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Unentdeckte Rohstoffe in Afghanistan als neue Kriegsrechtfertigung

In Afghanistan wurden angeblich neue “atemberaubende” Rohstofflager für 1000 Milliarden Dollar entdeckt, die im Laufe der nächsten Jahrzehnte (vielleicht) abgebaut werden könnten:

www.n-tv.de/Afghanistan-sitzt-auf-Billionen

Toll … selbst wenn ein Abbau im Kriegsland Afghanistan in ferner Zukunft tatsächlich einmal möglich wäre, würden die gesamten neuen (und geförderten und verkauften) Bodenschätze ja gerade mal als Rohstoffdeckung für das 750 Milliarden Euro-Rettungspaket dienen können. Zinsen und Zinseszinsen der paar Jahrzehnte natürlich noch nicht berücksichtigt. Oder der Wert des Rohstoffschatzes würde  – wenn er aktuell erschlossen, gefördert und verkauft wäre – gerade einmal 8 % der amerikanischen Staatsverschuldung ausmachen. Aktuell. Aber die Exploration kann ja dummerweise frühestens in einigen Jahrzehnten beginnen, weil man leider noch einige Zeit braucht, um die Taliban und ähnliche Unruhestifter aus Afghanistan zu extrahieren. Nicht dass die nachher noch den ordnungsgemäßen Minenbetrieb mit ihrer dämlichen Rumballerei beeinträchtigen.

Bleibt mal wieder die Frage: Wem nützt es? Wem nützt diese Meldung? So scheint es mir doch auch tatsächlich plausibler, dass diese mögliche  ”fette” Rostoffbeute nur vorgeschoben ist, um weitere Jahre des immer unbeliebteren Krieges (gegen 9/11, gegen den Terror und für knapper werdende Rohstoffe) zu rechtfertigen:

www.mmnews.de/Afghanistan-1-Billion-Rohstoff-Schatz

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