verlangen nach Zigaretten nimmt und bereits nach wenigen Sitzungen Erfolge bringen soll.Allerdings sollte man hier mit Kosten ab 250,– Euro rechnen. Auch richtige Ernährung wirkt unterstützend.
Da Nikotin appetithemmend ist, verspürt man meistens ein größeres Hungergefühl. Man sollte seine Ernährung möglichst so umstellen, dass man viel Obst und Gemüse zu sich nimmt und auf Fett so gut es geht verzichtet. Außerdem ist es wichtig viel Wasser zu trinken. Normalerweise führt das Aufhören zu einer Gewichtszunahme, die sich allerdings nach wenigen Monaten wieder eingependelt hat. Um dagegen vorzubeugen empfiehlt es sich auch viel Sport zu machen. Er hält nicht nur fit, sondern ist auch das ideale Mittel um sich von der Lust auf Zigaretten abzulenken.
Wer sich einmal gar nicht zu helfen weiß, kann bei verschiedenen Hotlines anrufen und sich unterstützten lassen. Wer es gar nicht soweit kommen lassen möchte wendet sich am besten an Verhaltenstherapeuten, die einem verschiedene Mechanismen der Selbstkontrolle beibringen können.
Doch ganz gleich ob man versucht sich langsam zu entwöhnen oder es mit der Punkt-Schluß-Methode probiert, also dem sofortigem kompletten Verzicht auf Nikotin, das wichtigste ist der eigene Wille, der immer noch die stärkste Kraft im Kampf gegen die Sucht ist.
Tags: Nikotin, Rauchen, Raucherentwöhnung, Rauchfrei

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